Unsichere Postcard
Vom Chaos Computer Congress berichtet Blogging Tom, dass die Postcard von Post Finance ungenügend gesichert ist.
Vom Chaos Computer Congress berichtet Blogging Tom, dass die Postcard von Post Finance ungenügend gesichert ist.
Wer für 2007 eine besondere Reiseidee sucht, kann eine Zugsfahrt im “Royal Scotsman” prüfen.
Es handelt sich um einen Luxuszug, mit dem sich in Reisen von 2 – 7 Tagen Schottland auf eine ungewöhnliche Weise kennenlernen lässt.
In bestimmten Berufsgattungen, deren Tätigkeit mit vielen Reisen verbunden ist, kann ein eigenes Flugzeug Sinn machen.
Ein Anwalt in den USA hat sich beispielsweise in eine Boeing 737 ein Besprechungszimmer einbauen lassen. So kann er tagsüber in Atlanta, Chicago oder Carolina verhandeln, und trotzdem pünktlich zum Abendessen zuhause sein.
Es bestehen verschiedene Lösungsmöglichkeiten, vom eigenen Flugzeug bis zur Miete speziell umgebauter Maschinen.
Dieses Marktsegment verzeichnet in den letzten Jahren einen stetigen Aufwärtstrend.
Einer Studie in den USA zufolge verbringen Verkäufer lediglich 11 % ihrer Zeit bei Kunden. Der grösste Teil – 31 % – geht für Verwaltungsaufgaben drauf.
“In keinem anderen Unternehmensbereich bringen Verbesserungen des Zeitmanagements so schnelle und sichtbare Ergebnisse wie im Vertrieb”, ist das Fazit.
Bei Wind- und Sonnenenergie stellt sich die Frage, wie diese Energien gespeichert bzw. gepuffert werden können, um Produktion und Nachfrage ins Gleichgewicht zu bringen.
Bei Windenergie wird gegenwärtig die Speicherung mit Druckluft geprüft. Die zu nehmenden technischen Hürden weisen aber eine enorme Höhe auf, wie ein Bericht der NZZ zeigt.
Im Online-Spiegel publiziert der Netzwelt-Ticker den Jahresrückblick 2006.
Die grosse Überraschung: die Spielekonsole Wii schlägt die neue Playstation3 von Sony.
Davis Seah hat einen nützlichen “Kompaktkalender” erfunden. Eine Seite mit allen 365 Tagen findet Platz auf einer Seite. Seine Hauptanwendung:
The Compact Calendar is designed to provide a compact view of the year, with plenty of space for making annotations. I use it as to “doodle plan” project timelines during meetings with clients. Since the days are presented contiguously while retaining the days of the week, you get a more intuitive sense of how the days are flowing and can estimate accordingly.
Und: Planen geht wirklich bis auf den Wochentag genau und mit genügend Platz zum Schreiben. Eine eingedeutschte Version gibt’s bei Lennart Groetzbach.
Einem Bericht der FTD zufolge sucht die Swiss Re neue Geschäftsfelder.
Das ist eine faszinierende Aufgabenstellung: Wie lässt sich das Know-how einer Rückversicherung rekombinieren, um neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren?
Mix, Burn & RIP hat einen Link zur Netzwelt im Blog, der die gegenwärtige Situation der digitalen Musikformate beschreibt.
Booz Allen Hamilton hat die F+E-Budgets der 1’000 Firmen auf der Welt analysiert, die am meisten für Forschung und Entwicklung ausgeben.
Neben einer ganzen Menge Aussagen, die für kleinere und mittlere Firmen tröstlich sind – tiefe Taschen allein machen noch keinen F+E-Erfolg – ist die Haupterkenntnis der Studie folgende:
Masters of the innovation value chain have an edge. The high-leverage innovators and the companies with best overall performance distinguish themselves not by the money they spend, but by the capabilities they demonstrate in ideation, project selection, development, or commercialization.
Diese Erkenntnis kennen wahrscheinlich etliche Leser aus ihrer eigenen Erfahrung: In der Regel gewinnt nicht das bessere Produkt, sondern das bessere Managementteam.
Die Studie zeigt eindrücklich, dass es sich lohnt, Zeit und Geld in die Entwicklung eines Weltklasse-Innovationsprozesses von der Ideensuche bis zur erfolgreichen Markteinführung zu investieren und die Mitarbeitenden darin systematisch zu schulen und zu trainieren.
Das etwas düstere ehemalige Swissair-Headquarter am Balsberg ist den meisten Schweizern ein Begriff, entweder weil sie für die Swissair gearbeitet haben oder weil sie im “Grounding”-Film mitgefiebert haben.
Das Gebäude ist an eine Immobilienfirma verkauft worden. Gegenwärtig wird das Gebäude einer Totalrenovation unterzogen: Rückbau bis auf den Beton, Einbau einer zeitgemässen Wärmeisolation und modernen Informatik-Infrastruktur. Geplant ist eine Neunutzung als Business Center.
Für international tätige Firmen ist ein so naher Standort beim Flughafen Zürich sicher sehr attraktiv.
Die Reparatur von Betonbauwerken unter Wasser ist ein schwieriges Unterfangen. Bisher musste dazu – zum Beispiel in einem Stausee – jeweils das Wasser abgelassen werden.
An der Universität Karlsruhe ist ein Spezialbeton entwickelt worden, mit dem Staumauern oder Uferbefestigungen auch unter Wasser repariert werden können.
Das neue Produkt befindet sich im Praxisversuch.
Business Schools gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Doch Masse ist nicht gleichbedeutend mit Klasse. Intensiverer Wettbewerb bedeutet höhere Kosten für Marketing und Vertrieb sowie Forschung und Entwicklung.
Dies gilt auch für Universitäten und Business Schools. Die Lösung für kleinere Institute: Wählen einer Nischenstrategie. Monaco realisiert dies, indem Unternehmertum, Vermögensverwaltung, Dienstleistungen und Luxusgüter als Schwerpunkte gewählt wurden.
Beim Herumsuchen, welchen neuen MP3-Player ich mir zur Ablösung meiner schon etwas älteren Software installieren könnte, bin ich auf Songbird gestossen.
Einzige Anforderung war, ein herstellerunabhängiges, DRM-freies Produkt zu finden.
Gefunden habe ich eine Software, die sogar über eine schwiiiizertüüüütsche Anwenderoberfläche vefügt. Dem Dialekt nach dürfte der Übersetzer aus der Region Bern stammen – häääärzig.
Produktbesprechungen gibt’s bei Netzwelt, Focus und Chip sowie bei P2P-Blog.
Die heutige Online NZZ publiziert eine alarmierende Prognose über die Innovationsfähigkeit der Schweizer Unternehmen.
Die heute boomenden Märkte erfordern die volle Aufmerksamkeit der Unternehmensleitungen. Die Kehrseite der Medaille: die Innovation wird sträflich vernachlässigt unter dem Motto “es geht uns ja gut”.
Die dem Artikel NZZ zugrunde liegende Umfrage der Konjunkturstelle der ETH zeigt ein sehr düsteres Bild: Die anvisierten Ziele müssen im internationalen Vergleich als zu wenig ambitiös eingestuft werden. Die erwirtschafteten operativen Erträge sind – ebenfalls im internationalen Vergleich – ungenügend.
Dass die Innovationsleistung der Schweizer Unternehmen zurückgeht ist seit mehr als 10 Jahren beobachtbar. Brisant ist, dass sich der Konjunturaufschwung in der Fachdisziplin “Innovation” bis jetzt kaum zeigt. Die Umstellung auf eine intensivere Forschungs- und Entwicklungstätigkeit scheint nicht so einfach zu sein.