Der Spiegel publiziert eine alarmierende Studie über fehlende Mitarbeiterzufriedenheit. Zugrunde liegen Untersuchungen aus den USA und aus Deutschland.
Die Erkenntnisse: 20 % der Mitarbeiter haben keine Bindung an das Unternehmen, in dem sie beschäftigt sind. Sie arbeiten teilweise aktiv gegen die Interessen der Firma, in der sie beschäftigt sind. 60 % der Mitarbeiter haben eine geringe Bindung an den Arbeitgeber und leisten Dienst nach Vorschrift. Nur 13 % haben eine hohe Bindung und dürfen damit als für das Unternehmen besonders produktiv angesehen werden.
Wie sich diese Daten auf die Markt- und Kostensituation auswirken kann sich jeder leicht selber vorstellen.
Als Ursache werden zwei Frustfaktoren identifiziert:
1. Frustfaktor: “Vorgesetzte”
Ein klares Zeichen, dass schlechte Führung demotiviert.
2. Frustfaktor: “Sinnsuche”
Hier wird zwar eine psychologisch fundierte Antwort gegeben. Nach meiner Erfahrung liegt hier aber die Ursache an einem anderen Ort: Früher hat ein Handwerker ein Produkt von A bis Z selber hergestellt. Am Abend konnte ein Wagner oder ein Küfer sehen, was er im wahrsten Sinn des Wortes “erarbeitet” hat. In der heutigen arbeitsteiligen Wirtschaftswelt wird es für einen Mitarbeiter immer schwieriger, zu sehen, was er “erarbeitet” hat. Der steigende Anteil des Dienstleistungssektors verschärft diese Thematik noch. Wie soll ein Mitarbeiter einer Bank, der den ganzen Tag Kreditanträge auf Einhaltung der Standards prüft, oder ein Schadensachbearbeiter einer Versicherung, der den ganzen Tag Schadenmeldungen bearbeitet am Abend erfüllt nach hause gehen? Beide Personen – und das ist in vielen anderen Jobs und branchen auch so – sehen nur einen ganz kleinen Ausschnitt aus der gesamten Tätigkeit. Dies dürfte eine der ganz grossen Herausforderungen für unsere Gesellschaft sein.
Der Ford-Konzern will die Finanzprobleme durch Verkäufe im Premiumsegment lösen. Nach Jaguar und Land-Rover steht nun anscheinend auch Aston-Martin auf der Transferliste.
Für Finanzinvestoren könnte dies eine lohnende Investition sein. Dieser englische Sportwagen ist eine Synthese zwischen deutscher Ingenieurskunst und italienischem Design, die sich losgelöst vom Mutterkonzern bestimmt noch besser entfalten könnte.
Die Uni St. Gallen hat eine Studie publiziert, nach der der Hauptgrund für schlechte Pensionskassenleistungen eine ineffiziente Anlagestrategie sei. Insbesondere Pensionskassen der öffentlichen Hand hätten Mühe, den garantierten Zinssatz von 2,5 % zu gewährleisten.
Ist umgekehrt ein Pensionskassenverwalter überdurchschnittlich erfolgreich und weist mit der von ihm geführten Pensionskasse einen Deckungsgrad von 150 % aus, wird er öffentlich demontiert und von den Medien in die Pfanne gehauen.
Tja, was sollen Pensionskassenverwalter in dieser Situation tun? Sind sie nicht erfolgreich bekommen sie aufs Dach. Sind sie erfolgreich bekommen sie auch aufs Dach.
Es wäre interessant, herauszufinden was die Beitragszahler von ihrem Pensionskassenverwalter erwarten: unterdurchschnittlichen oder überdurchschnittlichen Erfolg?
Musik legal herunterladen und das erst noch gratis: Mit diesem Geschäftsmodell gehen der weltgrösste Musikanbieter Universal und die US-Internetfirma Spiralfrog neue Wege und greifen den Marktführer für Online-Musik Apple an.
Spiralfrog will noch in diesem Jahr zunächst in den USA und Kanada ein werbefinanziertes Internetportal auf die Beine stellen. Universal wird dabei seinen immensen Musikkatalog zur Verfügung stellen, wie Spiralfrog am 29.8.2006 in einer Mitteilung schreibt.
Damit bekommen nicht nur Apples iTune-Store und AOL Konkurrenz, sondern (im Anzeigengeschäft) auch Google. Ich halte dieses neue Geschäftsmodell durchaus für erfolgsfähig.
Angreifer auf Ihr drahtloses Netzwerk lassen sich in drei Kategorien einteilen: Abenteurer, die den Nervenkitzel suchen, Bandbreitendiebe und Experten. Wie Sie Ihr WLAN dabei schützen können beschreibt Microsoft im TechNet Magazine.
Will man einen aus dem Internet heruntergeladenen Film anschauen oder eine Filmsequenz aus dem Handy auf dem PC abspielen bleibt der Bildschirm oftmals schwarz.
Ursache sind die fehlenden Standards im Videobereich. Fast jeder Anbieter versucht, sich mit eigenen proprietären Formaten sein eigenes Königreich aufzubauen. Vertikal integrierte Lösungen gibt es nur wenige. Kein Wunder, dass Systemlösungen wie iPod von Apple oder Windows von Microsoft beim Konsumenten so beliebt sind. Die funktionieren meistens.
Wer sich als geplagter Anwender in die Materie der Dateiformate, Player und Codecs einarbeiten will findet im Online Tages-Anzeiger eine Übersicht. Es hat auch Download-Hinweise, damit man sich für eine Mehrzahl der gängigen Formate am eigenen PC entsprechend einrichten kann.
An der EMPA ist eine Lösung entwickelt worden, mit der sich die Tudjman-Brücke in Dubrovnik mit einem neuartigen Dämpfersystem stabilisieren lässt. Es verhindert die gefährlichen Brücken-Schwingungen während der Winterstürme.
Der Praxistest findet im Kommenden Winter statt.
Wer zeigen will was er hat macht es meistens mit einem teuren Auto. Wer wirklich Stil hat legt sich eine Yacht zu. Das ist der wahre Ausdruck für Luxus.
Nowadays, if you don’t have a 600-bottle wine cellar, or a helipad, or a hair salon, or three Jacuzzis, or a couple of grand pianos, you might as well be rowing around in a canoe.
So setzt Fortune den Massstab. Nette Spielzeuge.
Der für seine innovative Unternehmensführung und seine unternehmerischen Vorträge bekannte Gastrounternehmer Klaus Kobjoll hat für die Mitarbeiterführung ein neues Modell eingeführt, das sich sehr gut bewährt. Er bewertet seine Mitarbeiter wie Aktien. Ein Mitarbeiter muss z. B. durch Weiterbildung und den Erwerb neuer Fähigkeiten und Fertigkeiten seinen “Mitarbeiterwert” stetig fördern und steigern.
Die Wirkung des Modells “Mitarbeiter-Aktienindex” MAX ist enorm. Ende jeden Monats müssen sich alle Angestellten selber beurteilen und der hausinternen Software Fragen zu Pünktlichkeit, Engagement, Fehlerquote, körperlicher Fitness oder Weiterbildung beantworten.
In Zürich wird dem Vernehmen nach das Modell im Café Odeon erfolgreich praktiziert.
Der Tages-Anzeiger bringt einen Situationsbericht, wie sich das online Geschäft von Coop entwickelt. Knacknüsse sind extrem niedriger Marktanteil und verdeckte Preiserhöhungen.
Dokumentenmanagement ist mehr als eine Technologie, es ist eine der Königsdisziplinen in der Unternehmensorganisation. Es setzt fachübergreifendes Wissen und ein Gesamtverständnis vom Innenleben der Unternehmen, Organisationen und öffentlichen Verwaltungen voraus. Dokumenten-Management-Systeme (DMS) können ein wichtiges Werkzeug sein, aber nur, wenn sie richtig eingesetzt werden.
Heise gibt einen Überblick und stellt vier Software-Produkte vor, die aus Open Source Umgebungen stammen.
Was Robert Scoble in seinem Weblog berichtet ist Balsam für alle, die Produktentwicklungen jeweils “erleiden” müssen. Bis ein Funktionsmuster da ist. Bis ein Prototyp da ist. Bis alle Erprobungen abgeschlossen sind. Bis die Seriereifmachung durchlaufen und die letzte Review vor der Produktionsfreigabe erfolgt ist. Bis alle Roadshows durchgeführt und der hinterste und letzte Product Manager und Verkäufer im Kernteam das Produkt richtig verstanden hat. Bis die Blockbuster-Zielmarke im Auftragseingang erreicht ist.
… wenn sie eine Stunde vor dem Schlafengehen ein Glas Wein trinken. Die Schlafintensität in den ersten Schlafstunden ist besser. Der Tiefschlaf ist intensiver. Dies haben Schlafforscher am Bradley Hospital in Providence im US-Bundesstaat Rhode Island herausgefunden.
Die Hersteller von Dole und Pinot Noir wird diese wissenschaftliche Studie freuen.
Vor etwa einer Woche hat VW eine Strategieänderung kommuniziert. Man wolle sich aus dem Luxuskarossen-Segment verabschieden und wieder mehr “Volkswagen” sein. Eben ist eine Design-Studie für den neuen Wagen vorgestellt worden, der an das Erfolgsmodell des erschwinglichen Sportwagens “Scirocco” aus den 70er Jahren anknüpfen soll. Als Produktionsstandort ist das Werk in Portugal vorgesehen.
Der Airbus A380 ist ein Koloss verglichen mit den bestehenden Flugzeugen. Um Flugunfälle zu vermeiden werden jetzt bei Testflügen die Wirbelschleppen (das sind die Luftverwirbelungen hinter dem Flugzeug) gemessen. Damit soll festgestellt werden, welche Mindestabstände nachfolgende Flugzeuge ainhalten müssen, damit sie nicht wegen der Luftverwirbelungen abstürzen..
Dies ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich in einer Produktentwicklung nicht alles auf dem Reissbrett bzw. dem CAD-Bildschirm vorhersagen lässt. Bei Gebieten, die neu sind in einem Entwicklungsprojekt – ich nenne sie Lerngebiete – hat es oft Felder, in denen man Grundlagen durch Felddatenerhebungen erschaffen muss.
In der Industrie wird dies oftmals unterschätzt. Mit einer sorgfältigen Projektplanung zu Beginn lassen sich solche Gebiete aber meistens frühzeitig identifizieren und so einplanen, dass fürs Gesamtprjekt kein Zeitverlust resultiert. Aber machen mussen man es.