Neues Nahverkehrsmittel "MoBo"

Neuerdings gibt es ein Skateboard mit Elektroantrieb, das eine Reichweite von bis zu 30 Kilometern hat.

Das kleine Ding hat das Potential, sich rasch als Nahverkehrsmittel durchzusetzen. Im Gegensatz zum Segway Gefährt lässt sich das elektrische Skateboard auch im Garderobenschrank oder unter dem Pult parkieren.

Parkplatzprobleme entfallen. Fehlende Sitzplätze in der S5 ebenfalls. Strom brauchen diese “Fahrzeuge” mit Sicherheit weniger als ein Zug. Noch mehr Züge, Bahnhöfe und Parkplätze braucht es nicht mehr.

Cool. Bis im nächsten Sommer gibt es dazu bestimmt AddOn-Packs, damit sich mit diesen Boards auch Alpenpässe überqueren lassen.

Diese Art Fahrzeug dürfte für die Technischen Hochschulen in der Schweiz auch spannende Themen bieten für Semesterarbeiten. Auf dem Flugplatz Dübendorf könnte damit eine “Ausdauermeisterschaft” ausgetragen werden, bei dem gemessen wird, wer mit einer definierten Strommenge am weitesten fahren Kann. Designklassen könnten Varianten entwerfen, die optimiert sind für die Fahrt ins Büro, den täglichen Einkauf, etc.

Überraschende Erkenntnisse zur Strahlenbelastung durch Telefone

Der Tagi publiziert eine neue Studie mit Messungen über Elektrosmog, der von Telefoniegeräten herrührt.

Die Erkenntnisse sind ziemlich überraschend. Diskutiert wird leider nur die durch Handys verursachte Strahlung. Die DECT-Telefone, die fast einen Viertel der Strahlenbelastung liefern, werden nicht näher besprochen.

Ausblick für den Finanzplatz Schweiz

Das Beratungsunternehmen Price Waterhouse Coopers hat ein Whitepaper publiziert zum Thema “Finanzplatz Schweiz nach der Krise”.

Nach einer Bestandesaufnahme und einer Krisenanalyse werden im Ausblick zehn Thesen für den zukünftigen Finanzplatz Schweiz formuliert.

Android-Software soll bald auf Ubuntu lauffähig sein

Auf der Entwicklerkonferenz in Barcelona ist für Ubuntu eine Laufzeitumgebung vorgestellt worden, auf der Android-Programme lauffähig sein werden.

Damit können Handy-Programme auch auf dem Desktop- oder Notebook-PC laufen.

Für heisse Sommertage: der Secma F16

Gearde recht zur eben begonnenen Sommersaison kommt der Secma F16. Es handelt sich um ein 2-sitziges Cabrio im “Leanst”-Design. Türen und Dach wurden weggelassen, das Fahrzeug ist lediglich 3 Meter lang.

Angetrieben von einem 105 PS Renault-Motor beschleunigt das Fahrzeug in 5,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Für Fahrspass ist gesorgt. Ein Auto für Jens?

Erneuerbare Energien haben in Deutschland bereits 15,2 % Marktanteil

Dies geht aus einem Bericht der “Welt” hervor. Die Stromkonzerne bangen deshalb bereits um ihre Grundlastkraftwerke und beginnen, alternative Energien über Normen zu bekämpfen.

Schade. Damit liefert die Branche ein weiteres Beispiel dafür, dass die Privatisierung öffentlicher Infrastruktur nicht immer die beste Lösung ist.

Eine dezentrale Energieerzeugung ist günstiger und weniger krisenanfällig. “Smart Grid” Lösungen gibt es bereits.

Einen Schritt näher zum Auto-PC?

Eine Marktlücke, die immer noch offen ist, ist ein PC, der sich in ein Auto einbauen lässt, und der Funktionen wie Navigation und Musik abspielen übernimmt.

Einer möglichen Lösung einen Schritt näher kommt das israelische Unternehmen CompuLab mit dem Fit-PC2.

Das Gerät ist so klein, dass es sich in ein Radiogehäuse einbauen lassen müsste. Damit könnte ein PC in jedes Auto eingebaut werden.

Sicher schon bald wird der erste Elektronik-Shop einen Einbaukit anbieten mit passendem Gehäuse, 9-Zoll-Monitor, Stromversorgung mit Fahrzeugspannung sowie kleiner Tastatur und Maus. Und herausgeführten Anschlüssen, damit jede Werkstatt das Gerät zügig einbauen kann.

Nützliche Tools für alle Windows-Versionen

Auf der Suche nach einem effizienten Defragmentierungstool für Windows 98 bin ich auf die Seite von Helmuth Rohrbeck gestossen.

Er stellt für alle Windows-Versioen die nützlichen Helferlein zur Verfügung, die “mann” manchmal (ver)misst.

Den Umstieg auf Linux auf dem Desktop einfacher machen

Dieses Ziel haben sich Linux-Entwickler gesetzt. Es gibt zwei Lösungen:

Linux XP Desktop OS setzt auf Fedora auf. Die Anwenderoberfläche ist vergleichbar zu Windows XP aufgebaut.

Linux “Vixta” basiert ebenfalls auf Fedora und hat ein “Look and Feel” wie Vista.

Für Firmen, die in Richtung Cloud Computing gehen, scheint dies ein vielversprechender Lösungsansatz zu sein, da hier lediglich noch Betriebssystem und Internet-Browser benötigt werden.

Gewinnt Google, wenn Microsoft Office 2000 nicht mehr unterstützt?

Microsoft hat angekündigt, dass Office 2000 ab Juni 2009 nicht mehr unterstützt wird. Im Klartext heisst das, dass Anwender ab diesem Zeitpunkt auf Office 2007 umsteigen müssen.

Stacey Higginbotham publiziert im Weblog GigaOM einen ziemlich kritischen Bericht darüber. “Wozu soll ein Anwender 149 USD ausgeben für ein neues Produkt, bloss weil Microsoft das alte nicht mehr wartet?” lautet ihre kritische Frage.

Die Antwort darauf gibt sie gleich selber: Es gibt Google Docs. Ein weiterer Kandidat ist Zoho. Zoho ist für mich auch neu. Da können sich aber alle warm anziehen: Zoho bietet so ziemlich jede Funktion, die in einem Büro überhaupt denkbar ist.

Sogar Open Office dürfte hier ins Schwitzen kommen. Open Office hat zwar eine Projekt Management Software. Was aber noch fehlt ist ein griffiges CRM, mit dem sich ein effizientes eMail Marketing auf eine einfache Art und Weise realisieren lässt.

Zoho hat dies alles anscheinend bereits dabei. Die Screenshots zeigen eine einfache, klar strukturierte Anwenderoberfläche. Hier dürfte der Erfolgsfaktor für Open Source und auch für Linux liegen: Eine einheitliche Anwenderoberfläche und Programme, die sich auch von einem normalen Anwender einfach installieren und nutzen lassen.

Aber es besteht ja noch Hoffnung. Vielleicht nimmt auch IBM den Ball als erste auf und bringt als Bestandteil von Lotus Symphony ein CRM System. Dann hätte IBM ein echtes Differenzierungsmerkmal. IBM hat ja tiefgehende Datenbankerfahrung. Das wäre für die ein Klacks. Wenn sie nur wollten.

Die 200 besten Venture Capital Firmen der Welt

Venture Capital, die Finanzierung von jungen Unternehmen mit Risikokapital, ist erwachsen geworden. Was vor einigen Jahrzehnten im Silicon Valley begann hat sich als Erfolgsmodell auf der ganzen Welt durchgesetzt.

Für junge Unternehmen ist Venture Capital eine Möglichkeit, Kapital von Geldgebern zu bekommen, die wissen wie man ein noch junges Unternehmen führt und welches Coaching eine Geschäftsleitung in einem raschwachsenden Unternehmen braucht.

Für institutionelle Investoren und vermögende Privatpersonen sind Venture Capital Investments etwas, das eine hohe Befriedigung gibt. Für Unternehmer, die im Ruhestand sind und trotzdem noch etwas bewegen wollen ist es eine ideale Art, Erfahrung und Kapital in ein junges Pflänzchen einzubringen, ohne selber im Tagesgeschäft immer 100 % strampeln zu müssen.

Die Zeitschrift “Red Herring” hat sich die Mühe gemacht, aus der Fülle von Venture Capital Firmen die 200 besten der Welt zu küren. Sie finden die Liste hier.

Für Jungunternehmen kann es eine Anregung sein, den richtigen Kapitalgeber zu finden. Für interessierte Investoren kann es eine Shortlist sein, wenn sie selber in mit Venture Capital fianzierte Unternehmen investieren möchten, und gleichzeitig die Erfahrung und Professionalität eines Unternehmens nutzen möchten, das schon lange in der Branche tätig ist und weiss, wie der Hase läuft.

Was mich besonders überrascht und gefreut hat: es sind auch Schweizer Unternehmen auf dieser Top-200 Liste – herzliche Gratulation. Und: auch in China gibt es erste VC-Firmen.

Portables WordPress

Peruns Weblog berichtet über das neue WordPress 2.8, das gerade in den Betatest geht.

In dem Bericht hat es einen interessanten Link auf eine portable Version von WordPress, die sich von einem USB-Stick aus betreiben lässt. Dies ist eine einfache und elegante Möglichkeit, eine Testumgebung zu gestalten, zum Beispiel für das Erarbeiten eines neuen Templates.

Bereits die Beta-Version von WordPress 2.8 ist so verfügbar.

Wenn etwas nicht funktioniert ist es meistens ein Detail …

Eine der weltbesten Hotelketten ist “Four Seasons”. Die in “Harvard Business” publizierte Geschichte über den Führungsstil von Michael Newcombe, dem CEO des Four Season’s in Dallas TX, zeigt warum.

Michael Newcombe praktiziert “Management by walking around”. Das heisst, er führt regelmässig mit allen Angestelltengruppen des Hotels Gespräche. Informell, ohne Agenda. “Huuh”, werden Sie vielleicht sagen, “ist das effizient?”. Vielleicht nicht, aber es ist effektiv.

Ein Beispiel: Gäste konnten ihre Zimmer nicht zügig beziehen. Dies stellte sich in einem Gespräch mit dem Empfang heraus. In einem weiteren informellen Gespräch wurde als Ursache eruiert: Die Zimmer waren nicht bereit. Die Sorge der Zimmermädchen war, ob die Laken für King Size Betten rationiert worden seien; sie hätten immer zuwenig. Gespräch mit der Wäscherei: Ein Tumbler war seit einigen Tagen defekt. Wegen eines fehlenden Ersatzteils konnte er nicht repariert werden.

Folge: Ein fehlendes Ersatzteil im Wert von 20 Dollar blockiert Hotelzimmer, die zum Preis von 400 Dollar pro Nacht verkauft werden …

Diese Geschichte zeigt, was wahre Excellence ausmacht: Hundertausend Kleinigkeiten, die stimmen müssen, damit alles in einem Unternehmen fehlerfrei und zeitgerecht funktioniert. Das bedingt viel Liebe zum Detail.

Microsoft enthüllt neue Suchmaschine "Kumo"

Nachdem es Microsoft nicht gelungen ist, Yahoo für über 40 Mia USD zu kaufen, und “make” in diesem Fall wahrscheinlich günstiger ist als “buy”, kündigt Microsoft eine neue Suchmaschine namens “Kumo” an.

Die Hintergründe dieser Neuentwicklung erläutert der Suchmaschinen-Evangelist Stefan Weitz in einem Interview mit Magnus.

Kara Swisher berichtete bereits anfangs März in BoomTown darüber.

Hm, wir werden ja sehen. Die lustigste Suchmaschine von Microsoft war bisher Ms. Dewey. Die gibt es leider nicht mehr – Microsoft hatte wahrscheinlich zuwenig Geduld. Die gebotene Unterhaltung, während im Hintergrund die Heinzelmännchen arbeiteten, war immer amüsierend.

Bekommt der Elektro-Smart Technologie von Tesla?

Der deutsche Automobilkonzern Daimler-Benz beteiligt sich mit knapp 10 Prozent am amerikanischen Elektrosportwagen-Hersteller Tesla. Tesla soll die ersten 1’000 Akkus für den Elektro-Smart der zweiten Generation liefern.

Daimler-Benz gibt Gas: bereits ab 2012 sollen Elelktrofahrzeuge der Marke Daimler-Benz auf den Markt kommen.