Jetzt ist es also da …

.. das neue Produkt von Apple. Das iPad wird in allen Tageszeitungen und Nerd Weblogs intensivst diskutiert. Die Wirtschaftszeitungen beschreiben, welche Auswirkungen das neue Produkt voraussichtlich auf den Unternehmenswert und damit auf den Aktienkurs haben wird.

Präsentiert worden ist das neue Produkt von Apple etwas verspielt wie immer:

Sicher ist, dass Apple hier einen hervorragenden Marketing-Job gemacht hat. Schon bevor das Gerät im Laden effektiv verfügbar ist regt sich der Wunsch, es zu besitzen.

Dass diese neue Geräteklasse nur zum Vergnügen genutzt wird glaube ich weniger. Sie hat nämlich ein paar handfeste Vorteile:

  • An Besprechungen ist es möglich, das iPad flach auf dem Tisch liegen zu haben, wie ein Blatt Papier. Die Teilnehmenden können miteinander diskutieren, ohne dass ein Notebook-Bildschirm die Sicht auf den Gesprächspartner verdeckt.
  • Es sind aber noch ganz andere Anwendungen denkbar, als das iPad beim Fernsehen auf den Knien zu haben und während der Werbeeinblendungen die aufgezeichneten Fernsehfilme auf die verschiedenen Harddisks nach Themen abzulegen. Es ist denkbar, dass damit völlig neue Anwendungen erschlossen werden. Ein Beispiel: Ein iPad kann als Zentrale verwendet werden, um eine Türöffnungsanlage zu betreiben.
  • Das iPad kann für Maschinensteuerungen eingesetzt werden. Es ist keine Tastatur mehr da, die verschmutzt, sondern lediglich eine glatte Glasfläche, die einfach gereinigt und keimfrei gehalten werden kann.
  • Das iPad hat noch einen weiteren Vorteil: Dadurch, dass keine Tastatur und keine Scharniere vorhanden sind, ist die Lebenserwartung bedeutend grösser. In den meisten Fällen ist es ja so, dass ein bewegliches Teil für einen Defekt verantwortlich ist.

Oracle lüftet Pläne für Strategie nach Sun Übernahme

Einem Bericht in der New York Times zufolge will Oracle nach der Übernahme von Sun eine neue Familie von Hochleistungsservern anbieten.

Auslöser dafür ist für Ellison, dass für Kunden die Herausforderungen in der Informatik nicht im Kauf der Komponenten von Hard- und Software liegen, sondern im Zusammenfügen der Komponenten zu einem funktionierenden Informationssystem.

Ellison will Oracle zu einem “One-stop-shop” weiterentwickeln, bei dem Kunden fertige Lösungen bekommen: Hardware, Betriebssystem, Datenbank und Anwendungssoftware. Ziel ist es anscheinend, die rund 4’000 Kunden von Sun, mit denen Sun heute 70 % des Umsatzes erzielt, zukünftig direkt zu bedienen.

Eine radikale Innovation im Journalismus …

… verlangt der Medienblogger Jeff Jarvis. Er schlägt Zeitungsverlegern vor, das Internet nicht als Feind, sondern als Freund zu betrachten.

Zur Ankurbelung der Wirtschaft sind neue Lösungen gefragt

Der Journalist Bruce Nussbaum, der für Business Week schreibt, äussert vernichtende Kritik am WEF und an der Globalisierung.

Seine Kernpunkte sind, dass die Globalisierung zwar China hilft, aber in den Industrieländern nicht mehr Wohlstand, sondern mehr Armut gebracht habe.

Folge ist, dass die verschiedenen Länder bzw. deren Steuerzahler einspringen mussten, um die Weltwirtschaft vor dem Totalkollaps zu bewahren.

Eine simple Frage stellt sich tatsächlich: Wie lassen sich die freiwerdenden Arbeitnehmer in den westlichen Industrieländern beschäftigen, wenn die Produktion von sehr zahlreichen Gütern nach Asien verlegt wird? Soviel mehr Arbeitskräfte benötigt die Dienstleistungsbranche höchstwahrscheinlich nicht, wie hier freigesetzt werden. Kommt noch dazu, dass uns demnächst das Erdöl ausgeht, dann kippt das Konzept vollends. Weil globale Transporte zur Herstellung von z. B. Plasticgeschirr nicht nur nicht mehr bezahlbar sind, sondern physisch unmöglich werden.

Eine mögliche Lösung wäre, wieder in kleinräumigeren Dimensionen zu denken und zu leben. In Wirtschaftskreisläufen, die nachhaltig sind, weil sie nicht nur auf niedrigen Transportkosten und billigsten Arbeitskräften beruhen. Sondern auf Grundlagen, die auch noch funktionieren, wenn kein oder bedeutend weniger Erdöl zur Verfügung steht.

Ich will damit nicht neuem Nationalismus das Wort reden. Sondern nachhaltigen Wirtschaftskreisläufen.

Ein erster Schritt könnte sein, vom Erdöl unabhängig zu werden. Durch die konsequente Nutzung erneurbarer Energien. Wir brauchen in Zukunft circa 40 % mehr elektrischen Strom. Nur weiss noch niemand, wo der herkommen soll. Wird er in den Industrieländern dezentral produziert würde etwas Wunderbares entstehen. Der Reichtum und der Wohlstand fallen nämlich dort an, wo die Wertschöpfung passiert. Das wäre in diesem Fall in den Industrieländern.

Ein zweiter Schritt ist die in auf Kontinenten fokussierte Produktion von Nahrungsmitteln. Hat es weniger Öl zur Verfügung stehen uns im Supermarkt im Winter sehr wahrscheinlich keine neuseeländischen Kiwis oder arabischer Kopfsalat mehr zur Verfügung. Es müsste alles wieder lokal produziert werden. Mit erneuerbaren Energien und Gewächshäusern wäre das möglich. Hier geschieht wieder das selbe: Die Menschen sind beschäftigt. Die Wertschöpfung wird in der gleichen Region erzielt wie der Verbrauch.

Die Ungleichgewichte auf der Welt werden damit nicht grösser, sondern kleiner. Weil es Friktionspunkte nur noch an den Nahtstellen gibt, nicht mehr im ganzen globalen Geschäftssystem wie heute.

Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Konzepte nicht lokal begrenzt sind. Was sich bewährt kann in anderen Regionen angewendet und so multipliziert werden. Länder und Regionen könnten sich so in einem Tempo entwickeln, dass die Bevölkerung auch mit- und nachkommt.

Zen-Design für das Textprogramm

Die Windows-Umgebung ist nicht gerade bekannt dafür, konzentriertes Arbeiten zu fördern. eMail, Skype, Messenger, Browser etc geben beliebig Ablenkung, gewollt oder ungewollt. Die schwülstigen Menüs der üblichen Textprogramme stiften gelegentlich mehr Verwirrung als Lösung.

Bei kreativen Schreibern geht es nicht um Formatierung, sondern vor allem um den Text. Speziell für diese Zielgruppe gibt es das Textprogramm “Writemonkey”. Nichts lenkt beim Schreiben ab. Die Arbeitsoberfläche präsentiert sich wie ein leeres Blatt Papier, das auch auf einer Alp auf einer Hermes 3000 Schreibmaschine eingespannt werden kann.

Writemonkey erlaubt die Konzentration auf das Wesentliche: das Schreiben des Texts. Nicht nur für Journalisten und Werbetexter.

Der Kern des Apple-Erfolgs …

liegt im Innovationsmanagement. “Die Zeit” beschreibt die Philosophie, mit der Apple neue Produkte entwickelt. Der Artikel gibt einen tiefen Einblick in die Unternehmenskultur.

Was zwischen den Zeilen hervorgeht: Auch bei Apple besteht Innovation zu 5 % aus Inspiration und zu 95 % aus Transpiration. Die “Transpiration” besteht unter anderem darin, dass ein Produkt “fertig gedacht” wird, bevor mit der eigentlichen Produktentwicklung begonnen wird.

Das ist wahrscheinlich einer der Haupt-Erfolgsfakoren von Apple: Fertig gedachte Produkte, die beim Kunden von Anfang an funktionieren.

Strategie zum Anfassen

Ein schönes Beispiel einer Unternehmensstrategie beschreibt Philipp Löpfe im Tages-Anzeiger.

Der Automobilhersteller Ford hat einen neuen CEO bekommen. Getreu dem Grundsatz “neue Besen kehren gut” hat er als erstes die Unternehmensstrategie von Ford kritisch hinterfragt.

Herausgekommen ist dabei etwas Brilliantes, das für die Kommunikation im Stil von “Zen Presentation” auf das Maximum komprimiert worden ist:

“One Ford, one Team, one Plan, one Goal”.

Klarer Fokus, klare Aussage, wird von jedermann verstanden, kann konsequent umgesetzt werden.

On Site Energie

Für kleinere, stetige Energieverbräuche “on site” gibt es jetzt eine neue Lösung. Mit Methanol betriebene Brennstoffzellen sind in der Lage, 0,6 bis 2,2 kWh pro Tag zu liefern.

Brennstoffzellen können zum Beispiel Akkus nachladen, so dass in einem Reisemobil oder Haushalt immer voll geladene Akkus zur Verfügung stehen. Erste Tests für die Anwendung im Hausbereich laufen. Hier werden thermische und elektrische Leistung kombiniert. Eine weitere Anwendung sind Übermittlungslösungen für Militär und Rettungsdienste.

Die Innovationsleistung massiv steigern – wie geht das?

Eine Innovation ergibt nur für eine begrenzte Zeit einen Wettbewerbsvorteil. Je besser sie ist, umso schneller wird sie von der Konkurrenz aufgenommen und kopiert. Dies ist der Grund, warum Unternehmen im Wettbewerb immer Turnschuhe tragen und rennen müssen.

Geht es darum, massiv schneller zu rennen als die Konkurrenz, braucht es nicht nur die bessere Kondition, sondern auch die bessere Ausrüstung.

Im Newsletter, den Sie über diesen Link erreichen, werden zwei Modelle beschrieben, von denen vielleicht eines auch für Ihr Unternehmen passt.