Multitasking = Zeitverschwendung

Multitasking ist ineffizienter, als eines nach dem anderen zu erledigen, ist am Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement in St. Gallen festgestellt worden.

Der nächste Coup von Apple

Datenbanken für PC-Systeme haben die Eigenschaft, dass sie seit Windows 3.11 stetig “mächtiger” werden. Das heisst, einerseits können sie mehr. Andererseits werden sie für den Anwender immer komplexer und komplizierter in der Anwendung.

Das Ergebnis ist, dass ein normaler Anwender kaum mehr eine Datenbankanwendung für sich selber schreibt.

Apple hat diese Fehlentwicklung anscheinend als erstes der grösseren Informatikunternehmen erkannt. Die zu Apple gehörende Softwareschmiede “Filemaker” bringt eine neue Datenbanklösung unter dem Namen “Bento” auf den Markt. Erste öffentliche Testversionen sind verfügbar.

Die Markteinführung ist auf Frühjahr 2008 geplant. Leider ist diese neue Software, mit der es auch problemlos möglich sein müsste, sich ein eigenes CRM in vertretbarer Zeit masszuschneidern, im Moment nur für das Apple Betriebssystem verfügbar.

"Global Innovation 1'000" veröffentlicht

Das Beratungsunternehmen Booz, Allen & Hamilton hat sein jährliche Innovationsstudie publiziert.

Die Studie fokussiert auf “klassiche”, d. h. F+E-nahe Innovation.

Massnahmen wie Verlagerung der Produktion nach Fernost, wie sie in den USA und Europa immer noch in grossem Stil erfolgt und die auch dem Thema “Innovation” zuzurechnen sind, Aufbau neuer Vertriebsorganisationen und Produktionsstätten in China, Indien und weiteren bevölkerungsreichen Ländern in Asien wie Indonesien oder Vietnam sind darin nicht enthalten. Angaben zu Geschäftsmodell-Innovationen und den notwendigen Führungs- und Logistikinnovationen, wenn die Fabrik plötzlich 13’000 km entfernt ist, sind leider ebenfalls keine vorhanden.

Für die klassische F+E findet der Leser aber eine anregende Pulsmessung. Neuerdings differenzieren die Autoren auch nach Branchen, das bringt für die Diskussion des Themas “Innovation” in Strategieprojekten mehr Substanz auf die Waage.

Erfolgskriterien für den Schweizer Detailhandel

Accenture und GS1 haben eine Studie zum Einkaufsverhalten von Schweizer Konsumenten veröffentlicht.

Kaufkriterien sind:

  1. Ein grosses Frischeangebot
  2. Erreichbarkeit des Ladens.

Der Preis kommt erst an sechster Stelle. 76 % aller Schweizer Kunden sind bereit, für umweltkonforme Produkte tiefer in die Tasche zu greifen.

Quelle: Online Cash vom 13.12.2007.

Zeitgenössische Kunst: Marianne und Thomas Schweizer stellen in Zürich aus

Einladung Koller Marianne und Thomas Schweizer stellen in der Galerie “Kunst im West” in Zürich (Eingang Hardturmstrasse 121) Gemälde und Skulpturen aus.

Dienstag bis Freitag ist die Ausstellung von 13.30 – 18 Uhr geöffnet, am Samstag jeweils von 11 – 15 Uhr.

Die Ausstellung dauert vom 30.11. – 21.12.2007 und vom 10.1. – 12.1.2008.

Mini-Laptops im kommen

Die im Frühsommer dieses Jahres kritisch kommentierten Mini-Laptops sind jetzt erhältlich. Asus soll beim Start des Verkaufs in den USA in den ersten zwei Wochen bereits 10’000 Geräte verkauft haben.

Technology Marketing: Existing positioning technology is looking for new probems to solve

A medium-sized Swiss mechanical enterprise would further like to grow. For the existing, proven positioning technology which is working in a well introduced machine population for many years in a 7d/24h production mode in the whole world, new applications are searched.

This technology is a positioning solution which allows to accelerate, brake and position small masses extremely fast. Accelerations and delays can be reached by 2 – 5 milliseconds. This corresponds to accelerations up to 250 G. The typically moved masses are in the area of some grammes. The technology can be scaled in a way that moves masses up to some hundred grammes or even in the low kilogramme area.

The first video recording shows the technology in slow motion:
[MEDIA=2]

The second video recording shows the technology in the normal production mode (start, production, braking):
[MEDIA=3]

A data sheet with the technological benchmark figures can be downloaded here.

Interested companies which can achieve a better solution in their current products or even a breakthrough innovation with this technology are cordially invited to take contact. We would be glad if you also describe your application idea briefly.

Mit Richtfunkantennen die Leistungsfähigkeit des WLAN's verbessern

Beim WLAN stellt sich etwa die Frage, mit welchen Mitteln man sich helfen kann, wenn das drahtlose PC-Netz nicht mehrere Hausgeschosse durchdringt.

Richtfunkantennen können hier auch hausintern helfen, z. B. um eine Funkstrecke in einem Treppendurchgang zu realisieren. Lösungsansätze gibt es etliche. Erstaunlich ist, wie einfach sich eine solche Antenne selber bauen lässt.

Der heimliche Favorit an der Klimakonferenz

An der Klimakonferenz auf Bali ist der heimliche Favorit ein Solar Taxi. Um die notwendige Fläche für die Sonnenkollektoren für den Elektroantrieb zu realisieren führt das Taxi einen Anhänger mit.

Das Beispiel zeigt:

  • Solarfahrzeuge sind realisierbar
  • Solarfahrzeuge funktionieren
  • Solarfahrzeuge sind auch im anforderungsreichen Taxibetrieb einsetzbar.

Sogar der Spiegel hat die Story aufgenommen.

SAP Business One: Durchgängige Lösung für den Grosshandel und für den Detailhandel

SAP eilt in der Strategieumsetzung mit Riesenschritten voran. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die Kundenbasis von 40’000 auf 100’000 Kunden zu vergrössern.

Dies kann nur über das Erschliessen von kleinen und mittleren Unternehmen erfolgen. SAP hat dies erkannt und in einem ersten Schritt die Konfiguration ihrer mächtigen ERP-Software so vereinfacht, dass sie a) auch ohne interne SAP-Expertise und b) den Budgetmöglichkeiten von KMU angepasst realisiert werden kann. Diese Lösung wird unter dem Titel “SAP All-in-one” kommuniziert. Erste Anwendungsbeispiele sind bereits bekannt. Der Nutzen besteht nicht nicht nur in niedrigeren Kosten und schnellerer Einführung. Die SAP “All-in-one” Kunden erhalten mit der branchenspezifisch vorkonfigurierten SAP-Lösung als Zusatznutzen gleichzeitig die “Best Practice” für die abgebildeten Geschäftsprozesse.

SAP BeOneFashion

Am 20. November 2007 hat SAP in Regensdorf den zweiten Schritt ihrer Strategieumsetzung vorgestellt. “SAP Business One” sind vertikal integrierte Lösungen für bestimmte Branchen wie zum Beispiel den Handel. Gezeigt worden sind die Lösungen ExpertRetail, Business One “Fashion” und Business One “Sport”.

EFP Consulting AG und B1 Consulting AG stellten am Beispiel Intersport und Huspo Sport Factory zusammen mit ihren Kunden vor, was mit dieser Lösung zum Beispiel im Sporthandel erreicht werden kann:

Der Grosshändler – in diesem Fall Intersport – eröffnet alle Artikel und die Stammdaten inklusive Zuteilung in die Statistikgruppen etc. Grössentabellen, die in diesem Geschäft anscheinend eine Knacknuss sind, löst der Grosshändler einmal und damit gleich für alle seine Kunden.

Wenn die Kunden des Grosshändlers – im Beispiel Huspo – eingekauft haben, werden die zugehörigen Stammdaten direkt vom SAP-System von Intersport ins SAP-System von Huspo übertragen. Der Nutzen ist vielfältig:

Nutzen 1 – Wie entwicklen sich voraussichtlich meine Marge und mein Gewinn? Dies kann der Sporthändler sofort durchrechnen, wenn er bei Intersport einkauft. Ob und ein wie hoher Gewinn erwirtschaftet wird entscheidet sich in der Vorkalkulation. Die alte Kaufmannsweisheit lautet ja “Im Einkauf liegt der Gewinn”.

Nutzen 2 – Keine falschen Grössen mehr. Nichts schlimmer, als falsche Grössen einzukaufen und sie dann im Ausverkauf als Ladenhüter losschlagen zu müssen. Durch die einheitlichen Grössentabellen werden solche dummen Dispofehler im Einkauf mit SAP Business One zuverlässig ausgemerzt.

Nutzen 3 – Stammdateneröffnung und -pflege: Dies ist im unternehmerischen Alltag eine Quelle von stetigem Ärger und Verdruss. Artikel werden falsch eröffnet. Artikel werden von Saison zu Saison in unterschiedliche Produktkategorien eingepflegt mit dem Ergebnis, dass die Statistiken nicht vergleichbar sind. Mitarbeitende müssen im Computer Stammdaten eröffnen, statt dass sie Kunden bedienen und Einnahmen erzeugen. Mit SAP Business One entfällt dies. Die Stammdaten werden direkt vom Grosshändler ins Sportgeschäft hinuntergeladen. Die Geschäftsprozesse werden bereits ab der Bemusterung unterstützt.

Nutzen 4 – Rechenzentrumsbetrieb: Dieser kann bei SAP Business One entfallen. SAP oder SAP-Partner stellen die Software als Service zur Verfügung. Für ein Sportgeschäft mit 5 – 7 Angestellten ist dies eine vorzügliche Lösung, weil sie sich nicht um den Rechenzentrumsbetrieb kümmern müssen. Sie können sich voll aufs Verkaufen konzentrieren.

Nutzen 5 – Statistiken: Der Vorteil eines mächtigen ERP-Systems sind die vielen Daten, die verfügbar sind. “Info Cube” ist ein auf die Branche zugeschnittenes Analysewerkzeug.

Nutzen 6 – Geschwindigkeit und Einfachheit: Die wichtigsten Statistiken wie z. B. die Frequenzanalyse sind direkt an der Kasse aufrufbar.

Nutzen 7 – Einfache Integration von Filialen. Mit SAP Business One kann bei Übernahme eines weiteren Sportgeschäfts oder bei der Eröffnung einer neuen Filiale die Informatik rasch und einfach gelöst werden. B1 wächst einfach mit.

Nutzen 8 – Kurze Einarbeitungszeit: Die Anwenderoberfläche von SAP Business One ist stark an das Erscheinungsbild von Microsoft Office angelehnt. Das Ergebnis sind kurze Einarbeitungszeiten.

Wird SAP Business One ein Erfolg? Das wird die Zukunft zeigen. Bei Intersport sieht es so aus, dass rund 80 % der knapp 300 in der Schweiz angeschlossenen Sportgeschäfte sich bereits entschieden haben, SAP Business One “Sport” einzuführen. Bei 25 Sportgeschäften ist B1 “Sport” bereits eingeführt und in Betrieb.

Generell kann festgestellt werden, dass SAP mit dieser Entwicklung einen neuen Zyklus der Produktivitätssteigerung im Handel eingeleitet hat. Der Schlüssel liegt in der Durchgängigkeit der Daten durch mehrere Handelsstufen.

Kommunikation in einer schwierigen Unternehmenssituation

Starbucks ist im Frühjahr 2007 wegen der Preise für Kaffeebohnen ins Gerede gekommen.

Die FAZ zeichnet ein Meisterstück unternehmerischer Kommunikation, das zeigt, wie wichtig in einer schwierigen Unternehmenssituation eine exzellente Kommunikation ist.