Institutionen, die sich in ihrer Entwicklung über Jahrzehnte und Jahrhunderte verfolgen lassen, sind nicht besonders zahlreich.
Bei den mehrere Jahrhunderte überlebende Organisationen finden sich unter anderem Klöster. Eine Forschungsarbeit der Universität Zürich untersucht die Führungsinstrumente solcher Klöster und kommt zum Schluss, dass Wirtschaft und Verwaltung viel davon lernen könnten.
Besondere Erfolgsfaktoren scheinen die Checks und Balances zwischen den Führungsgremien zu sein, sowie die demokratische Wahl des Vorsitzenden.
Ein Beispiel für die Verfassung eines Klosters, die Jahrhunderte überlebt und sich über Jahrhunderte bewährt hat, ist die Benediktsregel.
Ein etwas ungewöhnlicher Innovationswettstreit läuft gegenwärtig in der Rüstungsindustrie ab. Die Videostreams amerikanischer Drohnen können mit relativ einfachen Mitteln abgefangen werden, weil sie unverschlüsselt übertragen werden.
Diese Schwachstelle soll bereits seit den 1990er Jahren bekannt sein, wie das WSJ schreibt.
Zwei wichtige Exponenten der deutschen Zeitungsbranche beschimpfen in den Medien ihre Leser, weil diese lieber im Internet lesen.
Eine Antwort darauf gibt der Online-Spiegel und haut der Branche die eigenen Versäumnisse um die Ohren. Die Probleme der Printmedien sind hausgemacht. Sie fahren die gleiche unwirksame Strategie wie die Unterhaltungsbranche, dabei hätten sie im Gegensatz zu denen die besseren Karten.
Dass sich in Onlinemedien Werbung effizienter und zielgenauer plazieren lässt ist ein Faktum. Darin hat es auch Chancen, nicht nur Gefahren und Risiken.
Eine erste Überlegung wäre vielleicht, wer eigentlich der Kunde einer Zeitung ist: die Inserenten oder die Leser? Sich von beiden Seiten bezahlen zu lassen und sich dann zu wundern, wenn es Konflikte gibt, ist kein Wunder.
Gerüchteweise verlautet, Google plane demnächst die Markteinführung eines eigenen Mobiltelefons und führe firmenintern bereits einen gross angelegten Feldtest durch.
Was aufhorchen lässt, ist wie Google die Markteinführung plant. Das Google Handy soll direkt verkauft werden, d.h. ohne ein Handyabonnement. Das bedeutet, Google kann das neue Produkt auf der ganzen Welt direkt über den Elektronikfachhandel verkaufen. Das hat zwei Vorteile: 1. Der Telefongesellschaft-spezifische Firlefanz entfällt, was niedrigere Entwicklungskosten zur Folge hat. 2. Lässt sich der Ramp-up steigern, weil nur ein Produkt entwickelt werden muss, das in einer Version produziert und weltweit vermarktet werden kann. Wenn Google die niedrigeren Kosten in Form eines günstigen Preises an die Kunden weitergibt, gibt es wahrscheinlich einen neuen Ramp-up-Weltrekord bei der Einführung eines neuen Handys.
Aquamarine Power hat ein neuartiges Wellenkraftwerk gebaut, das gegenwärtig in Betrieb geht. Die Anlage hat eine elektrische Leistung von 300 Kilowatt.
Wer häufiger nicht nur ein Notebook, sondern einen ganzen PC samt Bildschirm und Tastatur transportieren muss weiss, wie knifflig das ist.
Nicht nur für LAN-Parties ist die Transporttasche nützlich, die die Firma Roccat auf den Markt bringt.
Die NZZ zeigt, wie sich mit einer besseren Bewirtschaftung der vorhandenen Ferienwohnungen im Wallis der Umsatz der Ferienorte bis zu verdreifachen lässt.
Es wird ein Vergleich angestellt zwischen dem Wallis und Ferienregionen im Tirol.
Das attraktive scheint mir, dass diese Umsatzsteigerung ohne zusätzliche Investitionen möglich ist – die Ferienwohnungen sind ja alle schon da. Sie müssen nur genutzt werden.
Bei einer Verdoppelung oder Verdreifachung des Umsatzes müsste sich auch die Kostenposition der Ferienorte massiv verbessern. Damit könnten für den Kunden vorteilhaftere Preise angeboten werden, was wiederum die Wettbewerbsstärke weiter erhöhen würde.
Dezember 9th, 2009
14:03
Allgemein
Im Interview mit der englischen Internetseite “The Register” gibt David Ascher von Mozilla Messaging einen Ausblick in die Weiterentwicklung des eMail Clients Thunderbird.
Die Entwicklungsmannschaft ist von 2 auf etwa 60 Personen erhöht worden. Zukünftig sollen neue Funktionen zuerst als Add-on gebracht werden. Dies ermöglicht eine hohe Entwicklungsgeschwindigkeit und saubere Nahtstellen. Was von den Anwendern aufgenommen und häufig eingesetzt wird kommt später in den Standard.
Innovativer Lösungsansatz, so zu entwickeln; dürfte Schule machen.