Paradigmenwechsel im Venture Capital und im Private Equity Geschäft

Seit einigen Wochen gibt der Einstieg von Staatsfonds als Investoren in privatwirtschaftliche Unternehmen zu reden. Die NZZ arbeitet heraus, wie dadurch die Spielregeln am Kapitalmarkt verändert werden:

  • Mit den staatlichen Anlagegesellschaften, die ihre Mittel immer öfter nicht nur diversifiziert, sondern auch höher rentierend anlegen wollen, drängen Spieler auf den Markt, deren Schlagkraft jene von Finanzinvestoren in den Schatten stellt.
  • An Volumen werden sie allein von sehr grossen Kapitalverwaltern wie Barclays Capital, State Street oder Fidelity überragt.
  • Laut Citigroup entsprechen diese Mittel mehr als der Hälfte der globalen Währungsreserven, 13% der globalen Pensionsfondsvermögen, 6% des im weltweiten Asset-Management verwalteten Geldes und immerhin 6% der Marktkapitalisierung an den Aktienmärkten der Erde.

Angesichts eines mit Schwächezeichen kämpfenden Beteiligungsmarktes kann eine Übernahme durch einen Staatsfonds für Unternehmen zur Alternative zu einem Buyout durch Finanzinvestoren werden.

Die Vorteile für Emittenten sind:

  • Die Staatsfonds sind nicht auf einen Ausstieg aus der Beteiligung durch einen Börsengang angewiesen.
  • Sie haben wahrscheinlich einen längeren Anlagehorizont als Finanzinvestoren und dürften zudem seltener das Management auswechseln, da sie im Haus wahrscheinlich noch nicht überall über die Expertise verfügen, es zu ersetzen.
  • Diese Geldgeber sind für Übernahmen nicht auf Fremdkapital angewiesen und könnten daher auch Firmen kaufen, die für einen Buyout mit hohem Schuldeneinsatz nicht in Frage kämen.

Das Positive daran: Damit dürften bei Firmenübernahmen nachhaltigere Strukturen resultieren, weil nicht bei jedem technologischen oder konjunkturellen Windhauch restrukturiert werden muss als Folge einer hohen Schuldenlast, wie dies bei fremdfinanzierten Übernahmen leider oftmals beobachtet werden kann.

Ein Wiki ins Intranet

Matthias Rauer von Seibert Media:

Wikis im Intranet sind ein geeignetes Mittel, um rasch und unkompliziert Informationen zusammenzutragen, die über einen längeren Zeitraum Bestand haben und damit eine – für alle beteiligten Mitarbeiter jederzeit zugängliche – Wissensbasis und Kommunikationsplattform sind.

Er nennt zehn Gründe, warum in jedes Intranet ein Wiki integriert sein sollte.

Mail-Multitalent Thunderbird

Thunderbird ist vielen als schnelles, unkompliziertes, robustes Mail-Programm bekannt.

Es enthält noch ein paar zusätzliche Funktionen, die es auch für den Einsatz in Unternehmen attraktiv machen. Es ist möglich, Mails mit IMAP-Servern zu synchronisieren.

Der Tages-Anzeiger beschreibt mögliche Szenarien.

Der nächste Akquisitionskandidat für Google?

Zwei Studenten der Fachhochschule Winterthur haben im Rahmen ihrer Diplomarbeit eine Kartenanwendung entworfen, die Transponderdaten von Flugzeugen entschlüsseln und die Flugzeuge in der Luft auf einer Landkarte darstellen kann.

Damit kann am heimischen PC übers Internet durch jedermann beispielsweise festgestellt werden, welches Flugzeug gerade in niedriger Höhe das Hausdach überflogen hat.

Für Google dürfte dies eine interessante Anwendung sein, um Google Maps mit Diensten zu füllen. Zuhause gebliebene interessiert es vielleicht, wo sich das Flugzeug mit ihren Familienmitglieder gerade befindet, um das Abholen am Flughafen zeitlich möglichst genau planen zu können.

Mathematik-Knacknuss Wettbewerb

In London ist ein Wettbewerb durchgeführt worden, bei dem Mathematiker Chiffrier-Codes aus dem zweiten Weltkrieg mit historischer Funkausrüstung empfangen und decodieren mussten.

Der Wettbewerb wurde vom britischen National Museum of Computing durchgeführt. Zum Entschlüsselungseinsatz gelangten Nachbauten historischer Codeknacker wie der Colossus und eigenentwickelte moderne Software der Teilnehmer.

Informatik wird anwenderfreundlicher

Die Tatsache, dass Computer mehr und mehr unser tägliches Leben durchdringen sorgt dafür, dass Informatikfirmen mehr und mehr Produkte anbieten, die von normalen Anwendern mit mächtigem Funktionsumfang auch ohne Informatikstudium genutzt werden können.

Diesen Wind spürt man deutlich bei Microsoft. Dieser Tag kommt der Windows Home Server auf den Markt. Es handelt sich um ein abgespeckte Version des Small Business Server Windows Betriebssystem, das für die typischen Anwendungen in Haushalten und Kleinunternhemen optimiert worden ist. Die Funktionalität könnte unter dem Stichwort “intelligente und effiziente Datenhaltung an einem Ort” zusammengefasst werden.

Tim Bormann beschreibt das Betriebssystem kurz und knapp. c’t stellt einen Vergleich an zwischen Windows Home Server und NAS Server.

Auch in die Datenbankwelt scheint benutzerfreundliche Bewegung zu kommen. Heute ist mir ein Mail von FileMaker in die Inbox geflattert, das “Bento” ankündigt. Es handelt sich um eine Datenbanklösung, die sich auch mit Kontakdaten und Terminen im Adressbuck verlinken kann. Schade, dass dieses Tool lediglich für das Betriebssystem Mac OS X 10.5 Leopard verfügbar ist. “CRM” bekommt damit eine neue Dimension.

Firewall fürs kleine Netzwerk

In Mehrpersonen-Haushalten und kleineren Firmen stellt sich die Frage, wie ein Firewall und Schutz vor Webangriffen realisiert werden kann, ohne auf jedem PC zig Zusatzprogramme zusätzlich zum Betriebssystem installieren und warten zu müssen.

Chip beschreibt einen interessanten Lösungsansatz. Ein älterer, ausrangierter PC lässt sich zwischen DSL-Modem oder -Router und das eigene Netzwerk schalten. Darauf wird SmoothWall installiert. Es handelt sich um einen Firewall auf Linux-Basis, der auch von Nicht-Linux-Experten installiert und konfiguriert werden kann.

Der Bericht in Chip erhält eine Anleitung zur Installation des Firewall-PC’s und der SmoothWall Software. Zusätze für Virenschutz etc. sind bei der SmoothWall Community ebenfalls verfügbar.

Neue Art von Wettbewerb in der Vermögensverwaltung

Ein vermögender Pensionär, der mit seiner Vermögensverwaltung nicht zufrieden war, hat neu je die Hälfte seines Vermögens bei zwei Grossbanken für ein Jahr angelegt. Als Beobachter hat er einen Journalisten engagiert, der ihn nach einem Jahr zum Jahresgespräch bei seinen Vermögensverwaltern begleitet hat. Die Unterschiede sind beträchtlich.

Martin Kilian bloggt wieder

Martin Kilian, der als einer der ersten Journalisten gebloggt hat, damals aus Washington mit dem Kernthema Casa Blanca und und seinem Freund Jorge Arbusto, bloggt wieder. Wieder aus den USA. Aktuell geht es um den Wahlkampf der amerikanischen Präsidentschaft.

Seine Beobachtungen sind wie immer träff.

Bewegung in der Projekt Management Software Welt

Microsoft kündigt an, Office 2007 zu überarbeiten und für den Anwender einfacher zu machen. Was konkret verbessert wird und wann das verbesserte Produkt verfügbar sein wird kommuniziert Steve Ballmer aber noch nicht.

Einen anderen Weg geht One Point: Da wird nicht geschwatzt, sondern geliefert. Gerald Mesaric beschreibt die in Onpoint 7.1 implementierten Neuerungen mit 200 Worten.

Projekt Management Training

In unserer langjährigen Praxis der Innovationsberatung mussten wir feststellen, dass Projekte häufig nicht am Konzept, sondern in der Ausführung scheitern. Die Ursachen liegen oftmals in fehlenden Fähigkeiten des Projektmanagements. Aus diesem Grund bieten wir ein modernes Projekt Management Training an.

Unsere Schwerpunkte:

Sie möchten die Effizienz im Projektmanagement und die Ausbeute an erfolgreichen Projekten steigern.
Mit unserer Projekt Management Grundlagen Ausbildung vermitteln wir Projektmitarbeitenden und Projektverantwortlichen ein fundiertes Wissen und Können.

Die Teilnehmenden lernen ein Gesamtprojekt zu strukturieren, zu planen und zu leiten und dabei alle Parteien und ihre oftmals gegensätzlichen Ansprüche zu berücksichtigen. Die Teilnehmenden stellen fest, dass ein Projekt systemisch funktioniert und dass jede Entscheidung mehrere Parameter des Systems berührt.

Damit die Auszubildenden nicht unnötig aus dem Tagesgeschäft herausgerissen werden müssen, wird diese Ausbildung mit der Methode des “Blended Learning” durchgeführt.

Sie möchten Ihre Mitarbeiter, die in Projekten eine wichtige Rolle spielen, in den Führungsfähigkeiten weiterentwickeln.

Mit unserem Simulator Training trainieren wir Projektleiter vergleichbar zur Ausbildung von Piloten im Flugsimulator. Die Auszubildenden spielen in einem Projektsimulator zweimal vier Wochen eines echten Projekts im Zeitraffer durch. Sie werden dabei in rund 80 % der in einem Projekt auftauchenden typischen Führungs- und Entscheidungssituationen geschult und trainiert.

Die Teilnehmenden lernen, im Alltagsbetrieb ein Projekt zu leiten – und die unzähligen kleinen Entscheidungen zu treffen, die Aufgabe eines Projektleiters sind: Aktualisierung der Planung, Fortschrittskontrolle, Qualitätsmanagement, Organisation von Projektreviews.

Sie lernen ausserdem, Entscheidungen im Team zu treffen und sie lernen, mit Konflikten innerhalb des Teams umzugehen. Sie erlernen das Führungshandwerk im Alltagsbetrieb, also Aufgabenverteilung, Reaktion auf Leistungsabfall, etc. Sie müssen dafür sorgen, dass Teamgeist, Kommunikation und Motivation der Projektmitarbeiter aufrechterhalten werden.

Sie möchten einen Projektleiter oder ein Projektteam durch einen Coach begleiten lassen.
Ausgewählte Projekte können nach der Schulung auf Wunsch des Auftraggebers durch einen erfahrenen Coach begleitet werden. Die Teilnehmenden wenden die im Training erlernten Methoden und Tools in ihren eigenen Projekten und Geschäftsprozessen des Unternehmens an.

Dadurch wird ein rascher Transfer in die Unternehmenspraxis und eine hohe Nachhaltigkeit der Ausbildung erzielt.

Interessierte Firmen sind eingeladen, Verbindung aufzunehmen. Gerne arbeiten wir Ihnen ein firmenspezifisches Projekt Management Training aus und trainieren und beflüglen Ihre Projektteams.