“Portable Apps” ist eine Anwendungsoberfläche damit “man(n)” seine Lieblingsprogramme auf einem USB-Stick immer dabeihaben kann. Der Stick kann zur Verwendung auf jedem PC eingesteckt und verwendet werden.
Die aktualisierte Programmsuite enthält verschiedene neue, nützliche Programme:
- PNotes ist ein Post-it Notizzettel Programm, um Haftnotizen elektronisch zu erzeugen und auf dem Bildschirm anzuzeigen.
- TaskCoach ist ein clever gemachtes ToDo-Listen Programm, mit dem sich auch mehrteilige Aufgaben einfach verwalten und führen lassen.
- GnuCash ist ein einfachstes Buchhaltungsprogramm.
- Mit Coolplayer kann die Musiksammlung auch auf dem USB Stick mitgenommen und unterwegs abgespielt werden.
- InfraRecorder ist ein CD/DVD-Brennprogramm.
- OpenOffice ist bereits in der Version 3 beta enthalten.
Der CEO von Orange, Andreas Wetter, kündigt an, dass Orange das mobile Breitbandangebot – gemeint ist der Internet-Zugang über die Mobiltelefon-Infrastruktur – zügig ausbauen wolle. Ein Grossteil des jährlichen Investitionsvolumens fliesst in den Netzausbau.
Der Mobil-Anteil beträgt bei Orange bereits 20 %.
Quelle: Cash.
Der in Südfrankreich domizilierte Systemintegrator Impika kündigt an, auf der Drupa ein neues Inkjet-Druckkopfmodul für wässrige Tinten von Panasonic vorzustellen.
Das neue Druckmodul verfügt über ein Druckbreite von 474 mm, die mit 22’400 Düsen bedient werden. Die Piezoköpfe können Tintentröpfchen von 3, 9, 11 und 13 Picoliter erzeugen und müssten folglich graukeilfähig sein. Die Auflösung beträgt 600 dpi. Die Druckgeschwindigkeit wird mit 75 – 150 m/min angegeben.
In der NZZ am Sonntag (Artikel leider nur in der Printausgabe)kündigt die Migros an, den Einstieg in den Drogeriemarkt zu prüfen. Die Migros sieht Wachstumschancen im Verkauf rezeptfreier Medikamente.
Der Schweizer Drogistenverband gibt sich gelassen. Angesichts des herrschenden Verdrängungswettbewerbs setzen die Drogerien vor allem auf ihre Kompetenz in den Bereichen Selbtsmedikation und Naturheilmittel. Den grössten Zuwachs versprechen die Gebiete Homöopathie, Phytotherapie (Heilmittel auf pflanzlicher Basis) und Spagirik (Arzneimittel auf mineralisch-chemischer Basis).
Asus ist vom reissenden Absatz des Bonsai-Notebooks “Eee-PC” überrascht worden. Von Januar bis März 2008 hat Asus in der BRD bereits 37’000 Geräte verkauft.
Das Unternehmen ging ursprünglich davon aus, 2008 3 – 5 Millionen Geräte verkaufen zu können. Die Prognosen sind nun an den oberen Rand der angegebenen Bandbreite korrigiert worden. Engpass ist im Moment die zur Verfügung stehende Produktionskapazität.
Mit der zunehmenden Verschiebung von Anwendungssoftware ins Netz und entsprechenden Gratis-Angeboten von Google und anderen stellt sich für etliche Firmen die Frage, wie sie sich in diesem Umfeld verhalten sollen, und welche strategischen Optionen dem Unternehmen offen stehen.
Die “Zeit” interviewt dazu Chris Anderson, wie aus “kostenlos” ein funktionierendes Geschäftsmodell gemacht werden kann.
FUJIFILM Dimatix, früher als Spectra bekannt, hat auf die DRUPA neue Piezo-Druckköpfe angekündigt.
Die “Samba” genannte Druckkopffamilie basiert auf MEMS-Technologie. Ein Druckkopfmodule umfasst 2’048 Düsen und kann mit einer Auflösung von bis zu 1’200 dpi drucken. Mit 100 kHz ist es momentan der schnellstgetaktete Inkjet Druckkopf.
Durch die geringe Breite von lediglich 45 mm werden sich mit diesen Modulen sehr kompakte Druckkopf-Arrays bauen lassen. Ein Vierfarben-Druckkopf lässt in 200 mm Breite realisieren. Durch das inerte Material der Druckköpfe werden sich die verschiedensten Materialien “drucken” lassen.
Zwei wesentliche Anwendungsgebiete lassen sich mit diesen Druckköpfen bedienen:
- Im klassischen Inkjetdruck lassen sich gegenüber dem Stand der Technik schnellere Drucker bauen, die mit feststehenden, über die ganze Druckbreite gehenden Inkjetköpfen arbeiten. Gedruckt wird im Single-Pass-Modus, d. h. in einem Durchgang. Mit 1’200 dpi lassen sich fotorealistische Druckerzeugnisse realisieren.
- Inkjetdruck kann nicht nur zum Drucken, sondern auch zum hochpräzisen Positionieren von kleinen Flüssigkeitsmengen dienen. Mit diesen neuen Samba-Druckköpfen können neue Inkjet-Anwendungen in der Produktion erschlossen werden. Zum Beispiel gedruckte Schaltungen, die wirklich gedruckt und nicht mehr wie früher geätzt werden.
Volkswagen hat für diesen Sommer die Weiterentwicklung des einst legendären VW Scirocco angekündigt.
Mit einer Promotionsrunde für Journalisten hat der oberste Entwicklungsleiter von VW das neue Fahrzeug vorgestellt. Auf der Nürburgring Nordschleife sind die Vorzüge des sportlichen Fahrwerks im Grenzbereich vorgeführt worden. Je nach Temperament des Fahrers kann die Dämpfung zwischen “normal”, “comfort” und “sportlich” elektronisch vorgewählt werden.
Das Auto ist auf Sportlichkeit getrimmt und mit 200 PS ansprechend motorisiert.
Investitionsarm zu rationalisieren ist ein Thema in Produktionsunternehmen. Die Methodik lässt sich auch in Dienstleistungsunternehmen anwenden, beispielsweise in Output-Zentren von Banken und Versicherungen.
Früher war es so, dass mit Multimomentaufnahmen festgestellt worden ist, ob und welche Störungen im Betrieb auftreten. Damit ist es mit vergleichsweise geringem Aufwand möglich, Art und Dauer von “Produktionsstörungen” festzustellen und zu beheben. Ergebnis ist eine höhere Maschinenverfügbarkeit und damit ein grösserer Ausstoss oder eine höhere Effizienz.
In der heutigen Geschäftswelt sind die Anforderungen bedeutend höher. Dank industrieller Organisation und “Business Process Reengineering” beginnt die Optimierung vielfach auf einem bedeutend höheren Niveau.
Zu diesem Zweck hat die Firma MRM in Wien eine Art “Black Box” entwickelt, die Multimomentaufnahmen mit den modernen Erfindungen der Informatik möglich macht.
Die Box lässt sich mit wenig Aufwand auf ein spezifisches Optimierungsprojekt parametrieren und wird in den zu optimierenden Teil des Betriebs gestellt. Die Datenerfassung passiert computerunterstützt durch die Mitarbeitenden.
Die Vorteile sind eine 100 %ige Datenerfassung über die ganze Produktionszeit und die unmittelbare Verfügbarkeit von Auswertungen. So können erkannte Flaschenhälse rasch gelöst werden.
Der Payback einer solchen Messeinrichtung liegt typisch unter 10 Monaten. In der Schweiz wird MRM durch Klecka Automation vertreten.
Für Interessierte findet durch Klecka Automation am 11. Juni 2008 im Technopark in Zürich ein Workshop statt.
Schon länger befinde ich mich auf der Suche nach einem Nachfolgeprogramm für mein in die Tage gekommenes MP3-Abspielprogramm “MyMP3Pro”. Meine Bitte bei Pinnacle, diesen wunderschönen MP3-Player zu retrofitten, verhallte ungehört.
Nachdem ich die verschiedensten Alternativen ausprobiert habe, vom halb ausgeschlüpften Songbird bis zu WinAmp, bin ich nun auf aTunes gekommen.
Die Software lässt sich schnell und einfach installieren. Sie ist in Java geschrieben und auf verschiedenen Betriebssystemen lauffähig. aTunes kann die gängigen digitalen Musikformate abspielen. Eine Funktion, um CD’s in MP3, Ogg und ähnliches umzuwandeln, ist integriert. Internet-Radio zu hören geht auch. Bei Songs werden automatisch das Plattencover und der Songtext heruntergeladen und auf den Bildschirm gebracht, was speziell Karaoke-Fans freuen dürfte. Die bestehenden Playlisten werden problemlos übernommen, was bei der Inbetriebnahme des Creative Zen Players erstaunlicherweise nicht funktioniert hat.
Und das tollste: die Software lässt sich blitzschnell installieren. Sie hat nicht noch zig Zusatzfunktionen, um beim Musikhören Zeitung zu lesen oder elektronisch einzukaufen oder im Internet zu surfen oder CD-Bilder zu designen. Sie macht nur eines: Das Musikhören einfach und komfortabel. Ohne dass man als Anwender vor kryptischen, überladenen Menues sitzt oder trotz mehrstündigem Studium des Handbuchs immer noch nichts auf die Reihe beziehungsweise den Kopfhörer oder die Lautsprecher bringt.
aTunes ist einfach eines: Musikgenuss pur.
Microsoft hat angekündigt, mit dem nächsten Servicepaket für Office 2007 auch das Datenformat ODF sowie die Formate PDF und XPS (XML Paper Specification) zu unterstützen.
Schön wäre, wenn ein entsprechendes Update auch für Office 2003 veröffentlicht würde.
Arthur D. Little publiziert eine Studie zum Thema “Innovationen im europäischen Personenfernverkehr”.
ADL geht darin der Leitfrage nach “Wie kann Bahn fahren nicht nur zuverlässiger und schneller, sondern auch komfortabler und attraktiver gegenüber anderen Verkehrträgern gestaltet werden?”
Der “Super Jet 100″ hat am 19.5.2008 seinen Erstflug absolviert.
Für Russland soll mit dieser Entwicklung eine Renaissance der Flugzeugindustrie realisiert werden. Das neue Flugzeug ist für 75 bis 95 Passagiere konzipiert und soll in Komsomolsk gebaut werden.
Suchoi hat ambitiöse Pläne. Das Unternehmen will bis 2024 800 Maschinen dieses Typs verkaufen.
Zuerst ist mir ein Artikel in der aktuellen Sonntags-Zeitung ins Auge gestochen. Unter dem Titel “Zerreissprobe” postuliert Daniel Metzger, Microsoft hätte nach der gescheiterten Übernahme von Yahoo eine Sinnkrise. Das Unternehmen sei viel zu gross, um in der schnellgetakteten Internetwelt unternehmerisch genügend schnell agieren zu können.
Im aktuellen Chip wird Bezug genommen auf “Windows 7: Lizenz zum Abkassieren?” (Der Artikel ist leider erst in der gedruckten Ausgabe erschienen, dieser Link zeigt aber die Spur auf). Die Gartner-Group stellt darin die Forderung nach einem radikal vereinfachten Windows Betriebssystem.
Das dürfte einfacher gesagt sein, als es sich realisieren lässt. Nach meiner Erfahrung gibt es in der Unternehmensführung immer Limiten. Microsoft ist innert kürzester Zeit ein riesiger Konzern geworden. Das Unternehmen erinnert mich an die Zeit, als Asea und Brown Boveri fusioniert haben. Zwei Unternehmen mit Weltklassetechnologien hatten sich zusammengeschlossen. Leider waren sie im Verwalten auch Weltklasse, aber mehr im ironischen Sinn.
Eine Limite von Microsoft könnte nun sein, dass die gewaltige Grösse das Unternehmen aufgrund der notwendigen Hierarchie praktisch unführbar macht, weil top-down wie bottom-up jede Information schlicht viel zuviel Reisezeit braucht. Wenn Microsoft schneller werden möchte könnte eine mögliche Lösung ein Vorgehen sein, ähnlich wie es Percy Barnevik seinerzeit bei ABB angewendet hat. Um den Konzern zu dynamisieren wurde er in kleine Einheiten aufgeteilt, die höchsten 200 Mitarbeiter zählten. Damit konnte die grosse ABB plötzlich wieder so schnell agieren wie ein KMU. Der Unterschied war, dass ABB dann jeweils eine Flotte von KMU’s in den Wettbewerb schicken konnte, was ein grosser Wettbewerbsvorteil war.
Die zweite Limite ist der Funktionsumfang von Microsoft Windows. Das Betriebssystem ist äusserst universell und heutzutage praktisch überall eingesetzt, vom PC für ein Schulkind über den PC für Studenten über Terminals in Auftragsbearbeitungs-PC’s über Workstations für CAD-Anwendungen über Workstations von High-End-PC-Games, etc., etc. Und alles soll mit einem Betriebssystem abgedeckt werden. Da ist es naheliegend, dass “One size fits all” für kaum eine Anwendung mehr optimal ist. Für einfache Anwendungen kann es viel zu viel. Für High-End-Anwendungen gelangt es an physikalische Limiten. Und Privtapersonen und Firmen haben an ein Betriebssystem erheblich unterschiedliche Anforderungen.
Die Forderungen von Gartner sind jedoch ziemlich absurd. Vor lauter Schwächen der Microsoft-Produkte werden die Stärken völlig vergessen. Das Betriebssystem Windows ist auf 80 % aller PC’s vorhanden. Im Geschäftsleben kann praktisch jedermann sofort mit einem Windows-PC arbeiten. Ich für meinen Teil kann gut auf die Zeit vor 1984 verzichten: Macht MS-DOS oder Dr-DOS das Rennen? Macht Windows oder CP/M das Rennen? Welche neuen PC’s sollen wir kaufen – HP mit 3,5 Zoll Floppy und CP/M oder IBM-PC’s mit MS-DOS und 5 1/4 Zoll Floppy? Textprogramme gab es verschiedene – in jeder Firma ein anderes. Bis eine neue Sekretärin vernüftig arbeiten konnte dauerte es jedesmal mindestens 3 – 4 Monate. Microsoft hat dem PC Anwenderfreundlichkeit, Komfort und Standards gebracht.
Um ein Betriebssystem zu verschlanken könnte ein Lösungsansatz sein, die Granularität zu verkleinern. Dem Anwender bei der Installation die Möglichkeit zu geben, auszuwählen, welche Komponenten er installieren will.
Bei der Preis-Philosophie könnte Microsoft auch ein bisschen die Strategie überdenken. Wenn das Unternehmen in kleinere Einheiten aufgeteilt wird müsste zusätzlich zur Geschwindigkeit die Effizienz drastisch steigen. Microsoft könnte diese Effizienzsteigerung den Kunden weitergeben und sich beim Pricing fragen, wieviel Gewinn sie als Unternehmen für das Wachstum und die Aktionäre brauchen. “Soviel wie nötig”, nicht “soviel wie möglich”. Das wäre dem Ruf von Microsoft, ein kundenfreundliches Unternehmen zu sein, bestimmt zuträglich.
Frau Porrmann ist Redaktorin bei der Frankfurter Rundschau und bloggt im Weblog Daily Mo.
In einer lustigen Geschichte schreibt sie übers Bloggen und wie sie als Bloggerin von ihren Journalisten-Kollegen wahrgenommen wird.
Ein guter Einblick für alle, die besser verstehen möchten, was “Bloggen” ist und was die Faszination von “Bloggen” ausmacht.