Für das Verwalten der Kundenkontakte ist ein “CRM” für die meisten Unternehmen unverzichtbar.
Für Innovation Wings habe ich mich vor etlichen Jahren für “Act” entschieden. Kürzlich war ein Upgrade von der Version 6 auf die Version 10 fällig. Das ging nicht ganz schmerzlos vonstatten, aber zuerst das positive.
Was gefällt mir besonders an Act10?
- Die neue Anwenderoberfläche. Sie ist schlicht, schnörkellos, einfach und doch schön. Gemacht für effizientes Arbeiten.
- Die Funktion “Cockpit”. Gewünschte Informationen lassen sich leicht auf einer Bildschirmseite zusammenstellen. Für die Arbeit im Geschäftsgewinnungsprozess, zum Beispiel, oder um den Füllstand des Verkaufstrichters jederzeit im Auge behalten zu können. Das “Customizing” geht einfach und schnell und kann vom Anwender selber vorgenommen werden.
- Die verbesserte Integration mit dem eMail-Programm. Kontakte können vom eMail-Programm neu direkt mit einem Knopfdruck in Act übernommen werden.
Bei aller Freude über die neuen Funktionen mussten aber zuerst einige Knacknüsse gelöst werden:
- Integration Act – eMail
Act hat einen eingebauten eMail-Client und einen eingebauten Text- und HTML-Editor. Die vergisst man am besten beide ganz schnell. Der Editor kann nicht mit Umlauten umgehen, und das in einem Software Release Nr. 10 (!) in einem Software-Produkt, das in der Werbung für sich in Anspruch nimmt, das weltweit weitestverbreitete CRM zu sein. Einzig vernünftige Lösung ist, Outlook als eMail Client zu nutzen mit Windword als HTML-Editor.
- Der nächste Knackpunkt ist der ineffiziente HTML-Code, den Winword erzeugt. Eigentlich ist der Lösungsansatz bestechend: Der Anwender kann alles mit einem Editor erledigen, und mit Word umgehen kann praktisch jeder PC-Anwender auf der Welt. Word hat aber zwei Schwächen: Die Konversion eines HTML-Newsletters von Act 6 in Act 10 führte dazu, dass der Code von etwa 100 auf gut 450 Codezeilen anschwoll. Einen Newsletter zu versenden, der Bilder aus dem Internet nachlädt (das war in Act 6 ein “No-Brainer”) geht nicht mehr. Jedenfalls konnte ich dies auch nach stundenlangem Herumsuchen in den Handbüchern und in Internet-Foren nicht lösen. Fazit: Der Newsletterversand wird zukünftig bedeutend länger dauern. Einzige Optimierungsmöglichkeit ist, in den Dokumenten alle nicht benötigten Formate zu löschen. So wird der Code etwas kürzer, ist aber immer noch bedeutend länger als vorher. Damit die Umlaute auch in anderen Systemen wie z. B. auf einem Apple Computer richtig dargestellt werden, muss das Format auf “UTF-8″ eingestellt werden
- Act 10 nutzt neu MS-SQL als Datenbank. Was zuerst auffällt ist die niedrige Performance der Datenbank. Das Öffnen dauert eine halbe Ewigkeit. Die vor der Konversion etwa 40 MB grosse Datenbank war nach der Konversion in MS-SQL etwa 150 MB gross. Auf einem Notebook mit Dual-Core-Prozessor und 2 GB RAM bleibt das System beim Öffnen des Programms beinahe stehen. Bei der gleichen Installation auf einem Netbook neuester Provenienz meint man förmlich, man höre die Elektronik stöhnen beim Öffnen dieser äusserst korpulenten Datenbank.
Definitiv nicht mehr lustig war es dann, als die Daten das erste Mal gesichert werden sollten. Das 1:1 Kopieren der Act-Datenbank auf einen externen Harddisk ist schlicht nicht möglich. Act blockiert den Zugriff auf die Datenbank. Das Synchronisationstool von Microsoft schafft ein Kopieren der hauseigenen Datenbank ebenfalls nicht. Ein Lösen der Datenbank-Blockade ist zwar mit dem “Unlocker” möglich. Aber elegant ist diese Holzhammer-Methode nicht besonders. Act 10 hat eine eingebaute Routine, um die Datenbank in eine ZIP-Datei zu sichern. Aber wer will schon für jedes Programm eine separate Methode für die Datensicherung?
Die Lösung brachte schliesslich das Open-Source Programm “Cobian”, mit dem sich sowohl klassische Backups wie auch 1:1 Kopien der Datenbank erstellen lassen. Der Kniff ist, mit der “Schattenkopie” Methode zu arbeiten.
- Der Versand von Serien-eMails geht in Act 10 nicht besonders komfortabel. Die Schwächen von Act haben dazu geführt, dass ein ganzes Biotop mit Software-Unternehmen entstanden ist, die dazu AddOn’s entwickelt haben. Getestet habe ich “eMailConnect Pro” und “MailMerge“. Beide funktionieren gut. “eMail Connect Pro” erhöht den Komfort bei der täglichen Büroarbeit. MailMerge hat besondere Stärken für Firmen, die intensiv mit Direktwerbung arbeiten.
Wenn alles läuft wie jetzt sieht es ganz einfach aus. Das war es aber definitiv nicht. Speziell danken möchte ich an dieser Stelle den Firmen und Personen, die mitgeholfen haben, dieses Informationssystem zum Leben zu erwecken und so zu tweaken und zu tunen, dass es optimal in die Geschäftsabläufe und Gewohnheiten von Innovation Wings passt:
Stefan Köhli von Köhli Informatik für die kompetente Pre-Sales Beratung und die Unterstützung während der Installation.
Ingrid Weigoldt vom Act-Forum von Melville-Schellmann für die Erläuterungen, um bei dem unsäglichen Geknorze mit dem Act-Editor eine Lösung zu finden.
Susanne Eckardt von CRM Service für die Tips und Kniffs, um eMail Connect Pro zum Fliegen zu bringen.
Die “PC-Welt” vergleicht die drei CRM-Systeme XRMS, vTiger und SugarCRM für mittelständische Unternehmen. Etwas überraschend wird XRMS als “bestes” System ausgewählt, wobei die Autoren im Fazit fairerweise angeben, je nach Anforderungen des Anwenders und dem Einsatzzweck könne ein anderes System obenaus schwingen.
Allen drei Systemen fehlt die Möglichkeit, das System lokal auf einem PC oder Notebook zu installieren und von Zeit zu Zeit übers Internet mit einem Hauptrechner zu synchronisieren. Für die Anwendung eines CRM im Aussendienst ist das ein Muss.
Open-Source Software könnte gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen noch vermehrt punkten, wenn die Software so ausgeliefert würde, dass bereits ein “advanced user” die Installation vornehmen kann. Die unternehmensspezifische Parametrierung ist bei den modernen PHP-Systemen im Vergleich dann nur noch ein Klacks.
Die Verkäufe von Filmen auf Bildträgern (DVD und Blu-Ray) sind 2008 von den Videogame-Verkäufen überholt worden.
Die Umsätze mit Filmen stiegen 2008 um 6 %, diejenigen mit Videogames um 20 %. Beide Branchen erzielen einen Umsatz in der Grössenordnung von etwa je 30 Milliarden Dollar.
Für 2009 werden für Videogames 12 % Wachstum prognostiziert. Diese Branche dürfte 2009 auch für Anleger interessant sein.
Das amerikanische Unternehmen Shelby Supercars hat einen Sportwagen mit Elektroantrieb angekündigt.
Das Fahrzeug soll bis zu 330 km/h fahren können und mit einer Akkulandung rund 300 km zurücklegen können. Das Fahrzeug soll mit 110V angeblich in 10 Minuten “vollgetankt” werden können.
Wie auch immer. Eines ist jedenfalls sicher: das Design ist sehr gut gelungen. Das wird ein echter Hingucker. Ein Auto für Jens?
Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung, die an der Columbia University in New York durchgeführt worden ist.
Die Kernaussagen sind:
Wenn auf einem Schreibtisch 37 Stunden Arbeit liegen, sind es auch nach dem Aufräumen immer noch 37 Stunden Arbeit.
Das ist das eine. Das andere dürfte Kurt Tucholsky messerscharf erkannt haben:
Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein grosser Papierkorb.
Gemäss dem Europäischen Innovationsanzeiger EIS konnte die Schweiz ihre Leistung im Innovationsbereich 2008 deutlich verbessern. Die Schweiz nimmt nun in Europa den Spitzenplatz ein.
Besonders gute Leistungen erzielte die Schweiz in den Bereichen Forschung, technologische Innovation und geistiges Eigentum. Bei den übrigen Indikatoren liegt sie meist über dem europäischen Mittel.
Wenn es uns nun noch gelingt, die Lücke “Science-to-Business” zu schliessen, und eine Generation Nachwuchsführungskräfte auszubilden, anzuziehen und zu begeistern, die nicht nur neue Produkte erfinden können, sondern die auch in der Lage sind, daraus grosse Unternehmen zu formen, wie es ein Henry Ford, Michael Dell oder Bill Gates geschafft haben, so öffnet sich eine Tür zu einer noch schöneren Zukunft und noch wachsendem Wohlstand.
Der Stadtsaat Singapur leidet ebenfalls unter der Finanzkrise und präsentiert nun auch ein Konjunkturpaket.
Innovation passiert meistens und intensiv, wenn Leidensdruck besteht. Von daher ist die gegenwärtige Konjunktursituation hochinteressant. Wer reagiert wie rasch? Mit welchen Massnahmen? Sind diese zielführend?
Singapur ist ein besonders interessanter Vergleich, weil das Land etwa gleichviel Einwohner hat wie die Schweiz. Im Unterschied zur Schweiz hat Singapur nicht nur von einer Technologiestrategie gesprochen, sondern hat eine gewählt und realisiert. Es sind vier Schwerpunkte, in die Singapur investiert; alles Wachstumsbranchen. Entsprechend wächst das Land.
Das Singapurer Konjunkturprogramm hat eine andere Stossrichtung als bis jetzt in den europäischen Ländern beobachtet: Es werden direkt Gehälter subventioniert, um Arbeitsplätze zu erhalten. Investitionen werden getätigt in die Sektoren Infrastruktur, Bildung und Gesundheit.
Das Ergebnis dürfte eine weitere Stärkung der industriellen Basis sein.
Wer sich ein neues Produkt lieber plastisch in einem Video anschaut, anstatt einen Testbericht zu lesen, findet hier einen Überblick, wie das Google Mobiltelefon G1 funktioniert.
Der amerikanische Informatikkonzern IBM meldet für das 4. Quartal 2008 einen Gewinn von 4,4 Mia US Dollar. Dem Unternehmen scheint die Transformation vom Computerhersteller zum integrierten Informatikunternehmen erfolgreich gelungen zu sein.
Interessant ist auch, was an Marktinformationen kommuniziert wird. Gegen Ende 2008 hat IBM ein Paket lanciert, mit dem sich ein “Microsoft-freier Schreibtisch” realisieren lassen soll. Es handelt sich um eine Kombination von Linux-Betriebssystem und lizenzfreien IBM-Büroananwendungen. Damit beschreitet IBM einen ähnlichen Weg wie Sun Microsystems.
Neue Konkurrenz dürfte IBM von seiten Cisco erwachsen. Der Netzwerkausrüster hat angekündigt, ins Servergeschäft einzusteigen, gekoppelt mit der Software VMware, an der Cisco beteiligt ist.
Im Moment bekommt Europa wieder einmal mit aller Härte zu spüren, welch unzuverlässige Lieferanten für die Versorgung mit Erdgas am Werk sind. “Die Zeit” beleuchtet in einem umfangreichen redaktionellen Beitrag die Hintergründe und lässt durchblicken, dass die Probleme noch lange nicht gelöst sind, und schon bald noch neue dazukommen.
Wenig phantasievoll wird gefordert, die Erdgasleitungen zwischen den verschiedenen europäischen Ländern müssten vermascht werden, um in Zukunft solche Kapriolen, wie sie sich Moskau und Kiew gegenwärtig bieten, verhindern zu können und sicherzustellen, dass alle Europäer im Winter in einer geheizten Stube sitzen können.
Klüger wäre, darüber nachzudenken, welche Alternativen zum Erdgas existieren. Betrachtet man die riesigen Beträge, die die öffentliche Hand momentan zur “Konjunkturankurbelung” spricht, wäre es ein leichtes, Explorationsprojekte zur Nutzbarmachung geothermischer Wärme zu initiieren. Die Vorteile wären vielfältig:
- Die Energieversorgung lässt sich dezentral organisieren. Kleine geothermische Wärme- und Kraftwerke sind technisch und vertragspolitisch weniger anfällig als eine gigantische Pipeline durch politisch instabile Länder mit unzuverlässigen Vertragspartnern auf der Gegenseite.
- Lässt sich mit Erdwärme Dampf erzeugen, könnte damit Strom produziert werden. Die nach der Turbine bestehende Restwärme könnte für Warmwasser und Heizungsgzwecke verwendet werden.
- Dies wäre eine echt nachhaltige Energierzeugung, die zudem den Vorteil hat, bedeutend günstiger zu sein. Für die Energie selbst muss nichts bezahlt werden. Die teuren Pipelines fallen weg. Die Energie lässt sich dort erzeugen, wo sie gebraucht wird. Es fallen lediglich Kosten an, um das Wasser in die Tiefe und den Dampf nach oben zu bringen, sowie die Kosten für das Kleinkraftwerk.
- Mit dem gesparten Geld, das heute alles in Richtung Osten fliesst, könnte die Energieforschung in Europa finanziert werden, um in einem zweiten Schritt die Nutzung von Wind- und Solarenergie machtvoll weiter voranzutreiben, und so noch unabhängiger von fossilen Brenn- und Treibstoffen zu werden.
Am Beispiel von Microsoft vs. Google zeigt die österreichische Tageszeitung “Der Standard” auf der Zeitachse auf, wie Google und Yahoo durch das bessere unternehmerische Verhalten in Situationen, in denen Microsoft Fehler machte, geschickt die eigene Marktstellung ausbauen konnten.
Es zeigt sich, dass auch in Technologieunternehmen der unternehmerische Sachverstand gleich wichtig ist wie brillante Gehirne in der Technik. Und er zeigt weiter, dass der Fokus auf ein Kerngeschäft und das langfristige Dranbleiben, auch wenn es zwischendurch schwierig ist, die Grundlage ist, um aus einer guten Idee einen nachhaltigen Konzern aufzubauen.
Vielreisende wissen es: irgendwo in der Notebooktasche oder im PC-Rucksack hat es ein Fach, bei dem ein Hineingreifen sich anfühlt, wie wenn man in eine Schlangegrube fasst. Es ist das Fach mit den vielen Netz- und Ladegeräten. Fürchterlich ist das. Und schwer zum Schleppen. Und bestimmt ist gerade wieder einmal für ein bestimmtes Gadget das benötige Ladegarät nicht mit dabei …
Jetzt gibt es eine neue Lösung. iDapt ist ein modulares, erweiterbares Netz- und Ladegerät. Es muss nur noch ein Gerät mitgeschleppt werden. Darauf lassen sich mehrere Adapter einstecken, so dass quasi eine “Saftwiese” resultiert: Handy, Navigationssystem und MP3-Player lassen sich parallel aufstecken und laden. Bis zu drei Geräte können gleichzeitig aufgeladen werden.
Die Stadt London will ihre roten Doppeldecker-Busse zurückholen, deren Betrieb von drei jahren eingestellt worden ist. In einem Wettbewerb wurde unter anderem ein Lösungsvorschlag von Aston Martin prämiert. Der neue London-Bus verfügt über ein Solarzellen-Dach. Der Antrieb erfolgt elektrisch über Radnabenmotoren.
Das Design des Fahrzeugs stammt aus der Feder von Sir Norman Foster. Die Inverkehrssetzung ist auf 2012 geplant.
Ein Ziel in der Informatik ist es, die Kosten für das Management der Anwendugen zu reduzieren und die Anwenderakzeptanz zu verbessern.
Branchenexperten von Oracle haben festgestellt:
- Über 70 Prozent der Software-Probleme werden nicht vom Infrastrukturmanagement festgestellt, sondern erst von den Anwendern an die Service-Hotline gemeldet.
- 80 Prozent der ungeplanten Ausfälle könnten durch Tests im Vorfeld einer Implementierung sowie eine bessere Zusammenarbeit zwischen Qualitätssicherung und Produktentwicklung vermieden werden.
- 75 Prozent der Anwendungen werden ohne vorherige Tests implementiert.
Mit innovativen Lösungen für das operative IT-Systemmanagement und das Application Quality Management möchte Oracle die IT darin unterstützen, die bestmögliche Performance aller Anwendungen und Systeme sicherzustellen.
Zu diesem Zweck führt Oracle am 21.1.2009 in Zürich einen “Technology Day” durch. Die Themen sind:
- Wie man den Testaufwand für Application Quality Management um mehr als 50 Prozent senken kann und so eine solide Grundlage für realistische Service-Level schafft.
- Wie die Workload eines Produktivsystems für Tests automatisch erfasst und in der Testumgebung nachgespielt werden kann. Dadurch werden vor der Freigabe für die Produktionsumgebung potenzielle Probleme erkannt, analysiert und gelöst.
- Wie durch das Monitoring aller Transaktionen der Anwender Bereichs- und IT-Manager die Performance von Applikationen direkt aus Anwendersicht kontrollieren können, ohne die Performance der Produktionsumgebung zu beeinträchtigen.
Zur Anmeldung bei Oracle geht es mit diesem Link.