Microsoft Windows 7 mit einem Kernel für alles

Eric Traut, der bei Microsoft mitverantwortlich ist für das Betriebssystem-Design, präsentierte an der Uni Illinois kürzlich die Zukunft von Windows.

Zukünftig soll nur noch ein Kernel zum Einsatz kommen, der sich gleichermassen auf PC’s und auf mobilen Geräten einsetzen lässt. Der “MinWin” Kernel benötigt 25 MB Speicherplatz auf der Harddisk und 40 MB Hauptspeicher. Auf dem Kernel können verschiedene grafische Anwenderoberflächen aufsetzen.

Die ersten darauf basierten Produkte sollen bereits 2008 auf den Markt kommen.

"There is no business to be done on a dead planet"

This was the forward thinking statement of Rick Ridgeway, Patagonia‘s Vice President, during the 2007 conference.

With this statement the kick-off for the topic 2008 for Volvo SportsDesign was set.

Maybe this is also something of interest for your company?

BlogCamp 2.0 Switzerland sehr inspirierend

Heute Vormittag eröffnete Peter Hogenkamp pünktlich um 10 Uhr das BlogCamp 2.0 .

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde – 140 Konferenzteilnehmer, pro Person Vorname, Name und 3 Tags, Durchlaufzeit 5 – 10 Minuten – wurde zügig die unAgenda erschaffen und die Präsentationen begannen.

Die Highlights waren:

Patrick Zoll: Podcasts
Der Referent präsentierte eine Untersuchung, wie Podcasts in der Unternehmenskommunikation aktuell eingesetzt werden. Zukünftig darf davon ausgegangen werden, dass als Format hauptsächlich Video Podcasts eingesetzt werden. Professionelle Podcasts werden durch Journalisten im Auftrag produziert. Inhaltlich gilt es, die richtige Mischung aus Information und Unterhaltung zu finden – auch in der Unternehmenswelt! Überrascht haben mich die (niedrigen) Produktionskosten: Typische Herstellkosten für einen Podcast mit einer Länge von 5 – 20 Minuten liegen im Bereich um 1’000 € / 1’500 CHF.

Leila Summa und Stefan Bucher: Internes Bloggen bei Cablecom
Cablecom setzt im Intranet Weblogs ein für die interne Kommunikation. Ziel ist die Erhöhung der Loyalität der Mitarbeiter gegenüber dem Unternehmen. Dies ist nach Erkenntnissen der HR-Abteilung eine wichtige Voraussetzung, damit die Mitarbeitenden sich einsetzen, loyale Kunden zu gewinnen. Hintergrund ist das Wachstum von Cablecom und die grosse interne Veränderung, ausgelöst dadurch, dass das ehemalige Kabelfernseh-Unternehmen sich zu einem Fullservice-Telekommunikationsanbieter weiterentwickelt hat.

DSCN0822Als Lösung werden “Blikis” eingesetzt. Technisch wurde darauf geachtet, das Weblog-Interface so einfach wie ein eMail-Programm zu gestalten. Zugriff haben die Mitarbeitenden über ihren elektronischen Schreibtisch, der bei Cablecom “eTouch” heisst. Es ist eine sehr individuelle Parametrierung auf die persönlichen Informationsbedürfnisse durch die Mitarbeitenden möglich.

Christoph Lüscher: Facts 2.0
Facts 2.0 ist ein Projekt der TA Media. Die Idee ist, den Menschen die Medien zurückzuverkaufen. Christoph Lüscher berichtet als Profijournalist, wie Profijournalisten das Medium “Weblog” nutzen, um Neues auszuprobieren und zu gestalten.

Jürg Vollmer: 10 Tipps für bessere Blogtexte
Auch Jürg Vollmer ist Profijournalist. Er betreibt neudeutsch “Readability Optimization” und zeigte uns Bloggern in einem unterhaltsamen, gut illustrierten Beitrag, wie auch Nichtjournalisten systematisch vorgehen können, um ein Weblog mit Alleinstellungsmerkmalen und auf hohem Niveau zu machen. Die Präsentation steht bereits im Krusenstern Blog.

Sarah Genner: Politik 2.0
S. Genner präsentierte die Kernpunkte ihrer Lizenziatsarbeit an der Uni Zürich. Am Beispiel von 7’000 Zeitungsartikeln wurde identifiziert, wo und wie Weblogs die Politik und die Medienberichterstattung über Politik beeinflussen. Methodisch sauber werden die Zusammenhänge quantifiziert. Die Arbeit wird nach Abschluss im Weblog publiziert.

Meine Eindrücke vom Blogcamp 2.0? “Bloggen” wurde dieses Mal mehr aus journalistischer Sicht präsentiert und diskutiert. Den Hauptunterschied sehe ich darin, wie Journalisten und Blogger Weblogs betrachten. Für Blogger kommt das Medium vom “Logbuch” her, einer Art elektronischem Tagebuch oder dem Logbuch auf der Brücke eines Schiffes vergleichbar. Die Journalisten diskutieren Blogs eher als die elektronische Ausgabe einer Tageszeitung oder Illustrierten. Sie recherchieren und bearbeiten ihre Artikel auch entsprechend.

Tag: BlogCampSwitzerland

Open Innovation: Kunden haben die besseren Ideen

Der Tages-Anzeiger berichtet über die Studie “Innovation 1’000″ von Booz, Allen & Hamilton. Interessant ist der Hinweis, wie Black & Decker mit Kundenhilfe ein Blockbuster Produkt erfunden hat: Eine Säge, die nach Kundenspezifikation entwickelt worden ist.

Harte Bandagen im Musikgeschäft

Die US-Musikindustrie soll einem Bericht von Newsweek zufolge planen, einen eigenen Online-Musikladen zu realisieren.

Die Eckwerte des Konzepts:

  • Flatrate von 5 US Dollar pro Monat, unbegrenztes Download-Volumen.
  • Bezahlt wird von den Hardware-Herstellern, nicht vom Konsumenten.

Die Frage ist, wie sich eine Rate für 18 Monate = 90 USD im Gerätepreis unterbringen lässt, wenn der typische MP3-Player im Bereich von 100 CHF über den Ladentisch geht.

Der Idee der Musikindustrie liegt möglicherweise folgende Überlegung zugrunde: Bevor Apple den iPod lanciert hat gab es etwa 20 Anbieter von MP3-Playern, die 100 % des Marktes für sich hatten. Apple hat heute rund 80 % Marktanteil, d.h. der durchschnittliche Marktanteil eines Geräteherstellers ist von 5 auf 1 % gefallen. Das Marktwachstum dürfte diesen Mengenrückgang nicht kompensiert haben. Der Leidensdruck der Hardwarehersteller und damit die Bereitschaft, sich an einer Allianz gehen Apple zu beteiligen, dürfte folglich hoch sein.

Google expandiert im Bereich mobile Kommunikation

Google meldet, das finnische Unternehmen Jaiku akquiriert zu haben. Jaiku ist eine Microblogging-Lösung, ähnlich wie Twitter.

In der Blogosphäre wird diskutiert, ob Microblogging-Lösungen zukünftig eMail ersetzen können.

Google baut seine strategische Position im Bereich der mobilen Kommunikation offensichtlich sehr zielgerichtet aus. Die bekannten Akquisitionspläne und -aktionen (Mobilfunknetze, Twitter, Google-Phone) deuten darauf hin, dass Google auf ein vertikal integriertes Angebot aus einer Hand hinarbeitet.

Projekt Management Training steil im Aufwind

Am 12. Oktober fand in Kloten das 9. Internationale User Meeting von STS statt. Teilnehmende ware TrainerInnen aus mehr als 10 Ländern in Europa, dem Nahen Osten und Afrika, die STS Lernwerkzeuge im Rahmen der Projekt Management Ausbildung einsetzen.

DSCN1393_AusschnittDr. Roland Sauter, Gründer und Chairman von STS zeigte, dass der Ausbildungsmarkt für Projekt Management gegenwärtig weltweit mit jährlich 30 % wächst. Projekt Management wird in vielen Firmen als Kernkompetenz angesehen. Das schnelle Wachstum dieses Marktes führt Sauter darauf zurück, dass Fehler in Projekten schlicht zu kostspielig sind.

Für die Grundlagenausbildung favorisieren die meisten Unternehmen heutzutage eLearning. Die Vorteile sind vielfältig: Die Teilnehmenden müssen nicht extra aus dem Tagegeschäft herausgerissen werden. Es entstehen keine Reisezeiten. Die Teilnehmenden können die Grundlagen dann erlernen, wenn es das Tagesgeschäft erlaubt und wie es dem persönlichen Lernverhalten am besten entspricht: frühmorgens, am Vormittag, über Mittag, abends. Die Projekt Management Praxis wird anschliessend in einem zweitägigen Workshop mit einem Projekt Management Simulator erlernt, in dem die Auszubildenden mit den typischen 80 % an Fehlern und Schwierigkeiten beübt werden, wie sie in Projekten auftreten.

Internationale Unternehmen haben den Vorteil, dass alle Mitarbeitenden mit den gleichen Methoden und Grundlagen geschult werden. Die STS Werkzeuge sind heute in rund 11 Sprachen verfügbar und werden in 32 Ländern eingesetzt.

Ebenfalls zu beobachten ist, dass die Zertifizierungen im Projekt Management stark wachsen. Dies ist ein Beweis der anerkannten Wichtigkeit des Projekt Managements. “Inhouse” Zertifizierungen werden international zunehmend durch PMI-Zertifizierungen ersetzt.

Der besondere Vorteil der STS Learning Tools besteht darin, dass damit sehr rasch eine fundierte Ausbildung für Projektleiter und Projekt Management Teams auf die Beine gestellt werden kann. Weltweit sind über 60’000 Personen mit STS Lernwerkzeugen im Projekt Management ausgebildet worden. Für die Schulung innerhalb von Firmen steht ein leistungsfähiges Netzwerk von Ausbildern, Trainern und Consultants zur Verfügung. Die Lernwerkzeuge von STS erlauben auch ein Customizing auf firmenspezifische Anforderungen mit einem vertretbaren Aufwand.

Bierbrauer suchen nach neuen Märkten

Die grossen Bierkonzerne verdienen gutes Geld. Doch auch in der Bierbranche lassen sich die drei Kernfragen, die die unternehmerische Neugier stimulieren, stellen:

  • Warum wachsen einige Firmen in einer Branche, während andere schrumpfen?
  • Warum sind einige Firmen hochprofitabel, während andere in der Branche Millionen verlieren?
  • Warum gewinnen einige Firmen Marktanteile, während andere verlieren?

Die Unterschiede in der Bierbranche sind beträchtlich, wie ein Artikel in der NZZ zeigt.

Die Aktien von Miller und Inbev (Zusammenschluss von Ambev und Interbrew) steigen. Auch die europäischen Firmen Carlsberg und Heineken schneiden gut ab. Anheuser-Busch scheint jedoch Mühe zu haben. Als Grund werden veränderte Trinkgewohnheiten der jungen Leute in den USA angegeben. Die jungen Frauen trinken seit etwa 2 Jahren weniger Bier. Dies scheint jetzt auch bei den jungen Männern stattzufinden, die mehr auf Wein oder gebrannte Wasser umsteigen.

Ein spontanes Braining, wie der Bierabsatz gesteigert werden kann? Ganz einfach:

  1. Kalte Getränke werden vor allem im Sommer getrunken. Wo ist es danze Jahr Sommer?Am Äquator.
    Folgerung: In bevölkerungsreichen Ländern am Äquator dürfte eine systematische Marktbearbeitung am erfolgreichsten sein.
  2. Es sind nicht nur die Menschen, die ein gutes Bier schätzen. Auch Kälber tun es. In Japan (Kobe Beef) und in der Schweiz im Appenzellerland wird ein besonders zartes Kalbfleisch produziert, indem Kälbern täglich ein paar Schlucke Bier genehmigt werden.
    Überlegung: Lässt sich mit diesem Prinzip noch bei anderen Fleischsorten eine höherwertige Qualität produzieren? So können neue “Konsumenten” erschlossen werden.
  3. Die Megatrends: Für Bier aktuell sein könnten gesunde Ernährung, Wellness, Better Aging. Bier ist ein Getränk, das ausschliesslich aus Naturprodukten hergestellt wird, zumindest in Bayern. Ohne Zusatz von Antiklumpmittel, Teigführungsmitteln, künstlichen Farbstoffen, Konservierungsmitteln etc. Im Hopfen, im Malz und in der Hefe hat es bestimmt Wirkstoffe,die der Gesundheit förderlich sind. Zum Beispiel Spurenelemente und Vitamine.
    Folgerung: Ein Bier auf den Markt bringen, das hauptsächlich die Gesundheit im Visier hat und bestimmte Gesundheitsmerkmale gezielt fördert.

Einer Brauerei, die Lust und Mut hat neue Dinge auszuprobieren und zum Erfolg zu führen, stehe ich auf Anfrage gerne als Coach und für die Projektbegleitung zur Verfügung.

Art International 2007 in Zürich eröffnet

DSCN0751 2 WebHeute Abend ist in Zürich im Kongresshaus die 9. Internationale Messe für Kunst des 20. & 21. Jahrhunderts eröffnet worden. Sie dauert vom 12. – 14. Oktober und ist täglich von 11 – 20 Uhr geöffnet. Der Andrang war riesig. Inmitten der fröhlichen, lachenden Menschen, die sich alle mit moderner Kunst beschäftigten, war es kaum möglich, die vielfältigen Werke auch aus etwas Distanz zu betrachten.

Gut gefallen haben mir die Skulpturen von Thomas Schweizer, der bei “Kunst im West” ausstellt.

Dampf als Speicher für Sonnenenergie

Sonnenenergie hat den Nachteil, nur zur Verfügung zu stehen, wenn es hell und der Himmel wolkenlos ist. Eine effiziente Speichermöglichkeit, um Sonnenenergie über Nacht oder für eine Schlechtwetterperiode zu speichern gab es bislang nicht.

Dem kalifornischen Startup-Unternehmen Ausra könnte nun eine Durchbruchinnovation gelungen sein, wie Technology Review berichtet.

Die Lösung besteht darin, aus Sonnenlicht Dampf zu erzeugen. Dampf lässt sich einfacher speichern als elektrischer Strom.

ETH-Spin-off U-Blox gibt Gas

Das 1997 als Spin-off der ETH gegründete Unternehmen U-Blox hat sich im Markt mit GPS-Modulen gut etabliert.

Das in Thalwil domizilierte Unternehmen befindet sich gegenwärtig am Gang zur Börse. U-Blox schätzt, dass der GPS-Markt mittelfristig auf 5 Mia USD steigt. Darin möchte das Unternehmen, das heute einen Umsatz von rund 54 Mio Franken erzielt, einen Marktanteil von 20 % erreichen.

Der Börsengang ist für das Unternehmen notwendig, um die für das anvisierte Wachstum notwendigen Mittel zu beschaffen.

Fiat reaktiviert alte Fähigkeiten

Fiat hat angekündigt, zukünftig wieder besonders sportliche Versionen ihrer Autos durch die Firma Abarth herstellen zulassen.

Es handelt sich jeweils um modifizierte, getunte Serienwagen. Als erstes Modell ist der “Grande Punto” lanciert worden.

Für 2008 ist ein Fiat Cinquecento Abarth angekündigt worden. Ein Auto für Jens?

Professoren als Trüffelschweinzüchter

Im Entrepreneurship Blog ist ein Link auf “Brand Eins” publiziert, in dem der Frage nachgegangen wird, ob Professoren wohl die richtigen Leute sind, um zukünftige Unternehmer auszubilden.

An den drei Beispielen Freie Universität Berlin, Bergische Universität Wuppertal und Universität Lüneburg werden verschiedene Konzepte ausgeleuchtet und verglichen.