Väter und Götti, die noch nicht wissen, was sie ihrem Sohn oder Göttibub zu Weihnachten schenken möchten, finden hier ein Anregung. Es handelt sich um eine klassische 4 x 8 Fuss Anlage nach amerikanischem Vorbild.
Das kalifornische Unternehmen Fisker bringt mit dem Modell Nina das erste Hybrid-Auto auf den Markt. Es handelt sich um ein Fahrzeug der Luxusklasse, das mit seinem Hybridantrieb jedoch lediglich 3,5 Liter Benzin verbraucht auf 100 km.
Der Gründer von Fisker, Henrik Fisker, hat früher bei BMW und Aston Martin gearbeitet. Das dürfte das wunderschöne Design des Fahrzeugs erklären.
Die Weiterentwicklung des Unternehmens dürfte ziemlich zügig vonstatten gehen. Es hat vom US Energieministerium eben 528 Mio USD in die Kasse gespühlt bekommen.
In der NZZ am Sonntag ist ein ausführlicher Bericht über den Bau des weltgrössten Kreuzfahrtschiffs zu lesen. Es geht um den Bau der Sea Oasis. Ein Auszug davon ist jetzt auch online abrufbar.
Der Bau dieses Schiffes bringt “Projektmanagement” in eine neue Dimension. Die Bauzeit beträgt 2,5 Jahre. Der Projektplan umfasst 48’000 Tätigkeiten, die zeitlich aufeinander abgestimmt sind. Gearbeitet wird mit modernster Modul-Fertigungsbauweise.
Der Komplexitätsgrad dieses Schiffsbaus ist so gross, dass ihn nur eine Handvoll von Werften auf der Welt mit Standort Europa beherrschen.
Gigantisch ist auch die Technik. Die Energie liefern vier Dieselaggregate, die Stromgeneratoren antreiben. Die elektrische Leistung beträgt 100 Megawatt.
Das Museum für Gestaltung zeigt in Zürich aktuell eine Schau des Werks von Michel Comte. Aufgrund des Titelfotos der Ausstellung geschah mein Besuch zuerst eher mit gemischten Gefühlen. “Noch einer, der seine Werbefotos noch ein zweites Mal verkaufen muss” war der erste Gedanke.
Was Michel Comte fotografiert hat und wie es das Museum für Gestaltung zeigt, ist jedoch etwas ganz anderes. Das ist ein Hammer. Eine Ausstellung, die anknüpft und Emotionen vermittelt, ähnlich wie die Ausstellung von Dennis Hopper in Hamburg im 2001.
Michel Comte hat eine Gabe, von Menschen Porträts zu machen die wirken, als könne man denen direkt ins Herz oder in die Seele blicken. Diese Porträts sind quadratisch und grossformatig aufgemacht, mit einer unvergleichlichen Sorgfalt und Qualität. Vielleicht wirken sie deshalb so stark.
Es ist schön, dass jemand, der hauptsächlich in der Glamourwelt tätig ist, sich ein Auge bewahrt hat auch für die kleinen Dinge im Leben, und mit nichts als einem Menschengesicht als Sujet so grossartige Bilder fotografiert. Gesichter, die förmlich zum Betrachter sprechen.
Für den PC-Nutzer waren die vergangenen 20 Jahre dadurch geprägt, dass immer mehr Programme für immer spezifischere und speziellere Aufgaben zur Verfügung standen und installiert und genutzt wurden.
In den Anfängen der Vor-PC-Zeit war ein verbreitetes Betriebssystem CP/M. Auf dem HP 150 mit zwei 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerken war es möglich, mit dem Textprogramm Wordstar und der Tabellenkalkulation Visicalc zu arbeiten. Wollte man mehr stand als neue Programmiersprache Basic zur Verfügung, später Turbo-Pascal. eMail gab es damals noch nicht, jedenfalls noch nicht in der Industrie.
Heute hat ein durchschnittlicher PC-Anwender 40 Programme auf seinem Rechner installiert. Bei einem Heavy-User sind es rasch einmal an die 100. Der Absturz eines PC’s führt im Geschäftsleben rasch zu gravierenden Produktivitätseinbussen. Das Aufsetzen eines neuen Rechners muss mittlerweile in Tagen gerechnet werden, nicht mehr in Stunden. Bis die neu eingerichtete Maschine dann wieder effizient läuft sind rasch einmal zwei Wochen vergangen und zig Stunden in Feineinstellungen-Optimierung vertrödelt worden.
Am schlimmsten ist es mit den Kommunikationsprogrammen. eMail, Browser, Chat, Internettelephonie, Xing, Facebook, Linkedin, …: alles braucht ein Spezialprogramm, manchmal mehrere. Zig mal einloggen am Tag. Zig Anwenderoberflächen verstehen lernen, … ein gigantischer Leerlauf, den die Informatikindustrie da laufend neu erfindet.
Dass das nicht so weitergehen kann hat interessanterweise ein Unternehmen herausgefunden, das der Open-Source-Gemeinde zugeordnet werden kann, nämlich Google. Vor einigen Monaten ist mit “Wave” eine Lösung vorgestellt worden, mit der sich mehrere Anwendungen in ein Kommunikationsprogramm zusammenfassen lassen. Microsoft hat über 10 Jahre gebraucht (!), damit Word, Excel und Powerpoint in Office 2010 endlich einheitliche, konsistente Menüs bekommen. Wer mit vielen verschiedenen Firmen arbeitet, und Fliessdiagramme einmal in Powerpoint, dann in Excel und ein anderes Mal in Visiso zeichnen muss weiss, wovon ich spreche.
Redbox stellt in den USA in Warenhäusern Automaten mit Miet-DVD’s auf. Kunden können so nach dem Einkauf einen Kinofilm für den Abend oder das Wochenenende günstig mieten.
Aus dem Unternehmenswachstum zu schliessen scheint dies ein Bedürfnis zu sein. Das Unternehmen ist 2004 gestartet und hat heute 18’000 Automaten im Feld.
Das wäre auch etwas für Europa.
September 20th, 200908:49MarketingKommentare deaktiviert
Mit dem E-Tron stellt nun auch Audi ein Elektroauto vor.
Technisch ist das Fahrzeug von Audi wie erwartet auf einem hohen Niveau. Über das Design wird wahrscheinlich lebhaft diskutiert werden. Wozu braucht ein Elektroauto einen derart wuchtigen und hässlichen Kühlergrill – müssen die Akkus dermassen gekühlt werden?
Professor Helmut Schauer, Informatikprofessor der Uni Zürich und geistiger Vater von OLAT, war für das Keynote Referat extra aus Wien angereist.
In seinem Vortrag gab er den Zuhörerern nicht nur einen Überblick über die Entstehung von OLAT, sondern gab auch wichtige Führungsgrundsätze mit. Eine seiner Feststellungen war, dass OLAT unter anderem so ein Grosserfolg geworden ist, weil er seinen Mitarbeitern nicht zuviel auf den Füssen und im Weg stand.
Tatsächlich, blickt man ein bisschen hinter die Kulissen ist OLAT ein faszinierendes Projekt und Produkt. Aktuell sind circa 44’000 Lernende im System eingetragen. Im Durchschnitt laufen rund 600 Sessions parallel während etwa 20 Stunden pro Tag. Die Systemprofile zeigen, wie hart Studenten heutzutage arbeiten. Sie zeigen auch, welch hohen Anforderungen der Rechenzentrumsbetrieb an einer Universität genügen muss. Patches einzuspielen während dem Semester ist bei dieser intensiven Systemnutzung nicht oder kaum möglich. Gehen die Systeme produktiv ans Netz ist höchste Zuverlässigkeit gefordert. Die gegenwärtig grösste Installation wird an einer Uni mit 100’000 Studierenden betrieben.
In der von der Hochschule Furtwangen durchgeführten BarCamp-Session “On-demand OLAT on the Cloud” wurde erläutert und diskutiert, wie in Furtwangen RZ-Kosten variabilisiert werden, indem nicht mehr unbeschränkt RZ-Kapazität vorgehalten wird, sondern projektspezifische Serverkapazität bei Amazon temporär zugemietet wird. Dies scheint mir auch für Industrieunternehmen ein interessanter Lösungsansatz. Ein eLearning-System wird bei den meisten Unternehmen nicht in die Informatikwelt passen weil sie ein Exot ist. Da ist es einfacher, mit einem SaaS-Konzept (Software as a Service) OLAT-Kapazität zu mieten. Das Beef ist ja nicht die OLAT-Installation, sondern der Content der Lehrprogramme, die ein Unternehmen erzeugt. Firmen, die sicherstellen wollen dass ihre Daten auf Servern in Europa laufen, sind wahrscheinlich mit der Firma Frentix gut bedient.
Anwendungen für eLearning gibt es in Unternehmen viele. Zum Beispiel das Vermitteln eines Produktespektrums, das ein Unternehmen verkauft und die Ausbildung über das ganze Sortiment. Das sind Dinge, die bei jedem Neueintritt aktuell werden. Mit eLearning ist ein Kursbeginn wenn gewünscht täglich möglich. Eine Erfolgskontrolle ist möglich, und es ist möglich, alle Mitarbeitenden nach den gleichen Grundsätzen auszubilden und zu trainieren.
Das faszinierende an OLAT ist, dass es ein Hochschulprojekt ist, das nach wissenschaftlichen Erkenntnissen gebaut und weiterentwickelt wird. Studenten können an Modulen arbeiten und sehen, was mit den Ergebnissen ihrer Arbeit geschieht. Mit OLAT können sie an einer Informatik lernen, die von den Mengengerüsten her im grossindustriellen Massstab läuft. Ergebnis solcher Ausbildung sind nicht nur gute Informatiker, sondern Informatiker, die bereits beim Abschluss des Studiums Erfahrung mit “richtiger” Informatik haben, die tagtäglich im Produktivbetrieb steht.
Was mich der heutige Tag gelehrt hat? Respekt. Respekt vor den Informatikern, die es fertig bringen, so ein Softwaresystem auf die Beine zu stellen. Respekt vor den Sysadmins und Sysops, die es fertigbringen, in einem Verbund von etwa 20 Unix-Servern für 44’000 Studierende OLAT rund um die Uhr zu betreiben. Tag und Nacht. Jahrein, jahraus. Im modernen Lehrbetrieb an einer Universität dürfen Systeme wie OLAT mit dem Herzen eines Menschen verglichen werden: Hört das Herz auf zu schlagen stirbt der Mensch. Läuft OLAT nicht mehr kommt der Lehrbetrieb blitzschnell zum Erliegen.
Der PC-Tipp meldet, dass VTX seinen Internetkunden ein Telefonangebot mit kostenfreiem Telefonieren ins Festnetz anbietet.
Ein Blick auf die Homepage von VTX zeigt, dass das Unternehmen auch sonst ziemlich findig ist. Wer einen Fax hat, kann seine Nummer behalten und sich die Fax-Nachrichten als PDF-Datei per eMail senden lassen.
KMU’s nimmt VTX den Albtraum “Telefonzentrale” ab. Mittels Internettelefonie wird eine virtuelle Zentrale auf einem Server von VTX betrieben, die das Unternehmen über einen PC mit Internetanschluss bedienen kann.
Gespannt darf man sein, wie Swisscom hier nachzieht.
September 7th, 200921:35Neue ProdukteKommentare deaktiviert
Es tut gut, einmal aus Schweizer Sicht in einer Schweizer Zeitung einen aufbauenden Artikel zu lesen. Von den Stärken des Landes zu lesen. Und von den Chancen, aus der Position dieser Stärke durchzustarten, wenn die Wirtschaftskrise hoffentlich schon bald überstanden ist.
Eine im Vergleich zum umliegenden Ausland tiefere Verschuldung ermöglicht der Schweiz einerseits niedrigere, wettbewerbsfähigere Steuern und gleichzeitig die Möglichkeit für die öffentliche Hand, mehr Geld in Ausbildung und Forschung zu investieren. Die niedrigeren Steuern ermöglichen den Unternehmen, mehr Geld in Forschung, Entwicklung, Produktion, Marketing und Projekt Management Training zu stecken. Dies führt zu einer Stärkung der Wettbewerbskraft, was wiederum zu höheren Gewinnen der Unternehmen und im internationalen Vergleich zu noch vorteilhafteren Steuern führt, die noch mehr erfolg-reiche Unternehmen anziehen. Daraus resultieren noch stärkere Muskeln von Unternehmen und öffentlichem Dienst. Die Wettbewerbsfähigkeit steigt weiter.
Merci und bravo NZZ! Kein Wunder, ist das Ausland manchmel mehr als nur ein bisschen neidisch auf uns.
Um den Bau neuer Kernkraftwerke überflüssig zu machen hat der Volkswagen-Konzern ein Miniblockkraftwerk entwickelt, wie der Spiegel meldet.
Der Vorteil solch kleiner Kraftwerke ist, dass der Strom dezentral produziert wird und diese sich ferngesteuert ein- und ausschalten lassen, genausoschnell wie Wasserkraftwerke. Damit kann unter Zuhilfenahme eines intelligenten Netzes exakt soviel Strom produziert werden, wie benötigt wird.
Als Motor wird das Erdgastriebwerk aus dem VW Touran genutzt. Es soll ein Wirkungsgrad bis 94 % möglich sein. Dies ist bedeutend höher als bei klassischen thermischen Kraftwerken.
Der Sommer 2009 neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Wer sich für 2010 ein richtig tolles Motorrad zulegen möchte tut gut daran, sich schon jetzt nach einem Lieferanten umzusetzen.
In der Nähe von Hannover ist ein Bohrloch auf 4 km abgeteuft worden. Wasser wird darin auf 150 Grad Celsius erwärmt und zur Brachwarmwasser-Erzeugung verwendet.
Die bei diesem Experiment angetroffenen Probleme soll jetzt wissenschaftlich untersucht und gelöst werden, damit Erdwäre kommerziell genutzt werden kann. Erdwärme hat das Potential, einen grossen Teil des Verbrauchs von fossilen Brennstoffen zu ersetzen.