Kostenfreies WLAN in den Städten im Vormarsch

Schöne Aussichten für Laptop-Benutzer:

“Im Jahr 2009 werden die meisten Schweizer Städte mit flächendeckenden WLAN-Netzen ausgerüstet sein”, sagt Jim Romaguera, Chef der Netzbetreiberin TheNet.

Quelle: Cash online.

Die Lösung des Biodiesel Dilemmas: Treibstoff aus Holz?

Die Herstellung von Treibstoffen aus Rohstoffen, aus denen auch Nahrungs- und Futtermittel erzeugt werden könnten, wird kontrovers diskutiert. Umgekehrt werden seit der Umstellung der Hausheizungen auf Oel Mitte seit den 1950er und 60er Jahren die Wälder nicht mehr genutzt. Die Wälder überaltern langfristig und deren ökologischer Wirkungsgrad sinkt, während gleichzeitig deren Anfälligkeit für Krankheiten steigt.

Das finnische Unternehmen Neste Oil hat sich zum Ziel gesetzt, einen Biodiesel auf Holzbasis zu erfinden und zu industrialisieren.

Die Erfindung scheint bereits gelungen zu sein. Ein Biodiesel auf Holzbasis hat chemisch und physikalisch die besseren Eigenschaften, als die bisher bekannten Dieseltreibstoffe auf Basis Nahrungsmittelpflanzen.

Grundlage der Idee ist ein “biomass-to-liquid”-Verfahren. Damit kann beliebige Biomasse in Treibstoff umgewandelt werden. Damit könnte in Finnland (und auch in der Schweiz) eine Petroindustrie entstehen, die auf den Rohstoffen Holz und Gras basiert.

Spam wirksam bekämpfen

Spam ist zu einer regelrechten Plage geworden. Die PC-Zeitschrift Chip zeigt, wie man selber einen Spam-Filter installieren kann, der zielgenau arbeitet.

Die Empfehlung: Medienfasten

“Es gibt viele Dinge, die ein kluger Mann nicht wissen will”, befand einst der Philosoph und Schriftsteller Ralph Waldo Emerson.

Timothy Ferris hat dazu einen Ratgeber gemacht. Er kommt zu der Erkenntnis, dass sich “mit selektiver Ignoranz viel Zeit sparen lässt”. Die Ergebnisse sind eine höhere Produktivität bei dem, auf was es wirklich ankommt, und eine höhere Lebensqualität.

“Bombenanschlag hier, Erdbeben dort, und in der Inneren Mongolei ist ein Reissack umgefallen. Vertreter zankender Tarifparteien plustern sich auf wie australische Killerkröten. “Das Angebot der Arbeitgeber ist nicht von dieser Welt…” Strunzdoofe Rituale, jeder weiss ja, was am Ende ungefähr rauskommen wird. Was soll mir das? Ferner die Chose mit der Linkspartei. Rauf und runter das Thema, noch der letzte Hinterbänkler darf dazu ein Ei legen. Genügt es nicht, das Gedöns am Wochenende kurz im Internet zu überfliegen? Das meiste hat sich dann ohnehin von selbst erledigt.”

Ferriss beschreibt, wie er seinen Arbeitsalltag radikal entrümpelt hat, ohne deshalb weniger zu verdienen. Vor allem eine konsequente “Nachrichtendiät” und die stark reduzierte Nutzung von E-Mail und Internet habe ihn glücklicher, gelassener und erfolgreicher gemacht. Er empfiehlt Nachrichtendiät durch Medienfasten.

Retrofit für ältere PC's

Bei älteren PC’s stellt man als Anwender mit der Zeit fest, dass sie immer langsamer werden. Ein Grund liegt in der Eigenschaft des Windows-Betriebssystems und den zugehörigen Anwendungsprogrammen, deinstallierte Programme nicht immer sauber zu deinstallieren. Der zurückbleibende Müll frisst Systemressourcen und verlangsamt so mit der Zeit die Rechenleistung.

Um für ein Kind einen PC bereitzustellen, für Gäste einen Internetzugang einzurichten, ein Reservesystem zur Überbrückung bei einem allfälligen Systemausfall zur Hand zu haben oder ganz einfach über ein Testsystem zu verfügen, um neue Programme auf einem separaten System ausprobieren zu können, genügt auch ein älteres PC-System völlig.

Beim Aufsetzen des Systems können ein paar besonders schlanke Programme installiert werden, die die erreichbare Performance merkbar erhöhen. Wie kann dabei vorgegangen werden?

Erster Schritt: Windows neu installieren
“Systemputzer” wie cCleaner erbringen zwar eine beachtliche Reinigungsleistung. Aber überflüssige Programme etc. können sie nicht entfernen. Deshalb ist es besser, das Betriebssystem von Grund auf neu zu installieren.

Zweiter Schritt: Nicht benötigte Windows-Komponenten entfernen
Windows installiert sich im Standard für einen typischen Anwender. Dabei wird vieles installiert, von dem sie vielleicht nicht alles brauchen. Die schlimmsteh Ressourcenfresser sind die Programme, die beim Hochfahren des Systems mit gestartet werden und die im Hintergrund ständig mitlaufen. Dies können Sie entweder ausschalten oder ausschalten. Der “Messenger” ist so ein Programm. Wenn Sie nicht chatten können Sie ihn getrost deinstallieren.

Dritter Schritt: Standardprogramme durch schlankere Alternativen ersetzen
Viele mit dem Betriebssystem mitgelieferte Gratisprogramme sind mit der Zeit immer mächtiger geworden. “Mächtiger” heisst, dass sie gleichzeitig immer mehr Rechenleistung benötigen, damit sie vernünftig laufen.

Hier ein paar Hinweise für schlankere Alternativen:

VLC Mediaplayer
Der VLC Mediaplayer kann den Windows Mediaplayer problemlos ersetzen. Um am PC Videos anzuschauen oder MP3-Dateien abzuspielen genügt er vollständig.

Thunderbird eMail
Thunderbird ist ein eMail-Programm, das Outlook Express ersetzen kann. Es sind dazu zahlreiche AddIns erhältlich.

K-Meleon Webbrowser
K-Meleon ist ein Webbrowser, der Teile von Mozilla nutzt. Im Gegensatz zu Firefox ist er geradezu phänomenal schnell. Der Internet Explorer von Microsoft sollte jedoch nicht deinstalliert werden, da Windows ihn für die automatische Aktualisierung des Betriebssystems benötigt. Sie können K-Meleon jedoch als Standardbrowser einstellen. Und so im Internet die volle Surfgeschwindigkeit nutzen.

Foxit PDF-Reader
Foxit ist ein Programm, mit dem sich PDF-Dateien – das sind Files im Format des Adobe Readers – bedeutend schneller öffnen, lesen und auch drucken lassen.

Virenschutz
Bei Virenschutzprogrammen bestehen teilweise extreme Unterschiede, wie sie die Systemgeschwindigkeit beeinflussen. Ein schlankes Virenschutzprogramm ist AVG-Antivirus. Zusammen mit dem in Windows XP eingebauten Firewall erreicht ein normaler Anwender einen genügend guten Schutz vor unerwünschten Überraschungen.

Interessante Innovationsstrategie von Acer

Der taiwanesische Computerhersteller Acer hat angekündigt, er wolle zukünftig auch Desktop-Rechner und eine Spielekonsole auf PC-Basis auf den Markt bringen.

Die Expansion in Richtung Desktop-PC’s ist analytisch nachvollziehbar.

Die Ankündigung “Spielekonsole” weckt die Phanatasie. Die meisten Spielekonsolen laufen auf “Nicht-PC-Hardware” mit eigenem Betriebssystem. Gelingt es Acer, eine PC-basierte Spielekonsole auf den Markt zu bringen, und für Entwickler vielleicht gleich noch eine spezielle Entwicklungsumgebung für Computerspiele mitzugeben, könnte eine eigenständige Positionierung resultieren, die den PC-Absatz nachhaltig stimuliert und mit der die PC-Marktanteile neu verteilt werden.

"Printed Electronics" werden Realität

General Electric ist es gelungen, ein Verfahren zu entwickeln mit dem sich OLED’s (organische Leuchtdioden) mit einem “Druckverfahren” herstellen lassen.

OLED’s zeichnen sich durch einen niedrigen Energieverbrauch aus. Einsatzmöglichkeiten sind Bildschirme und Lampen, später eventuell auch organische Solarzellen.

Yahoo kommt in die Schweiz

Nachdem Yahoo kürzlich gemeldet hat, in Avenches ein Rechenzentrum in Betrieb zu nehmen, kündigt das Unternehmen nun an, in Rolle einen zweiten Standort in Betrieb zu nehmen und “mit mehreren hundert Mitarbeitern” von hier aus einen Teil des Europageschäfts zu betreiben.

Das heisst, dass nun nach der Stadt Zürich auch die Genferseeregion für Informatiker äusserst attraktiv wird.

“Welcome in Switzerland” und “Bienvenue dans la Suisse romande”!

Afternoon Tea 2.0 – Tee wird wieder zum Trendgetränk

Die ersten Vorboten des Frühlings sind schon bei uns eingetroffen. Eigentlich sollte man meinen, dass jetzt Eistee, Bier und “gschprütztä Wissä” die Gazetten füllen.

Ein ganz neuer Trend macht sich aber breit. Der “Afternoon Tea” feiert sein Comeback. Im Ritz in London muss “man” bereits 8 Wochen zum voraus einen Platz reservieren, um einen Afternnon Tea stilgerecht kredenzt zu bekommen. Im renovierten Grand Hotel Dolder in Zürich, das am 1.4.2008 die Neueröffnung feiern wird, wird es ebenfalls einen “Afternoon Tea” geben. Mit speziell für dieses Hotel erzeugten Teemischungen.

Wer zuhause oder im Büro einen “Afternoon Tea” zelebrieren will, kann die Zutaten bei London Tea in Basel bestellen. Züri Oberländer, die lieber das persönliche Einkaufserlebnis schätzen, können im Wyss Gartencenter im Volkiland im Shop von Gschwender Tee über 250 verschiedene Sorten Tee und auch stilvolles Teegeschirr einkaufen.

Der “Afternoon Tea” ist wahrscheinlich so beliebt, weil er jenseits von hektischer Fernsehberichterstattung, Internet und eMails eine Phase des in-sich-gehens und des sich sammelns in einer reizarmen Umgebung ermöglicht. Der eine kurze Zeitspanne verschafft, um sich zu überlegen, was wirklich wichtig ist. Mit etwas, das einfach ist. Etwas, das die Sinne stimuliert, ohne dazu eine computergesteuerte Zubereitungsmaschine mit SPS, Megamaloklapparatismus und drei redundanten Mikroprozessoren zu benötigen. Etwas, das sich auf das wesentliche konzentriert. Einfach da zu sein. Und ein paar Minuten das Leben zu geniessen jenseits aller Hektik.

Online RSS News Reader

Nachdem alle möglichen Software Services wie Agenda, eMail, Textprogramm etc. im Internet verfügbar sind, war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis ein webbasierter RSS Newsreader erscheint.

Nun scheint es soweit zu sein. NewsAlloy befindet sich im öffentlichen Beta-Test.

Die Screenshots zeigen eine sehr sorgfältig gestaltete Anwenderoberfläche.

Mit einem Newsreader ist es möglich, sich eine persönliche, permanent aktualisierte “Tageszeitung” am Bildschirm zusammenzustellen.