Mit Wasser Oel sparen

Geschäftsideen in gesättigten Märkten zu gewinnen und neuen Kundenutzen in gesättigten Märkten zu finden ist eine besondere Herausforderung.

Hersteller von Softdrinks haben festgestellt, dass sie mit den gesüssten Mineralwässern nur einen geringen Teil des täglichen Flüssigkeitsbedarfs eines Menschen decken. Dieser Umstand, und die Tatsache, dass auf vielen Teilen der Erde Trinkwasser nur in beschränkter Qualität erhältlich ist, hat dazu geführt, dass diese Konzerne heute stark im Geschäft mit Mineralwasser engagiert sind.

Nun bekommen sie Konkurrenz von einem kleinen Unternehmen, das es ermöglicht, “Görpsliwasser” mit einem kleinen Gerät zuhause “just-in-time” herzustellen. Die Vorteile sind

  • Kein Schleppen von Harassen mehr
  • Keine Platzverschwendung im Keller durch zig Harassen
  • Exakt soviele “Blöterli” im Wasser wie man es gerne hat.

Das stärkste Argument, das der Hersteller seit neuestem ins Feld führt, ist die Energiebilanz. Die Herstellung und Distribution von einem Liter Mineralwasser in Flaschen braucht bis zu 0,32 Liter Erdöl. Bei der Herstellung der gleichen Menge “Görpsliwasser” aus Leitungswasser zuhause liegt der Erdölverbrauch 5 – 8 Mal niedriger.

Politiker sind bereits am laut Überlegen, ob der Verkauf von in Flaschen abgefülltem Mineralwasser verboten werden soll.

This entry was posted on Montag, Juli 7th, 2008 at 08:37 and is filed under Marketing, Von Tag zu Tag. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.

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