Zwei neue “dänglische” Zauberworte. Der “Open Innovation” Blog greift einen Artikel aus der aktuellen Harvard Business Review auf.
Companies also need to assess whether they are sourcing enough good ideas from outside the company and even outside the industry – that is, tapping into the insights and knowledge of customers, end users, competitors, universities, independent entrepreneurs, investors, inventors, scientists, and suppliers. Many companies do this poorly, resulting in missed opportunities and lower innovation productivity (Hansen/Birkinshaw 2007)
Der Lösungsansatz ist sehr inspirierend.
Nach meiner Erfahrung darf “many companies” getrost durch “most companies” ersetzt werden. Solange mehr als 50 % der F+E-Budgets intern verplant sind ist ein intensives Befassen mit “Open Innovation” von den Voraussetzungen her gar nicht möglich. Entsprechend niedrig bleibt der F+E-Output.
Im _notizen aus der Provinz Blog wird die Frage gestellt, warum Web-Firmen noch eigene Server betreiben sollen, wenn sie bei Amazon sehr günstig als Service gemietet werden können.
Zwei Dinge sind daran interessant:
1. Server nach Mass. Günstiger und einfacher ist massgeschneiderte Server-Kapazität wahrscheinlich nicht zu erhalten.
2. Ausweitung des Geschäftsmodells durch Amazon. Auf vielen Gebieten, auf denen Amazon Kernkompetenzen aufgebaut hat, öffnet sie diese als Dienstleistung für Dritte.
Die Boston Consulting Group hat ihre Umfrage über die innovativsten Unternehmen veröffentlicht.
Wenig überraschend sind die bekannten Namen an der Spitze anzutreffen: Apple, Google, Toyota, General Electric, Microsoft, Procter & Gamble, 3M, Walt Disney, IBM und Sony.
Die Hindernisse, mit denen diese erfolgreichsten Innovatoren kämpfen, sind folgende:
- Zu lange Entwicklungszeiten. Kunden und Konsumenten ändern ihre Wünsche. Der Mitbewerb antwortet immer schneller. Da halten etliche mit ihren langen Entwicklungszeiten nicht mehr mit. Dieser Punkt ist wahrscheinlich der Grund, warum z. B. Siemens aus dem Telefongeschäft aussteigen musste. Und ist möglicherweise der Grund, warum gegenwärtig VDO zur Disposition steht.
- Ungenügende Koordination: In einer Produktentwicklung sind viele Menschen innerhalb und ausserhalb der Organisation befasst. Die Anforderungen an die Führung und Koordination sind extrem hoch – und oftmals kaum mehr zu bewältigen. Jedenfalls nicht ohne eine systematische Top-Ausbildung im Projektmanagement.
- Zuwenig aussagende Kennzahlen: Führungskräfte vermissen verlässliche Daten, welche Innovationen erfolgversprechend sind und wie ihre Projekte in der Entwicklung vorwärtskommen. Das Resultat ist ein Stochern im Nebel.
- Ungenügende Informationen über die Kundenwünsche. Was wollen die Kunden morgen und übermorgen? Zukunftsprognosen und daraus Trends abzuleiten ist eine besondere Kunst, die sich nur schwer erlernen lässt.
Den Firmen, die in dieser Studie auf dem Podest stehen, ist ihr Erfolg nicht in den Schoss gefallen. Sie pflegen das Innovationsmanagement teilweise schon 10 – 20 Jahre intensivst. Weil der Erfolg sich hier nicht “instant” erreichen lässt, sondern teilweise über die Zeitachse abläuft, ist es empfehlenswert, entsprechende Initiativen im Unternehmen in der Form eines Programms anzulegen, damit Nachhaltigkeit erreicht wird.
Monsieur Croche aus dem Zürcher Oberland hat sein Weblog leider eingestellt. Nun habe ich zwei weitere Schweizer Blogs gefunden, die genau so herzig über das tägliche Leben schreiben: Goggiblog aus dem Aargauischen und Monsieur Fischer, der interessanterweise auch aus dem Aargauischen bloggt.
Waste Management hat angekündigt, dass sie im Raum New York auf 60 Kehrichthalden das entstehende Gas zur Energieerzeugung nutzen wollen. Die Prognose steht im Moment bei einer elektrischen Leistung von jährlich 700 MW in den nächsten fünf Jahren.
Kompogas hat gegenüber Sonnen- und Windenergie den Vorteil, dass es kontinuierlich anfällt und zur Verfügung steht.
Die nach Unternehmensangaben erste industrielle Fertigung für Dünnschicht-Solarzellen nimmt in den nächsten Wochen ihren Betrieb auf. Die Betriebsmittel stammen von OC Oerlikon.
3CX, ein Softwarehaus in Florida, kündigt heute die 3CX IP Telefonsoftware “Enterprise Edition” an. Das Produkt basiert auf dem SIP-Standard und dürfte den Wandel in Richtung IP-Telefonie und serverbasierte Telefonzentralen beschleunigen. Integration mit Windows Exchange ist möglich.
Die Vorteile sind niedrigere Investitionskosten, niedrigere laufende Kosten und tiefere Verbindungsgebühren. Eine SBB-Innovation – schneller, besser, billiger.
Eine Studie des Berliner Fraunhofer Instituts bringt’s an den Tag: 70 % der befragten KMU erklärten, sie würden Innovationsziele im Unternehmensleitbild verankern. Soviel zur Theorie.
Die Praxis sieht so aus:
Aber nur 30 % der Unternehmen geben den Mitarbeitern Zeit, neue Ideen zu ehtwickeln. Weniger als 50 % verfügen über einen Innovationsprozess. Und 60 % haben Probleme, Innovationen richtig umzusetzen.
Ernüchterndes Fazit: 80 % der Innovationen beruhen auf dem Zufallsprinzip.
Mögliche Vorgehensweisen, um dies als Chance zu nutzen und selber überdurchschnittlich innovativ zu werden: Der Beizug eines spezialisierten Innovationsberaters. Der Ihrem Unternehmen behilflich ist, einen der Unternehmensgrösse und der Branche angepassten Innovationsprozess zu entwickeln und einzuführen. Und der bei der ersten Anwendung Ihre Mitarbeiter als Coach begleitet und unterstützt, bis der neue Prozess im Unternehmen verankert ist.
Anyone who follows technology or military affairs has heard the predictions for more than a decade. Cyberwar is coming.
But how bad would a cyberwar really be? The New York Times brings light into the darkness.
Source: Lunch over IP Blog
Für kleinere Webseiten kann WordPress als einfaches CMS eingesetzt werden.
Der Artikel im iFaceThoughts gibt einen Überblick.
Für spezielle Navigationsanforderungen gibt es ein Plugin, mit dem sich individuelle Menüs erstellen lassen.
Bei der Einführung der neuen Playstation von Sony waren eine zeitlang die Leuchtdioden für die optischen Laufwerke der das Wachstum limitierende Faktor.
Bei Apple trifft es jetzt das iPhone: Hier ist der Engpass der Touchscreen-Bildschirm. Im Vergleich zu früher sind die Herausforderungen gewaltig. Apple will noch in diesem Jahr 10 Millionen Mobiltelephone verkaufen. Das mach mal einer nach: Innert ein paar Monaten eine Fertigung für ein neues Produkt aus dem Boden stampfen und innert kürzester Zeit auf 10 Mio Stück hochfahren.
Es ist ein lustiger Zeitungslesetag heute.
In der “Welt” wird der deutsche Umweltminister zum Thema “Strompreise zitiert:
“Strompreise: An Dreistigkeit kaum zu überbieten”
Im Handelsblatt wird am gleichen Tag vollmundig Reklame gemacht für “Public-Private-Partnership”. Genau, das ist das Privatisieren von öffentlicher Infrastruktur. Und das nacher-sich-verwundert-die-Augen-reiben, wenn die mit staatlicher Unterstützung neu geschaffenen Monopole ihre Marktmacht spielen lassen.
Als Begründung gibt das Handelsblatt an
“… Mittelfristig bleibt dem Staat angesichts knapper öffentlicher Kassen auch gar nichts anderes übrig. Denn eine fehlende oder marode Infrastruktur schwächt das Wachstum. …”
Eine bessere Lösung wäre, den Staatshaushalt wieder ins Lot zu bringen. Ein Problem zu lösen anstatt ein neues zu kreieren.
Weder Microsoft noch Apple decken die Bedürfnisse der Anwender vollständig ab. Die Gilde der kleinen Helferlein, die das Leben vereinfachen – Utilities genannt – hat Tradition.
Chip lässt seine Leser in die Utilities des Redaktionsteams blicken. Es hat nützliches speziell für Medienprofis.
Die Automobilindustrie steckt viel Geld in Forschung und Entwicklung. Neuester Flop: Ein Nachtsichtgerät, das den Fahrer nachts vor Tieren und Joggern auf der Fahrbahn warnen soll zum Aufpreis von 2’000 €.
Die Studie „Car Innovation 2015“zeigt, dass bis 2015 weltweit 800 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung in der Autoindustrie ausgegeben werden – 40 Prozent davon oder 320 Milliarden Euro werden laut Studie “in den Sand gesetzt”.
Eine Erhöhung der Trefferquote ist mit konsequentem Anwendungen von “Integrated Product Development” möglich. Kostet weniger als 320 Mia € und kann in 6 – 12 Monaten eingeführt werden.
In der Zeit ist ein Bericht über Suchmaschinen und die marktbeherrschende Stellung von Google erschienen.
Der Autor erkennt, dass Entwickler in den USA viel unverkrampfter an neue Anwendungen herangehen und praktisch im Vierteljahresrhythmus neue Produkte auf den Markt geworfen werden.
In Europa dagegen wird zuerst lange gewerweisst, dann lange mit öffentlichen Geldern gefördert und und am Schluss wird die Maus, die der Berg geboren hat, beerdigt. Jüngstes Beispiel ist die europäische Suchmaschine, aus der sich einzelne Länder bereits wieder verabschiedet haben.
Diese europäischen Fördermittel wären in Unternehmerausbildung und Wirtschaftsförderung bedeutend besser investiert.