Gartner und IDC melden übereinstimmend, dass ungefähr ein Viertel der in der Informatik verbrauchten Energie in Rechenzentren verbraucht wird.
Ein Durchschnittsserver verbraucht nach deren Einschätzung etwa 400 Watt – viermal mehr als vor zehn Jahren.
Der Energieverbrauch lässt sich durch moderne, skalierbare Serverarchitekturen optimieren, indem die Serverleistung der geforderten Leistung angepasst wird. Nachts oder in Randstunden können wenig ausgelastete Server heruntergefahren werden.
Online Seminare, sogenannte “Webinars“, erfreuen sich steigender Beliebtheit. Lernzeit und -ort können beliebig festgelegt werden.
Um Vorgänge am PC-Bildschirm aufzuzeichnen, beispielsweise für Anwenderschulungen, stellt der PC-Tipp das Tool CamStudio vor. Damit lassen sich Videos erzeugen, die direkt übers Internet verteilt werden können.
Falls Sie eine Vorstellung von einem Webinar gewinnen möchten hat es hier ein Beispiel.
Projity bietet die bislang lediglich als SaaS (Software as a Service) verfügbare Projekt Management Software neu als Download zur lokalen Installation an. Die Referenzliste für die SaaS Form ist beachtlich: BearingPoint, Corning, Tyco International, die NASA und weitere.
Die Software ist erhältlich für die Betriebssysteme Windows, Apple, Linux.
Dem britischen Sportwagenhersteller Lotus ist es gelungen, einen neuen Grossaktionär zu überzeugen.
Der Businessplan sieht vor, in den nächsten fünf Jahren drei neue Modelle zu lancieren:
- Lotus wird als erstes einen 2+2-Sitzer mit dem Projektnamen “Eagle” präsentieren.
- Dann folgt der zunächst zurückgestellte Esprit-Nachfolger, und
- 2012 steht die grundlegende Produktüberarbeitung der Elise-Baureihe an.
Der Sportwagenschmiede ist Glück zu wünschen. Am Fahrspass hat es in Lotus-Fahrzeugen nie gemangelt.
Der Initiant von Twike hat angekündigt, 2009 ein neues Fahrzeug auf den Markt zu bringen.
Der “Mindset” soll um die 1’000 kg schwer sein und mit einem Hybridantrieb funktionieren. Geplant ist, im ersten Jahr 10’000 Fahrzeuge zu einem Stückpreis von 25’000 Franken zu verkaufen.
Prof. Lino Guzzella von der ETH Zürich ist skeptisch, ob sich dieses neue Fahrzeugkonzept verkaufen lässt:
Das Konzept des Mindset als solches ist hervorragend. aber es ist weder neu noch besser als viele Konkurrenzprodukte – auch aus der Schweiz -, die nicht vom Fleck kommen. Wer soll das Ding kaufen, ausser ein paar Liebhabern?
Meine Erfahrung zeigt, dass sich heutzutage technisch die meisten Produkte realisieren lassen. Die Kunst ist weniger die Produktentwicklung. Die Kunst ist, Kunden zu finden, die das neue Produkt kaufen.
Wenn nicht klar ist, welcher Kundennutzen realisiert werden kann, kauft es niemand.
Ein mögliches Bedürfnis für ein umweltfreundlicheres Fahrzeug sehe hier:
- Individuelle Kurzstreckentransporte “innerorts”. Einkaufen, Kinder zur Schule bringen, Weg zur Arbeit, etc.
- Typische Distanzen liegen im Bereich von 20 km und darunter.
- Priorität hat nicht Komfort, sondern günstiger Preis – niedriger Treibstoffverbrauch (Muskelkraft, Strom oder Verbrennungstreibstoff) – einfacher Unterhalt – “easy to use” – geringer Parkplatzbedarf – Witterungsschutz.
Preislich müsste so ein Gefährt in der Bandbreite zwischen 5’000 und 15’000 Franken liegen. Und es muss wirklich etwas neues bieten. Das könnte in Richtung des Segway Konzepts gehen.
Mit der zunehmenden Grösse der Wissensgesellschaft steigen auch die Anforderungen an die Arbeitsplätze.
Das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart hat aus diesem Grund die Innovationsoffensive OFFICE21 gestartet.
Das Büro der Zukunft wird darin schon Realität. Erste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass sich die Investition in moderne Büros lohnt.
Untersucht worden sind die vier Dimensionen
- Effektivität: Möglichkeit die »richtigen« Dinge tun zu können
- Effizienz: Angemessener Aufwand für die Ausführung der Aufgaben
- Ergebnis-Qualität: Qualitativ hochwertige Erfüllung der Aufgaben.
- Prozess-Qualität: Optimierung der Arbeitsprozesse im eigenen Bereich
Die Erkenntnisse:
1. Unnötige Erschwernisse als Produktivitätskiller
Bürokratische Hemmnisse, ungenügende Planung und Koordination sowie schlechtes Prozessmanagement sind die grössten Produktivitätskiller in der heutigen Büroarbeit. Hier gilt es vorrangig die Hebel anzusetzen.
2. Arbeitsmotivation
Sicherlich nicht überraschend, aber trotzdem in dieser Stärke sehr deutlich, ist der positive Einfluss der Arbeitsmotivation auf die Produktivität. Über eine gute Arbeitsmotivation der Miatarbeitenden lässt sich die Produktivität in ähnlich hohem Masse sehr positiv – bzw. im umgekehrten Fall auch sehr negativ – beeinflussen. Sehr deutlich wird dies, wenn man die direkte Abhängigkeit der Produktivität von der Arbeitsmotivation betrachtet, die eine linearen Verlauf nimmt.
Hm, da kommt mir ein alter Hinweis meines Mentors wieder in den Sinn aus der Zeit, als ich als junger Ingenieur einen Produktionsbetrieb geleitet habe: “Der Wirkungsgrad des Betriebs hängt unter anderem davon ab, wie Sie sich im Betrieb bewegen. Das macht aus, ob der Wirkungsgrad bei 80 oder bei 120 % liegt.” Dass dieser Grundsatz stimmt konnte ich in den folgenden Monaten und Jahren messen und erhärten. Und er scheint heute noch zu stimmen.
Das Asus Mini-Notebook soll nun definitiv auf den Markt kommen. Angekündigt worden ist der 24.1.2008 für den Verkaufsstart – auch in Europa.
Für die üblichen PC-Anwendungen scheint das Gerät vollständig auszureichen, wie ein umfangreicher Praxis-Test in Golem zeigt.
Ausgeliefert wird das Gerät mit Linux. Frohe Kunden für Windows-Anwender:Treiber für Windows XP sind im Lieferumfang enthalten.
Die Informatik ist gegenwärtig mit Riesenschritten daran, das Wohnzimmer zu erobern. Spielkonsolen erweitern die Funktionalität des Fernsehgeräts. Die Bildschirme werden immer grösser und vermitteln ein kinoähnliches Erlebnis auch zuhause.
Der Wettbewerb beflügelt auch die Entwicklung neuer Geräte. Dream Multimedia bietet auf der Basis von Power-PC Technologie “Personal Video Recorder” an, auf die sich computergesteuert problemlos bis zu 80 Stunden Fernsehsendungen in DVD Bildqualität aufzeichnen lassen.
Mit der gespeicherten Datenmenge steigen auch die Anforderungen an die Bedienelemente. Für dieses Bedürfnis bietet Logitech eine neue Art von Tastatur an, die in diesem Monat in den Verkauf gelangt. Es handelt sich um ein Device in der Grösse eines Smartphones, das eine volle Tastatur anbietet. Zum Umbenennen eines Films beispielsweise. Oder zum Verschieben eines Films von der Dreambox auf einen anderen Harddisk, direkt vom Fernseher aus.
Nach den ersten ultrakompakten Notebooks (OQO, Origami PC’s) bringt VIA mit dem Artigo einen Mini-PC als Barebone auf den Markt.
In den USA ist der Verkauf kurz vor Weihnachten angelaufen. Mit einem kleinen Harddisk ausgestattet dürfte sich mit wenig Aufwand ein kleiner PC für eMail und zentrale Datenarchivierung von Anwenderdaten, Musik und aufgezeichneten Fernsehfilmen realisieren lassen. Mit den 4 USB-Ports und einem Ethernetanschluss ist fast alles möglich.
Das Gehäuse misst 11 X 15 x 4 cm. Der Stromverbrauch wird mit 20 Watt im Betrieb angegeben. Das Gewicht beträgt 520 Gramm. Hier sind die Specs.
In den USA wird der Bausatz mit einer 1 GHz CPU, aber noch ohne RAM und Harddisk, für etwa 300 USD angeboten. Ein geschickter PC-Anwender kann sich so für etwa 500 Franken einen kleinen PC bauen.
Dieser PC ist ein Schritt in Richtung “Green IT” (energieeffiziente Computer) auch im Privathaushalt.