Projekt für ein verregnetes Wochenende: XP in Windows 7 verwandeln

Windows 7 kommt mit einer verbesserten Anwenderoberfläche, die eine höhere Produktivität verspricht. Wer dies bereits jetzt ausprobieren möchte kann mit dem “Seven Transformation Pack” ein Windows XP um die neuen Funktionen erweitern.

Chip stellt eine Anleitung zur Verfügung, mit der einigermassen versierte PC-Anwender ihr Betriebssystem entsprechend umbauen können.

Eine englischsprachige Anleitung findet sich hier.

Für technisch tiefer versierte mag das Forum in Windowx X’s Shrine hilfreich sein.

Ein Projekt für ein verregnetes Wochenende?

Neue optische Speichertechnologie

General Electric stellt eine neue Speichertechnologie vor. Auf Datenträgern ähnlich einer CD sollen bis zu 500 GB Daten gespeichert werden können.

Für die Hardwarehersteller entsteht ein neuer Markt: Juke-Boxen, um die aufgezeichneten Fernsehserien zu lagern und bei Bedarf wieder abzuspielen.

Neue Finanzierungsplattform "Startfinance" für Jungunternehmen

Für in der Schweiz domizilierte Jungunternehmen bietet das Startzentrum in Zürich neu die Plattform “Startfinance” an.

Für Jungunternehmer, die in industriellen Massstäben denken und wachsen wollen, ist es eine gute Möglichkeit, Kontakte zu interessierten Investoren zu bekommen.

Für interessierte Investoren ist es eine Möglichkeit, aus einem breiten Korb von Investitionsmöglichkeiten auszuwählen, so wie Firmen in den persönlichen Investitionsraster passen.

Die im Wintersemester 1996/97 an der ETH in Zürich gestartete Initiative zur Förderung von Investitionen in mit Wagniskapital finanzierte Unternehmen in der Schweiz erhält damit einen weiteren Mosaikstein. Die Schweiz liegt ja dieses Jahr in der europäischen Start-up-Szene auf Platz 1. Initiativen wie Startfinance helfen mit, den Spitzenplatz zu halten und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz auch auf diesem Gebiet in den kommenden Jahren weiter zu erhöhen und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Innovation in der Vermögensverwaltung: Mit US-Brokern arbeiten.

Börsentransaktionen mit einem amerikanischem Broker in den USA durchzuführen ist attraktiv:

  • Die Courtagen sind bedeutend niedriger als bei den hiesigen Grossbanken
  • Die Depotverwaltung ist kostenfrei
  • Die flüssigen Mittel werden zu einem höheren Zins verzinst als in der Schweiz
  • Die Konten bei US-Brokern sind bis 500’000 USD versichert.

Als Anlageuniversum stehen Privatanlegern neben Aktien rund 800 ETF zur Verfügung.

Neue Optionen in der Informatik-Welt

Heute melden die Gazetten, dass Oracle sich überlegt, Sun Microsystems zu akquirieren.

Sind die Gründe für Oracle, das eigene Datenbanksystem mit eigenen Servern anbieten zu können, oder soll überdiesen Weg MySQL beschnitten werden, um ds eigene Datenbanksystem noch weiter zu verkaufen?

Eine dritte Möglichkeit wäre, Systemlösungen anzubieten, bestehend aus betriebswirtschaftlicher Software, Datenbank, Betriebssystem und Server. Oracle könnte damit vorkonfigurierte, voll funktionsfähige Container-Rechenzentren ausliefern.

Solide Schweizer Start-up Szene

Bei den 100 vielversprechendsten europäischen Jungunternehmen, die vom “Red Herring” ausgezeichnet werden, sind dieses Jahr 14 Unternehmen aus der Schweiz dabei. Damit steht die Schweiz in Europa auf Platz 1.

Frischer Wind in der Schweizer Filmbranche

Thomas Sterchi, der erfolgreiche Gründer eines Internet Jobportals, hat mit 10 Mio CHF eigenem Geld die Filmfirma “Millbrook Pictures” gegründet.

Das Unternehmen will Schweizer Filme produzieren, die auch international vermarktet werden können.

Themen gibt es ja genug. Aktuell möglich wäre eine Science Fiction Version des Wilhelm Tell. Startpunkt könnte das Eintreiben von Steuern für Gessler Steinbrück sein. Als Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, könnte das G20-Hochsteuerkartell genommen werden. Die ersten Verbündeten wären dann nicht mehr Uri, Schwyz und Unterwalden, sondern die Schweiz und weitere ca. 40 Länder mit bürgerfreundlicheren Steuern. Diese Rütchen verbinden sich nach dem Modell des Wappens des Kantons St. Gallen zu einem Baumstamm, der stärksten Gewittern widerstehen kann. Zu klären wäre, ob die Geschichte besser als Komödie oder als Drama verfilmt wird.

Das Geschäftsmodell von Millbrook Pictures ist für die Schweiz innovativ. Es funktioniert ähnlich, wie es in Hollywood praktiziert wird: Kapitalgeber investieren als Venture Capitalists in Filmprojekte. Sympatisch an Millbrook Pictures ist, dass der Firmengründer selber auch eigenes Geld in die Filme investiert. Es wird eine Rendite von durchschnittlich 20 % angestrebt.

Wie der neueste James Bond Film zeigt, ist das Filmgeschäft etwas, das zur Schweiz passt. Es gibt in der Schweiz und in der näheren Umgebung fantastische Drehorte. Schweizer Personal ist es gewohnt, exakt und akribisch zuverlässig zu arbeiten. Weil wir keine Rohstoffe, sondern “nur” hervorragende Gehirne haben, wissen wir, dass es gerade im Projektgeschäft auf jedes Detail ankommt. Dass nicht nur ein gutes Drehbuch zählt, sondern auch eine hervorragende handwerkliche Umsetzung über sämtliche Projektphasen, bis der Film in den Kinos läuft. Schweizer Präzision eben.

Microsoft AutoRoute geht nicht für Netbook PC's

Beim Vorbereiten des Netbooks für eine grössere Reise dachte ich mir, anstatt ein separates Navigationssystem mitzunehmen installiere ich MS Autoroute auf dem Netbook.

Die Installation geht problemlos. Die Rechenleistung ist auch ausreichend. Was aber gar nicht toll ist: Wird die Software im GPS-Modus betrieben braucht es a) zum Lesen der Karte eine Lupe, weil die untere Hälfte des Bildschirms für die Fahrtanweisungen belegt wird, und b) kann der GPS-Teil der Software nicht mehr bedient werden, weil lediglich 2/3 des entsprechenden Menüs auf der Bildschirmhöhe Platz haben. Scrollen lässt sich dieser Teil des Bildschirms nicht. Es scheint, dass dieses Programm auf eine minimale Bildschirmgrösse von 1024 x 800 Pixeln ausgelegt ist.

Hoffentlich liefert Microsoft bald eine verbesserte Version, auch für bestehende Anwender.

Mit Satellitenverbindung ins Internet?

SES Astra meldet, dass der Dienst “Astra2Connect” nun auch in Tschechien und der Slowakei startet.

Neugierig geworden, was das ist, bin ich auf diese Webseite gestossen. Es handelt sich um einen Zwei-Weg-Netzzugang für Internet, VoIP, etc.

Für die Schweiz wird der Service vorerst über Filiago vertrieben. Die Bandbreite der Services geht von 256kbit/sec download / 64 kbit/sec upload für monatlich € 19.95 bis zu 2048 kbit/sec download / 128 kbit/sec upload für monatlich 100 €.

Als Antenne genügt die übliche Satellitenschüssel, wie sie auch zum Fernsehempfang eingesetzt wird.

Phantasielose SBB?

Die Aargauer Zeitung “Sonntag” meldet, die SBB hätten in den letzten fünf Jahren an 72 Standorten den Schalter geschlossen.

Schade. Positiv betrachtet haben die SBB 72 Chancen vertan. Die Post wählt einen anderen Weg – anstatt den Schalter zu schliessen verkaufen Poststellen auch andere Produkte. Sie ecken damit freilich an, weil für den Detailhandel nicht nachvollziehbar ist, warum die Schweizerische Post jetzt plötzlich Papeteterieartikel und Notebooks verkaufen soll, und was das mit “Service Public” zu tun hat.

Es gibt aber noch einen anderen Weg. Die SBB könnten ihre Billette über den Detailhandel verkaufen. Es gibt kein unüberwindbares Hindernis, einen SBB-Billettautomaten, einen SBB-Schalter oder ein SBB-Reisebüro in einer Verkaufsstelle eines Coop, Migros, Volg oder Valora-Kiosks zu etablieren. Damit hätten die SBB ihre Kosten optimiert und könnten die Kunden gleichzeitg gleich gut wie vorher bedienen.

Wie sagte doch Karl Valentin? “Wollen haben wir schon. Aber dürfen haben wir uns nicht getraut?”

Die SBB könnte ja eine Ausschreibung machen unter den Detailhändlern, Reisebüros und Restaurants. Dann kann sich hinterher keiner beschweren, er hätte keine Chance gehabt.

Problem und Lösung – Ursache und Wirkung

Probleme gibt es in der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise zuhauf. Sich über Politiker aufzuregen, die versprechen Geld auszugeben, das der Staat gar nicht hat, bringt nichts. Was etwas bringt ist sich im “circle of control” zu bewegen, da wo man selber Einfluss hat und selber entscheiden und wirken kann.

Knackpunkte in städtischen Agglomerationen sind:

  • Ein Strassenverkehr, der kurz vor dem Ersticken ist
  • Zuwenig Parkplätze, für die überteuererte, bürgerunfreundliche Abzocker-Parkgebühren verlangt werden
  • Ein öffentlicher Verkehr, der mit jedem zusätzlichen Passagier mehr Steuergelder verbrennt und damit die Staatsquote zusätzlich in die Höhe treibt
  • Durch die Segnungen der Zivilisation resultierende Bewegungsarmut und damit einhergehend Unfitness und Übergewicht eines Grossteils der Bevölkerung.

Der Lösungsansatz: Ein Grossteil der Mobilität findet auf Strecken unter 20 km Distanz statt. Auf diesen Distanzen ist das Velo (schweizerdeutscher Ausdruck für Fahrrad) das mit Abstand einfachste, schnellste und unkomplizierteste Transportmittel.

Also: für die typischen täglichen Kurzdistanztransporte ein Velo verwenden.

Lösungsmöglichkeiten gibt es viele:

Die Lösungen sind alle vorhanden. Auf einem Autoparkplatz lassen sich problemos bis zu fünf oder emhr Velos abstellen. Die Volksgesundheit steigt, die Strassen werden entstopft, die Ruhe im öffentlichen Raum steigt, der Benzinverbrauch wird verringert, die Umwelt weniger verpestest, die Staatsquote wird verkleinert. Es resultieren neue Arbeitsplätze, Fahrräder können in der Schweiz entwickelt und gebaut werden. Es resultieren nur Vorteile.

Ich frage mich nur, warum bei diesen vielen Vorteilen das Velo noch in keinem staatlichen Konjunkturprogramm gefördert wird.

Technologie-Marketing durch Jonathan Schwartz erklärt

Der CEO von Sun erklärt gegenwärtig in seinem Weblog in vier Folgen das Unternehmen “Sun Microsystems”.

Im zweiten Beitrag “Einführung von Technologie” erklärt er die Diffusionsstrategie, die Sun mit dem Datenbanksystem MySQL fährt. Es ist ein Lehrstück für industrielles Marketing, gemischt mit einem Schuss Guerilla-Taktik.

Was ich cool finden würde, ist wenn ein Unternehmen wie Sun nicht nur Technologien fördert wie MySQL, sondern auch Anwendungen. Eine Möglichkeit wäre ein anwenderfreundliches CRM, das mit MySQL auf einer PC-Arbeitsstation lauffähig ist. Damit würde auch auf Anwenderebene die Verbreitung von MySQL gefördert, was wiederum die Nachfrage a) nach Server-Rechenleistung und b) nach weiteren Applikationen auf MySQL-Basis nach sich zieht.

Frühling

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Jetzt ist der Frühling definitiv da. Der japanische Kirschbaum in der Nachbarschaft, der letzte Woche nur aus nackten Zweigen bestand, beginnt zu blühen. Ein sicheres Anzeichen, dass die wärmere Jahreszeit wieder kommt.

Entscheidungsgrundlage: Win XP weiterverwenden

Heute, am 14. April 2009, stellt Microsoft die Produktpflege für Windows XP und Office 20034 ein. Es werden lediglich noch Sicherupdates veröffentlicht, dies bis 2014.

Informatikverantwortliche, die Win XP und Office 2003 weiterverwenden möchten, finden bei Golem eine Zusammenfassung, die bei Entscheidungen über die weitere Verwendung dieser Software und die Migrationsplanung eine Grundlage bieten kann.

Wie sich das Stromnetz verändern wird

Die Erfindungen des US-Startup’s Silver Spring Networks lassen erahnen, wie sich unsere Stromnetze in der nächsten Zeit verändern werden. Angebot und Nachfrage lassen sich besser abstimmen, Mikrokraftwerke ins Netz integrieren, die Ausbeute der Netze erhöhen.

Der Spiegel im Interview mit den Firmenchefs Scott Lang und John O’Farell.