Nachhaltiges Wasserversorgungskonzept gesucht
Für die Versorgung mit qualitativ hochwertigem Wasser haben verschiedene Konzerne schon vor etlichen Jahren ein Angebot und eine Distribution von Trinkwasser geschaffen.
Dieses System scheint jedoch an seine Grenzen zu gelangen. Bereits 2006 wurde eine Studie publiziert, in der die Ökobilanz von “Hahnenburger” und Mineralwasser in Flaschen verglichen wird. 1 Liter Trinkwasser aus dem Wasserhahn braucht 0,003 dl Erdöl. Mineralwasser in Flaschen braucht je nach Herkunftsort 1,5 bis 3,1 dl Erdöl für Herstellung, Verpackung und Distribution.
Dass in Schwellen- und Entwicklungsländern die Wasserversorgung an vielen Orten ungenügend ist, ist jedoch ebenfalls ein Faktum. Die Frage stellt sich, wie es möglich wäre, qualitativ einwandfreies Trinkwasser dezentral herzustellen. Zumindest die Energie für die Transportkosten müsste sich zu einem grossen Teil einsparen lassen. Die notwendige Technik dazu hätte in den Gehäusen von Coca-Cola und anderen Anbietern bestimmt Platz.
This entry was posted on Freitag, Oktober 24th, 2008 at 05:23 and is filed under Marketing, Neue Produkte, Technologie und Wissenschaft. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.
on 24. Oktober 2008 at 10:49 Reto wrote:
Aber scheinbar haben sie es nicht geschafft, auch eine Nachfrage resp. ein Bedürfnis dafür zu schaffen. Je eher diese Idiotie versenkt wird, desto besser.
on 20. Dezember 2008 at 03:11 Readers Edition » Über den Gartenzaun … wrote:
[...] Nachhaltiges Wasserversorgungskonzept gesucht: 0,003 vs. 1,5 bis 3,1 dl Erdöl. [mehr] [...]