Auf dem Pariser Automobilsalon präsentiert Audi den R8. Es handelt sich um einen reinrassigen Sportwagen mit Vierradantrieb.
Mit der an den 911er erinnernden Silhouette ist klar, von wem der Audi Marktanteile gewinnen will.
Der Motor ist hinter den Sitzen quer eingebaut. Das Fahrzeug wird mit einem 4,2 Liter Achtzylindermotor mit 420 PS angetrieben. Wie es sich für ein Fahrzeug dieser Kategorie gehört ist es mit einem Sechsgang-Automatikgetriebe ausgerüstet. Ein bisschen schäbig wirkt, dass bei einem Auto dieser Preisklasse Navigationssystem und Einparksystem mit Rückfahrkamera aufpreispflichtig sind.
In einer durch Ernst & Young durchgeführten Umfrage ist die Schweiz als beliebester europäischer Firmenstandort auserkoren worden. Hauptgründe sind die Lebensqualität, die politische Stabilität sowie die Standortqualitäten für Forschung und Entwicklung.
Kraft Foods hat sich entschieden, den Europa-Hauptsitz in der Umgebung von Zürich zusammenzuführen.
Nach intensiver Suche hat sich Zürich als idealer Ort herausgestellt. Hinsichtlich der Lebensqualität gilt Zürich als eine der führenden Städte der Welt und wird ein sehr attraktives Arbeitsumfeld und einen ausgezeichneten zentralen Standort für die Leitung unserer Geschäfte in der gesamten Region bieten», wird Kraft-Foods-EU-Chef Joachim Krawczyk in der Mitteilung zitiert.
Ein Hinweis für die Firma Kraft: In Uster hat es Nähe Autobahn (20 Minuten zum Flughafen) und S-Bahn-Verbindung (15 Minuten ins Stadtzentrum von Zürich) das voll erschlossene Gewerbe- und Industriegebiet “Loren“, das sich ideal für eine Konzernzentrale eignet. Ansprechpartner für Firmen ist der Stadtschreiber von Uster.
Das Tagesthema im heutigen Swissquote Newsletter ist die Automobilindustrie:
Die Gewinnwarnung von Peugeot-Citroen ist die wiederholte Bestätigung, dass die führenden westeuropäischen Automobilhersteller solange keine ordentlichen Renditen erwirtschaften können, wie sie ihre Kapazitäten nicht stutzen. Es bedarf massiver Einschnitte und einer breit angelegten Strategie, um Angebot und Nachfrage wieder in eine Balance zu bringen, und nicht einzelner Schliessungen hier und dort, wie zuletzt bei Peugeot. Der französische Familienkonzern scheint nicht in der Stimmung für radikale Ansätze zu sein. Auch die Zuliefertochter Faurecia scheint sakrosankt. Alarmiert sind die Investoren vom düsteren Ausblick, vor allem den Materialkosten bei den neuen Modellen. Der Absatz ausserhalb des Heimatkontinents nimmt spürbar zu, doch der Einfluss des internationalen Geschäfts auf das Ergebnis ist arg begrenzt. Beispiel China: Zinszahlungen und Steuern haben einen Grossteil des operativen Halbjahresgewinns der dortigen Tochter gefressen. Trost für die Anhänger von Peugeot: Bei den Franzosen ist – im Gegensatz zu GM und Ford – der Cash-flow positiv und die Bilanz in guter Verfassung. Allerdings nicht gut genug, um auf einen Aktienrückkauf hoffen zu lassen.
Unter diesen dramatischen Randbedingungen sind nicht nur die involvierten Automobilkonzerne und ihre Zulieferer betroffen. Die Automobilindustrie ist eine beschäftigungsintensive Branche. Wird hier redimensioniert verschwindet eine grosse Zahl von Arbeitsplätzen. Hier ist auch die öffentliche Hand gefordert, indem sie die Forschungs- und die Fördermittel gezielt bündelt und einsetzt für Branchen und Technologien, die nachhaltige neue Arbeitsplätze schaffen.
Für Wirtschaftsförderung investierte Mittel erzielen den bedeutend höheren Nutzen als Arbeitslosengelder.
Seit einigen Monaten wird ein mögliches Zusammengehen von GM mit Renault/Nissan diskutiert. In der aktuellen NZZ wird der Finanzchef von GM interviewt.
Drei Punkte sind bemerkenswert:
- GM schreibt in Europa seit 1999 durchgehend rote Zahlen.
- GM nimmt für sich in Anspruch, mehr in die anvisierte Zusammenarbeit einzubringen und fordert von Renault/Nissan eine Ausgleichszahlung in der Höhe von mehreren Mia USD.
- GM hat Schulden von 250 Mia USD (!). Bei einem Gewinn von 5 Mia USD pro Jahr würde dies bedeuten, dass der Gewinn mehr als 50 Jahre zur Schuldentilgung verwendet werden muss und demzufolge mehr als 50 Jahre den Aktionären keine Dividende bezahlt werden kann.
Das ist kein Projekt für eine Megazusammenarbeit, sondern ein akuter Sanierungsfall.
Am 19. September 2006 hat Dr. Helmut Panke, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der BMW AG, zu diesem Thema auf dem Wolfsberg referiert.
Unternehmen stehen – unabhängig von ihrer Branche – unter einem kontinuierlichen Erfolgsdruck. Es wird erwartet, dass Unternehmen wachsen und permanent ihre Profitabilität steigern.
Festgemacht wird der Erfolg eines Unternehmens an seinen aktuellen Kennzahlen, wie Absatz, Umsatz und Ertrag. Und diese Kennzahlen werden in heutiger Zeit überwiegend in Quartalsabschnitten verfolgt.
Der entscheidende Punkt in diesem Zusammenhang ist meiner Ansicht nach: Der aktuelle Erfolg eines Unternehmens basiert in der Regel aus zwei Komponenten:
- zum einen aus einem erfolgreichen Tagesgeschäft,
- zum anderen aus einer kontinuierlichen langfristigen Unternehmenspolitik, die darauf aufbaut, was man besonders gut kann und wofür man steht. Weichenstellungen für die Zukunft setzen am besten auf die spezifischen Stärken eines Unternehmens.
Am aktuellen Beispiel des Head-up-Displays zeigte Dr. Panke, welche Dimensionen damit angeschnitten werden: Die Vorentwicklung der für das Head-up-Display notwendigen Technologien nahm rund 5 Jahre in Anspruch. Die Entwicklung, um diese Technologie in das erste Fahrzeug einzubauen, dauerte 4 Jahre. Ein Modellzyklus bei BMW dauert typisch 7 Jahre. Das heisst, dass nach 7 Jahren noch für mindestens 10 Jahre Ersatzteile zur Verfügung stehen müssen.
Dies bedeutet, dass mit dem Entscheid “Wir bauen in unsere Autos Head-up-Displays ein” BMW sich technologisch für 25 Jahre (!) bindet.
Diese lange Zeit gilt nicht nur für BMW. Sie gilt für alle Automobilhersteller. Auch wenn in anderen Branchen die Lebenszyklen kürzer sind, 10 – 15 Jahre erreichen sie rasch. Entsprechend sorgfältig müssen solche Technologieentscheidungen getroffen werden.
Auf Anfrage stelle ich Interessierten gerne das Manuskript dieses interessanten Vortrags zu.
In knapp zehn Jahren ist die Silberhalogenid-Fotografie vom digitalen Knipsen abgelöst worden. Dramatische Veränderungen haben stattgefunden und finden weiter statt. Die Kameraherstellung ist von Westeuropa nach Asien abgewandert. Das Marktsegment der digitalen Kompaktkameras ist bereits in der Reifephase. Das Wachstum verlagert sich auf leistungsfähige Spiegelreflexkameras. Die sind mit 10MB Pixel Auflösung so leistungsfähig, dass bereits die Mittelformatkameras kannibalisiert werden.
Der Porsche-Chef Wendelin Wiedeking hat in der vergangenen Woche Deutschland tüchtig die Kappe gewaschen.
Den Politikern wirft er vor, nur zu schachern und keine wirklichen Verbesserungen fertigzubringen. Von grossen Reformen sei nichts zu spüren. Ausser als es darum ging, den Bürgern die höchsten Steuererhöhungen seit dem Ende des zweiten Weltkriegs aufs Auge zu drücken. Als Beispiele für die Reformunfähigkeit der öffentlichen Hand führt er die Misere im Gesundheitswesen und die völlig überrissene und verkorkste Subventionspolitik an.
Die FAZ hat die Rede von Wendelin Wiedeking abgedruckt. Sie ist interessante Lektüre, auch für ausserhalb Deutschland.
Aufbruchstimmung erzeugt man mit Glaubwürdigkeit
Ich bin definitiv der Meinung: Als Unternehmer muß man sich an gesellschaftspolitischen Diskussionen beteiligen, denn nur dadurch bewegt man etwas in diesem Land. Gemeinsam müssen Politiker und Unternehmer sagen, wohin die Reise gehen soll. Wo wir in zehn Jahren im internationalen Wettbewerb stehen wollen. Wir müssen unsere Stärken ins Spiel bringen, mit denen wir diese Ziele auch erreichen können: die gute Ausbildung der Menschen, ihren Fleiß und ihren Erfindungsgeist, das technische Know-how, die erstklassige Infrastruktur, weltbekannte Industrieunternehmen und nicht zuletzt das Potential und die Weltoffenheit gerade des Mittelstands, der die deutsche Wirtschaft trägt.
Aufbruchstimmung erzeugt man nur mit Glaubwürdigkeit. Daran hapert es aber ganz besonders in der Politik. Statt die wirklichen Probleme zu lösen, werden Scheindebatten geführt, Ablenkungsmanöver inszeniert und persönliche Eitelkeiten ausgelebt. Die Mutlosigkeit hat allerdings ihre Gründe. Wann immer eine Regierung, gleich welcher Couleur, Wohltaten streicht, heulen die Betroffenen auf. Opfer sollen immer nur die anderen bringen. Von welchem Ärztefunktionär kommt eine Idee, wie das Gesundheitssystem reformiert werden kann, ohne daß die Beiträge steigen? Welcher Automanager macht Vorschläge mit tatsächlichen oder auch nur vermeintlichen Nachteilen für das Unternehmen oder die Branche? Welcher Verbandsfunktionär formuliert Sparansätze, die auch die Besitzstände seiner Klientel betreffen? Wo ist der Mut, selbst dann auf Subventionen zu verzichten, wenn sie einem zustehen?
… hat Jaguar den XKR herausgebracht, der als Coupé oder Cabrio lieferbar ist. Traumhaft schöner englischer Sportwagen, üppige Fahrleistungen, gediegener Komfort und Understatement pur.
Ein Auto für Jens?
Die technischen Daten sind beeindruckend: 0 – 100 kmh in 4 Sekunden, Energiekosten ca. 1 Cent pro Meile (etwa 0,8 Rappen pro Kilometer), 400 km Reichweite pro Aufladung.
Das sind super Werte für ein Elektroauto. Das Fahrzeug wird im Silicon Valley gebaut und sieht atemberaubend aus.
Nachdem bei Joomla vor einiger Zeit die Diskussion losgegangen ist, wie Content und Präsentation am besten voneinander getrennt werden können, und wie ein universelles, einfach handzuhabendes System aufgebaut werden muss, startet diese Diskussion jetzt auch bei WordPress.
Für die Weiterentwicklung von WordPress halte ich das für hervorragend. Es ist ein sehr schlankes System, mit dem nicht nur Weblogs sondern auch einfache Homepages erstellt werden können.
Die dänische Nycomed hat die deutsche Altana übernommen. Der Hauptsitz wird von Bad Homburg in die Schweiz nach Zürich verlegt. Gründe sind die Nähe zum grössten F+E-Zentrum der Gruppe und die internationale Verkehrsanbindung.
Der neue CEO von Swisscom ändert die Aufstellung des Unternehmens. Bis heute war die Swisscom technologie-orientiert organisiert: Swisscom Fixnet, Swisscom Mobile, etc.
Neu soll die Swisscom markt-orientiert nach Kundensegmenten aufgestellt werden. Privatkunden, KMU und Konzerne sind die drei grossen Zielgruppen, die bedient werden sollen. Swisscom will damit zum Serviceleader werden.
Kundenorientierte Organisation ist eine moderne Organisationsform, mit der sichergestellt werden soll, dass Kunden unabhängig von Technologieströmungen immer optimal bedient werden. Das ist der eine Vorteil. Der zweite Vorteil liegt darin, dass die Swisscom Plattformen bereitstellen kann. Dies wird nicht nur zu einem besseren Service für den Kunden, sondern mittelfristig auch zu einer Erhöhung der Wettbewerbsstärke führen.
Mehr darüber lesen Sie im Interview der Technolgy Review mit Said Zahedani, Direktor der Developer Platform and Strategy Group bei Microsoft Deutschland.
Erfolg bedeutet, zu wissen, wie man ein Thema vermarktet und ob man wirklich ein Bedürfnis der Menschen erfüllt.
Die BCG publiziert in der NZZ eine Studie der Erwartungen von vermögenden Personen an ihre Privatbank.
Die wichtigsten Punkte sind:
Es werden Beziehungen zu mehreren Banken unterhalten, um die Risiken zu streuen und die Performance vergleichen zu können.
Es bestehen klare Vorstellungen über die Anlagestrategie.
Es wird ausschliesslich Kompetenz in der Vermögensverwaltung und -vermehrung erwartet.
Für rechtliche oder steuerliche Fragen werden andere Experten beigezogen.