Chromium ohne Google = Iron

Auf ZD-Net wird der Browser “Iron” in der Version 1.0.155.0 zum Download angeboten. Es handelt sich um den Google-Browser “Chrome”, jedoch ohne die Tracking-Funktion von Google. Er soll die Anforderungen an Datenschutz und Sicherheit erfüllen.

Microsoft baut Produktentwicklung in Zürich massiv aus

Das Softwareunternehmen Microsoft will 2009 am Standort Zürich den Personalbestand um 25 % erhöhen. Geplant ist, 2009 130 neue Softwarentwickler zu rekrutieren.

Quelle: Sonntag

Den Weihnachtsmann bei seiner Weltreise begleiten

Es begann mit einem Druckfehler und ist seit mehr als 50 Jahren eine beliebte Tradition an Heiligabend: Dank dem US-Militär können Kinder den Flug von Santa Claus mit seinem Rentierschlitten live mitverfolgen.

Neu findet das ganze über Google Earth statt. Innovation im Kinderzimmer dank dem Internet.

Die "Basics" für eine ToDo Liste

Vor den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel beschäftigten sich etliche mit den Zielen fürs neue Jahr und wie sie sich im neuen Jahr besser organisieren wollen.

Mark Forster hat dazu in seinem Weblog einen nützlichen Artikel zum Thema “To Do Listen” veröffentlicht.

Ein wichtiger Rat aus seiner langen Liste scheint mir “Be extremely selective about what you put on the list” zu sein.

Auf den Artikel von Mark Forster bin ich über das Weblog “Im Griff” gestossen.

Lehren aus der Lehmann-Pleite

“Richard Fuld führte Lehman Brothers, als befinde er sich im Krieg. Jahrelang ging das gut. Dann legte er die grösste Firmenpleite der Geschichte hin – jenes Ereignis, das die Bankenkrise ins Rollen brachte.”

Mit diesen Worten beginnt ein Hintergrundartikel in der Berliner Tageszeitung “Die Welt”. Wie es dabei zuging schildert Lehmans letzter Kommunikationschef und Ex-”Financial Times”-Chefredakteur Andrew Gowers.

Der Bericht ist ein Lehrstück über mangelnde Kontrolle des Verwaltungsrats. Interessant ist, dass das Wackeln des Kartenhauses vom Firmenleiter bereits zwei Jahre vor dem Crash diagnostiziert worden ist. Aber er hat dagegen nichts oder zuwenig unternommen.

Die Hauptursachen für diesen Crash, die sich erkennen lassen: Personenkult in der Unternehmensführung – Geschäftsleitung hat den Bodenkontakt verloren – zerstrittene Führung – keine unabhängigen, externe Informationen über die Einschätzung der Unternehmensentwicklung und die Entwicklung der Umwelt – Fehlende Checks und Balances in Aufsichtsgremium und Geschäftsleitung.

Das sind Punkte, auf die in Zukunft wahrscheinlich auch Investoren ihr Augenmerk legen, wenn sie Aktien kaufen und an nachhaltiger Unternehmensführung interessiert sind.

Produktionsstandort Schweiz = kalter Kaffee?

Die Schweiz als Kaffee-Grossmacht? In der Öffentlichkeit mag bekannt sein, dass Handelshäuser mit Standort Schweiz eine beherrschende Rolle spielen und 70 – 80 % der Kaffee-Welternte vermarkten. Weniger bekannt ist, dass die Schweiz auch eine Grossmacht in der Entwicklung und Produktion von Kaffeemaschinen ist.

Am 26. November gingen an der Hochschule für Technik in Rapperswil der CTO der Firma Eugster-Frismag, der CTO der Eugen Seitz AG und der VR-Delegierte der Feinstanz AG der Frage nach, welches die Erfolgsfaktoren für Schweizer Technologieunternehmen sind, um sich im hart umkämpften internationalen Markt zu behaupten.

Der CTO von Eugster-Frismag brachte es mit kurzen Worten auf den Punkt:

  • Die heutige Kostenstruktur eines Produkts setzt sich wie folgt zusammen:
    • Qualität und Logistik: ~ 10 %
    • Materialkosten: > 80 %, Anteil der Elektronikkosten immer noch steigend.
    • Arbeit und Montage: ~10 %.
  • 60 – 75 % der Herstellkosten werden in der Entwicklung und der Konstruktion festgelegt.

Daraus lässt sich sehr rasch ersehen, dass der grösste Hebel nicht bei den Fertigungskosten liegt, wie viele Firmen irrtümlich annehmen, sondern in der Entwicklung und Konstruktion. Gelingt es zum Beispiel, eine Schraubverbindung durch eine Schnappverbindung zu ersetzen, lässt sich die Montagezeit verkürzen. Eine Sekunde Montagezeit-Einsparung bei jährlich 7 Millionen Kaffeemaschinen pro Modell ergibt rund ein Mannjahr Kostensenkungspotential in der Montage.

Fazit der Veranstaltung: Wettbewerbsfähigkeit beruht auf Köpfchen, nicht auf billigen Arbeitskräften.

High-Tech sorgt für Sicherheit im Hauptbahnhof Zürich

Gegenwärtig wird unter dem bestehenden Hauptbahnhof in Zürich die “Durchmesserlinie” gebaut. Damit die Sicherheit der Bahnreisenden jederzeit gewährleistet ist, ist im Hauptbahnhof eine gewaltige Wasserwaage installiert worden. Mit dieser kann auf einen Millimeter genau festgestellt werden, ob sich infolge des Tunnelbaus Gebäude des Bahnhofs unerwartet absenken.

Die Wasserwaage verfügt über 45 Messstationen auf dem ganzen Bahnhofsgelände. Es handelt sich um das weltweit erste und grösste Sicherheitssystem dieser Art.

Internetblase 2.0 am Platzen

Steuert die Wirtschaft in Richtung Abschwung trifft es Start-up’s meistens am härtesten. Sie sind oftmals noch in einer Phase der Unternehmensentwicklung, in der die Kosten höher sind als die Einnahmen. Entscheiden Investoren unter den aktuellen Rahmenbedingungen, keine Investments mehr in mit Venture Capital finanzierte Unternehmen zu tätigen, bedeutet das für diese meistens das Aus.

Der Internet-Pioneer Marc Andreesen, der das Unternehmen Ning leitet, findet dazu deutliche Worte:

Andreessen weiss, was plötzlicher Geldmangel bedeutet. „Da ist es gut, konservativ mit solchen Dingen zu sein“, sagt er heute. Fast eine Million Dollar pro Mitarbeiter brachte seine Sammelaktion im April. „Damit haben wir reichlich Feuerkraft“, sagt der Amerikaner martialisch, „um den kommenden nuklearen Winter zu überleben.“

Als „nuklearen Winter“ bezeichnet Andreessen die grosse Kälte, die er und seine Freunde aus der High-Tech-Branche gegenwärtig heraufziehen sehen – schneller als gedacht und härter als erwartet. Vor acht Jahren gaben reihenweise Internet-Firmen der ersten Generation auf, weil sie vergeblich auf das große Geschäft mit Software gesetzt hatten, etwa für den elektronischen Handel und für Web-Sites.

Solarzellen erhöhen Ausbeute

Hochleistungssolarzellen erreichen bereits Wirkungsgrade von über 20 %. Führend sind die Unternehmen Sanyo und Sun-Power.

Auch das deutsche Unternehmen Stiebel-Eltron steigt jetzt in den Wettkampf um Energieausbeute ein.

Interessant ist, dass sowohl der reinen Silizium-Technologie wie auch Dünnschichtzellen mit Silizium, Kupfer, Indium, Gallium, Selen oder Cadmium-Tellurid Chancen gegeben werden, Wirkungsgrade von über 20 % zu erzielen.