Professor Peter Walther von der Fachhochschule Biel hat für Energiesparlampen ein neuartiges Vorschaltgerät entwickelt. Es ist von den Dimensionen her bedeutend kleiner und lässt sich vollautomatisch montieren.
Die Preise für Energiesparlampen lassen sich dadurch halbieren.
Bahnen brauchen eine enorm aufwendige Infrastruktur und viel Platz, bis die Trassees vorbereitet sind, damit Züge verkehren können. In überbauten Gegenden und bei beschränkten Platzverhältnissen ist es fast unmöglich, den verkehrsstau zu lösen, indem die Strasse durch eine Bahn ersetzt oder ergänzt wird.
Einen anderen Weg geht das Unternehmen Coaster. Das vorarlbergische Unternehmen hat ein neues Verkehrssystem namens Coaster entwickelt. Auf schon fast filigran anzusehenden Schienen fahren relativ kleine Wagen mit Platz für bis zu sechs Passagiere. Die Schienen werden freitragend montiert und können in einer Stadt problemlos einige Meter übereiner bestehenden Starsse montiert werden. Für Los Angeles beispielsweise wäre dies eine hervorragende Lösung, um die permanenten Staus auf den Stadt-Autobahnen zu lösen.
Das Coaster System bietet noch einen weiteren Vorteil. Durch die kleinen, unabhängigen Wagen kann die Fahrplandichte erhöht werden. Theoretisch können die Wagen im innerstädtischen Verkehr auch weiter fahren. Wenn sechs Passagiere am Morgen zum Beispiel gleichzeitig von Uster nach Zürich ins Triemli fahren wollen könnte der Coaster direkt durchfahren. Ohne Umsteigen kämen die Passagiere direkt an den Arbeitsplatz. Das Resultat wäre eine weitere Angebotsverbesserung und Effizienzsteigerung des öffentlichen Verkehrs.
Gegenwärtig wird in Arosa die erste Anlage montiert und in Betrieb genommen.
Am 20. Oktober 2007 findet an der ETH in Zürich das zweite Blog Campstatt.
Die Veranstaltung ist europaweit ausgeschrieben und auf 200 Teilnehmer begrenzt – frühzeitige Anmeldung ist empfehlenswert. Durchgeführt wird die Konferenz wiederum mit der BarCamp Methode. Neu ist, dass im Herbst ein Raum für speziell Produktdemos reserviert wird.
Eine neue Studie der Harvard University zeigt, dass in den USA mehr und mehr Menschen für Nachrichten das Internet wählen, und nicht mehr die Zeitung oder das Fernsehen.
Interessanterweise besuchen die Leser dann nicht die Homepage der Zeitung oder des Fernsehsenders, sondern bevorzugen Drittquellen wie Digg oder Google News.
Google hat neu Star Office im “Google Pack“.
Adobe bereitet ebenfalls den Markteinstieg für ein eigenes Office-Paket vor, wählt aber anscheinend einen webbasierten Approach. SlideRocket ist eine neue Lösung für Präsentationssoftware.
Ein nächster Entwicklungsschritt wäre, wenn ein Paket wie Outlook so weiterentwickelt wird, dass man es als “Personal Productivity Tool” wirklich nutzen könnte. Zum Beispiel mit einer GTD- und einer Wiki-Funktion.
Am Polytechnic Institute in Troy haben Wissenschafter eine neue Batterie erfunden. Grundmaterial ist Zellulose, die auf einer Seite mit Kohlenstoff-Filamenten, auf der anderen Seite mit Lithium beschichtet ist. Die Batterie arbeitet im Temperaturbereich von -70 bis 150 Grad Celsius und soll nicht umweltschädigend sein.
Nächster Entwicklungsschritt ist die Industrialisierung der Herstellung.
Betriebssystemzusätze machen es möglich, auf einem PC virtuell mehrere PC’s laufen zu lassen. Das ist für verschiedene Anwendungen attraktiv. Zum Beispiel wenn Sie oft neue Software ausprobieren. Das können Sie auf einem virtuellen Rechner tun. Lässt sich die Software nicht mehr sauber deinstallieren, löschen Sie nur den virtuellen PC. Es muss nicht ein kompletter PC neu aufgesetzt werden. Oder wenn das System nach vielen Installationen und Deinstallationen langsam wird können sie es ebenfalls einfach löschen und neu starten.
Noch grösser schätze ich den Nutzen in Unternehmen ein. Hier ist es ja unwahrscheinlich, für was alles ein Server notwendig ist: Kommunikationsserver, Mailserver, Printserver, Datenserver, … und, und, und… . Aus Sicherheitsgründen (Viren, Internetangriff, etc.) müssen diese Dinge physisch getrennt sein. Lässt man sie auf virtuellen PC’s laufen sind sie getrennt und es lassen sich die Kosten gleich zweimal optimieren: a) Sind die Hardwarekosten niedriger, weil ein PC anstelle von 4 – 5 genügt und b) sinkt der Stromverbrauch, weil ein PC weniger Energie braucht als deren vier oder fünf.
Im Chip finden Sie einen Übersichtsartikel, der drei Virtualisierungssysteme vorstellt.
Rechenzentren verschlingen soviel Energie wie der Flugverkehr. Der deutsche Internetdienstleister Strato zum Beispiel betreibt in Berlin und in Karlsruhe Rechenzentren mit zusammen 43’000 Servern. Deren Stromverbrauch beträgt 30 Gigawattstunden pro Jahr.
Der CO2-Fussabdruck aller Rechenzentren auf der Welt hat mittlerweile die gleiche Grössenordnung wie der Flugverkehr erreicht. In den USA werden Rechenzentren bereits als “SUV ohne Räder” bezeichnet.
Das soll sich jetzt ändern. Staatliche Einkäufer müssen beim PC-kauf bereits auf Umweltkriterien achten. Der neue Ökostandard für die IT-Branche heißt EPEAT (Electronic Product Environmental Assessment Tool) und wurde von der Umweltagentur EPA entwickelt.
Strato fährt bereits Versuche mit neuen Sun-Servern, deren Energieverbrauch bei gleicher Leistung 90 % tiefer liegt.
Bei Wikiquote wird zum Stichwort “Problem” an erster Stelle angeführt:
“Als es noch keine Computer gab, war das Programmieren noch relativ einfach. Als es dann ein paar leistungsschwache Computer gab, war das Programmieren ein kleines Problem und nun, wo wir gigantische Computer haben, ist auch das Programmieren zu einem gigantischen Problem geworden. In diesem Sinne hat die elektronische Industrie kein einziges Problem gelöst, sondern nur neue geschaffen. Sie hat das Problem geschaffen, ihre Produkte zu benutzen.” — Edsger W. Dijkstra, The Humble Programmer, ACM Turing Lecture 1972.
Durch SwissStartups bin ich auf die Seite KillerStartups gelangt.
Es handelt sich um eine Präsentationsplattform für Startup Unternehmen, die Internet-basiert ist. Sie ist für Jungunternehmen eine gute Möglichkeit, auch potentielle Investoren auf sich aufmerksam zu machen.
Die hohe Sterblichkeit von Patienten mit akutem Herzinfarkt lässt sich drastisch senken, wenn die verschlossene Kranzarterie frühzeitig mit dem Katheter geöffnet wird.
Sagt die Wissenschaft. Die Praxis sieht so aus, dass ein solcher Eingriff selten innert 90 – 120 Minuten ausgeführt werden kann aus den verschiedensten Gründen.
Das St.-Bernward-Krankenhaus in Hildesheim hat hierzu wegweisende Arbeit geleistet. Mit den Methoden des “Business Reengieering” ist die gesamte Kette von der Alarmierung des Rettungssystems, der ersten Diagnose bis zur Einlieferung ins Spital und den Start der Notoperation optimiert worden.
Es ist eine Halbierung der Durchlaufzeit erreicht worden mit dem Ergebnis, dass die Überlebenschancen für Herzinfarktpatienten in der Region entsprechend höher liegen.
Lunch over IP Voice over IP (VoIP) ist eine Technologie, mit der Telefongespräche über Computernetzwerke abgewickelt werden können. Dies ist im Betrieb günstiger, weil über ein Kabel mehrere Gespräche übertragen werden können.
Zum Betrieb braucht es auf der Server- und auf der Client-Seite spezielle Software. Biespiele für Lösungen auf der Client-Seite, die die meisten Leser sicherlich bereits kennen, sind Skype und Gizmo.
Auf der Serverseite ist es ein bisschen komplexer. Hier muss die Funktionalität einer Telefonzentrale programmiert werden.
Die eine Firma, die hier aktiv ist, ist E-Phone in Zürich. Dieses Unternehmen ist vor etwa einem Jahr von Microsoft übernommen worden. Die Technologie von E-Phone dürften wir wohl demnächst als Telefoniemodul in “Outlook” antreffen.
Der grösste Konkurrent sitzt auch in Zürich und nennt sich E-Fon. Dieses Unternehmen ist bereits mit einem Gesamtangebot am Markt. Der Vorteil von z.B. SIP-Fon ist, dass man unter einer Telefonnummer weltweit erreichbar ist und auch bei einem Wohnortwechsel nie mehr die Telefonnummer wechseln muss. Das Telefon kann an jedem Breitbandanschluss auf der ganzen Welt betrieben werden.
Für starke Teams ist es wichtig, dass sie zum Informationsaustausch eine Plattform haben, die ihnen 24 Stunden am Tag zur Verfügung steht. Bei geografisch weit verteilten Teams ist dies nur mit einem elektronischen Mittel möglich.
Eine Möglichkeit dafür ist ein Projekt Wiki. Damit können Teammitglieder sich gegenseitig ihre Unterlagen zugänglich machen – z. B. ein Produktdesign, ein Marketingkonzept oder einen ersten Prospekt des neuen Produkts. Es ist möglich, dazu Nachrichten zu posten. Damit ist es möglich, Teilprojektteams relativ unabhängig voneinander arbeiten zu lassen und doch sicherzustellen, dass alle sich jederzeit über den Projektfortschritt informieren können.
Falls Sie das für sich ausprobieren möchten, ohne gleich eine Rieseninvestition tätigen zu müssen um herauszufinden, ob dieses Mittel Ihre Organisation weiterbringt, könnte TWiki eine Möglichkeit sein. Auf der Homepage sind auch einige Projektbeispiele beschrieben.
Der Kanadier Michael Raynor hat eine provokante Feststellung gemacht:
“Das Profil von Pleitefällen ähnelt dem besonders erfolgeicher Firmen auf schockierende Weise.”
Seine Überlegung: In der betriebswirtschaftlichen Forschung werden nur Daten ausgewertet von Firmen, die existieren. Anderen kann man ja keinen Fragebogen schicken … . Die Wissenschafter nennen diesen blinden Fleck “Survivor Bias”.
Raynor stellt fest, dass strategisch eng fokussierte Unternehmen ein deutlich höheres Konkursrisiko haben als bisher angenommen. Ob eine Fokus-Strategie zu schnellem Wachstum oder schnellem Untergang führe sei vor allem Glückssache. Als Beispiel angeführt werden die beiden Firmen Apple und Vivendi.
Eines ist bei der ganzen Diskussion sicher: Eine gute Strategie auszuarbeiten ist wichtig. Genauso wichtig ist aber die Führung, um diese umzusetzen. Die Qualität der Führungskräfte, die Unternehmenskultur, die Art und Weise wie Entscheidungen getroffen und umgesetzt werden, die Förder-, Schulungs- und Weiterbildungsprogramme für die Führungskräfte auf allen Stufen.
Teams die geografisch weit verteilt sind haben die Chance, fast rund um die Uhr zu arbeiten.
Projektarbeiten über mehrere Zeitzonen zu führen kann aber ziemlich nervenaufreibend sein. Besonders dann, wenn ein Team an einem Standort auf Ergebnisse von einem anderen, zeitverschobenen Standort warten muss.
Es ist empfehlenswert, die Arbeitspakete so zu bilden, dass Teams an verschiedenen Standorten möglichst in sich geschlossene, von anderen unabhängige Arbeitspakete zugewiesen erhalten.