Der indische Student Sainul Abideen hat eine Technologie entwickelt, mit der sich herkömmliches Papier als Speicherlösung für Hunderte Gigabyte an Daten verwenden lässt.
“Die Speicherfähigkeit hängt von einer Reihe von Faktoren wie der Drucker- und der Scannerqualität ab. Mit der Technologie ist es aber in jedem Fall möglich Daten im Gigabytebereich auf herkömmlichem Papier zu speichern”, so Abideen im Interview.
Diese Woche sind die Listenpreise für das neue Betriebssystem “Vista” von Windows bekanntgeworden.
Die einfachste Version für Heimanwender wird 195 US$ kosten. Hat der Anwender zuhause ein Netzwerk landet er jedoch schnell bei der Ultimate-Version, deren Preis auf 399 US$ festgelegt ist.
PC-Hardware wird immer günstiger und leistungsfähiger. Betriebssysteme von Microsoft immer teurer.
Die Unix-Konkurrenz reibt sich ob dieser nicht nachvollziehbaren Preisstrategie bereits die Hände: “Stabil und kostenlos”, “Software: Alles schon dabei” sind die Argumente.
Es dürfte spannend sein, die Verteilung der Marktanteile in den kommenden 18 Monaten zu beobachten.
Mit dem HondaJet bringt der Motorenhersteller einen Businessjet auf den Markt.
In den USA sind an einer Ausstellung im Oktober bereits Aufträge für die ersten 100 Maschinen akquiriert worden.
Realisiert wird das Flugzeug in einer Zusammenarbeit von Honda und Piper.
Zu Beginn der 1990er Jahre war “Railroad Tycoon” ein beliebtes PC-Spiel.
Der Hersteller hat jetzt die Deluxe-Version zum kostenfreien Download freigegeben.
Quelle: PC-Tipp.
Die australische ReelTime.tv bringt ein neues Geschäftsmodell für den Download von Kinofilmen. Filme können im DVD-Format heruntergeladen und innert 30 Tagen bis zu drei Mal auf DVD gebrannt werden. Nach 30 Tagen ist das heruntergeladene File nicht mehr lauffähig.
Der Service ist nach eigenen Angaben das erste legale Download-Portal für Filme in DVD-Qualität.
Vorläufig ist die Geschäftstätigkeit auf Australien begrenzt. Die Kosten liegen an der oberen Grenze. Pro Film müssen 4 – 6 Aus$ bezahlt werden. Das ist ungefähr gleichviel wie eine DVD im Laden kostet, wenn man den DVD-Rohling noch dazurechnet.
Weniger optimistisch ist TechCrunch: Nach deren Beurteilung haben Portale wie Reeltime.tv keine Chance mit DRM-Mechanismen, solange Bittorrent-Alternativen verfügbar sind.
Interessant ist, mit welcher Geschwindigkeit in dieser Branche neue Firmen aus dem Boden spriessen und neue Geschäftsmodelle entwickelt und ausprobiert werden.
Im Windows Vista Team Blog beschreibt ein kurzer Post den zu erwartenden RAM-Bedarf und den Workaround mittels USB-Stick für ältere PC’s.
Dieser Blog ist ein schönes Beispiel, um die neue Anwenderoberfläche in Augenschein zu nehmen.
Auf der Nürnberger Erfindermesse haben Lehrlinge der Firma Pfleiderer AG ein neuartiges Relais vorgestellt, das ohne Metallkontakte auskommt.
Es basiert auf der “Electro Wetting Technology”.
… von einem, der’s kann. Sieht ein bisschen aus wie die moderne Version von Wilhelm Tell.
Gesehen im Blog von Michael Martine.
Dieser Führungsgrundsatz lässt sich gegenwärtig in der Informatikbranche vortrefflich beobachten: Oracle kündigt an, ein RedHat-Linux-Derivat zu verkaufen. Postwendend schliesst Microsoft eine Abkommen mit Novell, um selber näher an Suse-Linux zu kommen.
Ist für die grossen Marktteilnehmer sicherlich wichtig, nachdem bereits ein Drittel aller Sever unter einem Unix-Betriebssystem laufen.
Am Beispiel des Unternehmens “Deutsche See” zeigt die Financial Times auf, welche immense Knochenarbeit hinter einem Turnaround steht.
Sie zeigt aber auch auf, welcher Stolz herrscht, wenn das Werk vollbracht ist: Gesunde Zahlen, nachhaltige Marktposition, sichere und wachsende Anzahl von Arbeitsplätzen.
Heute wurde die Betaversion von Skype 3.0 freigegeben.
Business-Anwender wird freuen, dass die Fähigkeiten zur Moderation von Konferenzschaltungen verbessert werden.
… meldet der PC-Tipp.
Der Grund: Digital-TV ist nur alter Wein in neuen Schläuchen.
Barry-Callebaut hat eine neue Schokolade erfunden, die erheblich weniger Zucker enthält. Der Zucker wird nicht durch künstlichen Süssstoff, sondern durch einen Ballaststoff ersetzt, der Bestandteil der Kakaobohne ist.
Das geplante Vorhaben von SES Astra, auf einer neuen Digitalplattform unter dem Namen “entavio” digitale TV-Programme grundverschlüsselt zu übertragen, erhitzt gegenwärtig die Gemüter.
Ein Artikel in den VDI-Nachrichten erläutert die Hintergründe. Grund für die geplante Verschlüsselung sind nicht “Urheberrechte”, sondern das erschliessen einer neuen Einnahmequelle für die werbefinanzierten Privat-TV-Sender:
Trotz der veröffentlichten schönen Zahlen von Astra und den privaten Programmveranstaltern ist die reale Situation nicht ganz so gut. Also werden neue Finanzierungsmöglichkeiten gebraucht, deswegen die Adressierung. Doch würde alles nur funktionieren, wenn der Verbraucher einen Nutzen davon habe. Daher die Warnung: “Wenn das Astra-Modell schief geht, dann haben wir einen Schaden für die gesamte Landschaft, dann werden die Programme schleichend schlechter.”
Die deutsche Verbraucherzentrale Bundesverband hat vor allem Probleme mit der Adressierung.
“Das schafft den gläsernen Verbraucher und die Daten könnten für Marketing- und Vertriebszwecke von Anbietern genutzt werden. Das Geschäftsmodell der privaten Anbieter ist erheblich gestört, man muss akzeptieren, dass hier was zu ändern ist.”
Darin dürfte der wahre Kern liegen. Aufgrund des intensiven Wettbewerbs mit den neuen Medien (Youtube-Filme kann man ohne Werbeblöcke unterbrechungsfrei sehen, Empfang ist auf jedem PC mit DSL-Anbindung ohne zig Settop-Boxen möglich). Die Printmedien leiden unter dem gleichen Phänomen.
Das Verhalten der Fernsehgesellschaften ist aus interner Sicht nachvollziehbar. Problematisch ist das ganze Geschäftsmodell, inklusive den TV-Kabel- und Satellitengesellschaften. Zu meinen, mit dem Abzwacken zusätzlicher Gebühren ohne zusätzlichen Kundennutzen die Erfolgsrechnung ins Gleichgewicht bringen zu können, dürfte nicht aufgehen.
Der Siegeszug des Internet im Privathaushalt dürfte auch auf die moderaten Kosten der Internetanbindung zurückzuführen sein. Die privaten Fernsehgesellschaften könnten sich ein Geschäftsmodell überlegen, in dem einige zusammen eine Übertragungsgesellschaft gründen, die ihre Sendungen über DSL in die Wohnzimmer bringt. Das Geld, das heute die Kabel- und Satellitenfirmen einnehmen, würde so vollständig und direkt in die Taschen der TV-Gesellschaften fliessen, die ja letztendlich den Content – die Wertschöpfung – erbringen.
Neue Technologien braucht es dazu keine. Einen “Proof of Concept” gibt es bereits: adsl.tv. Alles was es braucht ist ein Umsetzer, der das Konzept multipliziert.
Der Kundennutzen: niedrigere Gesamtpreise für den TV-Empfang, niedrigere Hardwarekosten in der Anschaffung, TV-Empfang auf jedem PC im Haushalt individuell möglich.
Falls ernsthaftes Interesse besteht könnten für die Realisierung mit Sicherheit Investoren gefunden werden.
15.55 ergänzt: Die NZZ widmet sich heute ebenfalls diesem Thema. In der Online-Ausgabe zeigt sie, wer in diesem Markt alles engagiert ist. In der NZZ am Sonntag werden auch das Zuschauerverhalten und die heikle Situation der Fernsehsender aufgezeigt.
Gute Nachricht für alle, die gerne Linux-Programme auf Windows-Plattformen oder umgekehrt anwenden möchten: Novell und Microsoft haben heute eine Zusammenarbeit beim freien Betriebssystem vereinbart.
Auf dem Gebiet möglicher Patentstreitigkeiten ist vereinbart worden, das Kriegsbeil zu begraben.