Eisbär 'Knut' wird Markenartikel

Ersten Schätzungen von Werbefachleuten zufolge beträgt der Wert der Marke ‘Knut’, dem knuddeligen Eisbärbaby aus dem Berliner Zoo, bereits 7 – 13 Millionen Euro.

Klar, dass der Zoo jetzt versuchen wird, den kleinen Eisbären zu vermarkten. Schon jetzt kann man CDs, Plüschtiere, Klingeltöne und Gummibärchen zu kaufen, die mit Knut werben. Der Berliner Zoo will die Marke Knut schützen lassen. Berlin wird’s freuen, wenn die Betriebskosten des Zoos sinken.

A43: Herziges Utility

Früher – vor etwa 22 Jahren- war es so, dass man die PC Freaks an einer Box erkannt hat, in der sie 10 bis 20 Disketten mit sich führten. Zauberworte für Software darin waren “XTree” oder “Backit”, lauter Programme, die es heute nicht mehr gibt und zum Glück auch nicht mehr braucht.

Im PC Unterhalt kommt man jedoch auch heute nocht nicht darum, gelegentlich ein paar “Utilities” griffbereit zu haben. Den daumennagelgrossen USB-Sticks sieht man nicht mehr an, was drin ist. Vielleicht ein Virentester, um vor Arbeitsbeginn den Super-GAU ausschliessen zu können oder Aida, um die Systemumgebung erkennen zu können ohne gleich den PC aufschrauben zu müssen. Mit kleinen Dingen wie Texteditor, portablem Explorer und ZIP-Werkzeug wird es dann schon schwieriger.

Doch siehe da, es gibt auch richtig freudvolle Tage: Das Programm namens “A43” nennt sich understatement-mässig “File Management Utility”. In Wirklichkeit ist es ein File Explorer, ein Texteditor, ein HexViewer, ein ZIP Utility und ein File Eraser in einem. Selbstextrahierende ZIP Archive erzeugt A43 auch.

Hier gleich die Antworten auf die brennendsten Fragen, die wahrscheinlich kommen:

  • Nein, A43 kostet nicht 5x mehr weil es 3x mehr kann als der Windows Explorer. Ja, es ist Freeware.
  • Nein, A43 muss nicht installiert werden. Man kann einfach die Files auspacken (entzippen) und loslegen. Ja, auch von einem USB-Stick.
  • Nein, die ZIP-Fähigkeit kostet nicht extra. A43 ist ja Freeware.

Toll, nicht? Ideen muss man haben und sie umsetzen. Dann entsteht so etwas wie A43. Freude herrscht.

Wie AOL 'FullViewSearch' erfunden hat

Durch das Rauschen über ‘Scribd’ in der Blogosphäre neugierig geworden habe ich mir einen der meistgelesenen Artikel angeschaut.

Sarah Branch hat eine Präsentation publiziert, die zeigt wie AOL vorgegangen ist, um für AOL FullView Serach den neuen Markennamen zu finden.

Der Artikel zeigt auf knappem Platz, wie auf Weltklasse-Niveau Marketing betrieben wird.

Scribd: Youtube für Texte

Seit einigen Tagen ist ein vielversprechendes neues Portal online. Scribd ist eine Online-Bibliothek, in die Autoren ihre Texte stellen können.

‘Irish Eyes’ gibt einen herzigen Kommentar dazu:

Scribd gives you another slice of the Zeitgeist by linking to the most popular documents on its social service. In a quick glance, you can see the most-viewed and most-tagged items shared on Scribd.

Techcrunch bespricht das neue Portal ziemlich ausführlich.

Entstanden ist das Unternehmen durch die Start-up-Finanzierung eines Business Angels mit 300’000 USD.

Was gutes Design auszeichnet

… beantwortet Gert Hildebrand, oberster Designer der BMW-Marke ‘Mini’, mit den Worten

Für mich bedeutet gutes Design, dass ein Produkt Begehrlichkeit auslöst. Der Kunde sieht ein Auto und hat unmittelbar den Wunsch: Das möchte ich haben. Er muss sich in Sekunden in das Produkt verlieben – ohne dass der Verkäufer viel erklären muss.

Quelle: Online Spiegel

US 'no longer technology king'

The US has lost its position as the world’s primary engine of technology innovation, according to a report by the World Economic Forum.

The US is now ranked seventh in the body’s league table measuring the impact of technology on the development of nations.

A deterioration of the political and regulatory environment in the US prompted the fall, the report said.

The top spot went for the first time to Denmark, followed by Sweden.

Read the full post in BBC News.

Thinkfree – neue online Office Suite

Markus Breuer von “_Notizen aus der Provinz” schreibt ziemlich begeistert über “thinkfree“, eine neue Office-Suite, die online im Netz genutzt werden kann.

Die Punkte, dier er anführt, gelten meines Erachtens alle auch für Unternehmungen. Ich bin gespannt darauf, wann das erste Softwarehaus eine Office-Suite anbietet, die serverseitig installiert und von den Anwendern über den Webbrowser genutzt werden kann. Installations- und Wartungsaufwand würden gewaltig sinken.

Smart Roadster C7

Der Mainzer Designer Bernd Michalak verspricht, dass ein durchschnittlich begabter Heimwerker einen alten Smart in einer Ferienwoche in ein rassiges Cabrio umbauenkann.

Handelt es sich bei dem alten Smart um einen Diesel läuft das Cabrio nach dem Umbau mit weniger als vier Litern pro 100 km. Richtig heiss wird es mit dem Smart Brabus Motor mit 101 PS bei 700 kg Fahrzeuggewicht.

Der Designer präsentiert den Smart-Umbau auf einer heissen Homepage. Ein Auto für Jens?

The two lifecycles of innovation

Bruno Giussani blogs from an event in the United Kingdom. He presents great insights about the failure to recognize the link between innovation and experience.

He points out the two different kinds of innovation:

  • Young geniuses are conceptual innovators, they express ideas and emotions.
  • Old masters are experimental innovators, they work by trial and error.

His article is highly inspiring to read.

The perfect Golf swing

Take a look at the video, it happens not only to you.

Grosse Schweizer Zeitungsverlage investieren in Online-Bereich

Vor einigen Tagen hat Michael Ringier in einem Interview erklärt, wie wichtig die Entwicklung der Online-Medien für den Ringier-Verlag ist.

An der Medienkonferenz vom 27.3.2007 erläuterte der CEO des Tages-Anzeigers, Michael Kall, das Jahresergebnis 2006 und betonte, dass die TA-Medien im laufenden Jahr ebenfalls in Online-Medien investieren werden.

Damit engagieren sich in der Schweiz gleich zwei Zeitungs-Schwergewichte in den Branchenwandel Richtung elektronische Medien.

Die Jagd nach der weissen Kugel ist wieder eröffnet

Kaum ist der Frühlingsschnee geschmolzen und das Thermometer klettert über 12 – 14 Grad packt’s die Golfer. Die Jagd nach der weissen Kugel geht wieder los.

Im Qualitätsmanagement spricht man in der Six-Sigma-Theorie von “Mater Black Belt”. Im Karate tut’s ein gewöhnlicher Schwarzgurt. Beim Golf debattieren die Schwarzgürtel über “One-Play vs. Two-Play-Swing”. Schon witzig. Mir hat der Pro beigebracht, ich solle nicht soviel hirnen beim Golfspiel, sondern einfach nur spielen. Besonders bei den Hölzern.

Was in dem Artikel aber spitzenmässig gut ist, ist wie Gary Players im Video die Technik von Tiger Woods erläutert. Da geht es weniger um “One-Play vs. Two-Play”, sondern mehr um die Passion. Um den Fokus auf eine sehr anspruchsvolle Sportart und um Leidenschaft.

Bio-Gartenbau hat auch seine Tücken

In Australien sind vor etwa 70 Jahren von Hawaii Aga-Kröten als “Ungeziefer-Vertilger” eingeführt worden. Die bis zu 20 cm lange und bis zu 1 kg schwere Kröte tut dies sehr erfolgreich.

Da die Aga-Kröte aber zuwenig natürliche Feinde hat vermehrt sie sich sehr stark. Mit mittlerweile 200 Millionen Stück wird die Aga-Kröte selber zur Landplage .

ERP auf Basis von Open-Source-Software?

Diese Frage stellt sich ZD-Net. Sie leuchten ein paar gängige Software-Produkte aus und kommen zu folgendem Fazit:

Ein umfassendes, weltweit funktionierendes Open-Source-ERP-Paket ist daher auf absehbare Zeit nicht zu erwarten – ausser, ein etablierter Softwarekonzern stellt sich dauerhaft hinter ein Projekt.

Einfach die Funktionalität bestehender Produkte zu kopieren und als “Open Source” anzubieten sehe ich nicht als Lösungsweg. Schön wäre, wenn mit Open Source eine wirkliche Innovation geschaffen würde.

Eine Möglichkeit wäre, ein Open-Source ERP-System objektorientiert zu gestalten. Die Vorteile wären:

  • Relativ kleine, überschaubare Module
  • Gute Paketbildung für die Entwicklung möglich
  • Chance, mit einer grossen Open Source Mannschaft relativ rasch etwas auf die Beine zu stellen.

Die Herausforderungen sind aber hoch:

  • Um überhaupt beginnen zu können müssen in einem Gesamtkonzept zuerst die einzelnen Module definiert und die Nahtstellen zwischen den Modulen spezifiziert werden. Anstelle eines Unternehmens wie von ZD-Net vorgeschlagen könnte hier auch eine Hochschule den Lead übernehmen.
  • Zugrunde liegen muss eine Datenbank, die in der Lage ist bis zu 200’000 Aufträge in einem Achtstundentag abzuwickeln.
  • Besondere Aufmerksamkeit muss den Themen Finanzbuchhaltung und Personalwesen gewidmet werden, die in Europa in praktisch jedem Land spezifische Anforderungen erfüllen müssen.

Marktforschung und Neue Technologien

Im Anschluss an eine Tagung zum Thema, wie man mit einer Technologiestrategie Märkte, Kundenbedürfnisse und Technologieinvestitionen aufeinander abstimmen kann, hatten wir beim Referenten-Nachtessen eine angeregte Diskussion über Market-Pull und Technology-Push.

Dabei kam heraus, dass schon Henry Ford festgestellt hat, dass nicht alle Fragen mit Marktforschung lösbar sind. Er soll einmal bemerkt haben “Hätte ich die Kunden gefragt, was sie wollen, hätte ich ein mechanisches Pferd erfinden müssen. Aber ich wollte ein Automobil.”