Sicherheit in der Produktentwicklung

Betriebsspionage ist ein heikles Thema, speziell wenn es um neue Produkte geht.

Im Online Spiegel ist ein Artikel erschienen, der auf die wichtigsten “Do’s” und “Don’t's” hinweist.

Brücke für die Vogelflug-Linie

Es ist geplant, über die “Vogelflug-Linie” – die Verbindung zwischen Norddeutschland und Dänemark über die Ostsee – eine 20 km lange Brücke zu bauen. Technologisch scheint das Projekt machbar. Verhandelt wird gegenwärtig über die Finanzierung und die notwendigen Staatsgarantien.

Günstig, robust, einfach

Das, schreibt die WiWo, ist das Anforderungsprofil für Autos in Schwellenländern.

Betrachte ich die Autos, die bei uns herumfahren, könnte ich mir gut vorstellen dass ein solches Auto auch bei uns gute Absatzchancen hätte. Warum muss ein Auto ein Leergewicht von 1’200 – 1’400 kg aufweisen, fast 2 m breit und 4,5 – 5,5 m lang sein, wenn man meistens allein darin herumfährt. Wäre es 400 kg schwer, 1 m breit und 2 m lang wäre es mehrheitsfähig: es wäre günstiger – dafür könnten mehr Käufer gewonnen werden. Es wäre umweltfreundlicher – das hilft allen Menschen. Die Parkplatzsorgen in den Städten würden halbiert, weil auf der gleichen Fläche doppelt so viele Autos abgestellt werden können.

Wo bleibt der Unternehmerwettbewerb, der die Entwicklung entsprechender Fahrzeuge und einem zugehörigen Geschäftskonzept zum Inhalt hat?

Infos über die Entwicklung von Open-Source-Produkten

bietet Heise auf der Homepage www.heiseopen.de. Die Seite bietet einen guten Überblick für alle, die die Open-Source-Szene beobachten möchten oder die Software für spezifische Anwendungen suchen. Ein Einblick in die Qualität der Publikationen kann der Artikel über Open-Source CRM-Software vermitteln.

Helmut Maucher über Management und Ethik

Helmut Maucher, der ehemalige Gesamtleiter von Nestlé und heutige Ehrenpräsident des Verwaltungsrats meldet sich mit einer profilierten Aussage zur gegenwärtigen Diskussion um die Bezüge gewisser Verwaltungsräte und Konzernleitungen:

Er sei aus praktischen Gründen gegen diese «masslose Entwicklung»: Die Explosion der Löhne für ein halbes Dutzend von Managern gefährde die gesellschaftliche Akzeptanz des ganzen Systems. Die Bevölkerung «akzeptiert es nicht, dass jemand zweistellige Millionenbeträge einstreicht und dann mit tränenden Augen verkündet, man müsse sparen», sagte Maucher.

Auf die Frage, wie sich das wieder ändern solle, sagte Maucher, dies gehe nur, indem diese Leute von der öffentlichen Meinung kritisiert würden. Und indem sie es mit Verwaltungsräten zu tun bekämen, die nicht mehr alles mitmachten. Die wichtigste Aufgabe des Verwaltungsrats stehe in keiner Corporate-Governance-Richtlinie: Er müsse langfristiger denken als das Management.

Anforderungsprofile für Verwaltungsräte müssen demzufolge künftig auch die Anforderung enthalten, dass ein Verwaltungsrat nicht nur eine Wirbelsäule, sondern auch Rückgrat besitzt.

Holzvergaser als Energiequelle für einen Autoantrieb?

Die aktuellen Ölpreise führen dazu, dass alternative Energien wieder näher angeschaut werden. Windenergie ist auch ohne Subventionen an der Grenze zur kommerziellen Wirtschaftlichkeit. Die Solarenergie bewegt sich in der prognostizierten Bandbreite.

Für die Heizung von Häusern gibt es bereits gute Lösungen mit Holzpellets. Die grösste Knacknuss bei einer weiteren Ölpreis-Verteuerung dürfte aber der Treibstoff für Autos sein. Es wird im Moment viel Geld in den Wasserstoffantrieb gesteckt. Realistisch betrachtet ist es aber kurzfristig nicht möglich, Benzinantriebe durch Wasserstofftechnologie zu ersetzen und die ganzen Benzin- und Diesel-Transportkilometer mit Wasserstoff-Fahrzeugen zu ersetzen.

Um die Holzernte in der Leistung steigern können laufen Feldversuche mit guten Aussichten. Was in meinen Augen wenig Sinn macht, ist das Holz chemisch so umzuwandeln, dass es in der Form von Treibstoff in einen Fahrzeugtank gegossen werden kann. Interessant wäre, Holz direkt so verbrennen oder vergasen zu können, dass man es direkt als Treibstoff nutzen kann. Das Stichwort ist “Holzvergaser”. Diese Technologie wird für Heizungen wieder geprüft und weiterentwickelt.

Für Fahrzeuge scheint sie noch nicht wieder entdeckt worden zu sein. Dies ist eine ingenieurmässige Herausforderung: Ist es mit dem heutigen Stand der Technik möglich, die Holzvergaser-Technologie von 1945 so weiterzuentwickeln, dass sie in einem normalen Auto genutzt werden kann? Z. B. mit Holzpellets als Brennstoff. Und so anwenderfreundlich, dass ein normaler Automobilist damit umgehen kann?

Neuer Flugsimulator "Flight Gear"

Der PC-Tipp weist auf einen neuen Flugsimulator hin – Flight Gear.

Bezüglich Funktionalität stellt er so ziemlich alles in den Schatten was es bislang gab.

Was mir auffällt: Bei etlichen Programmen war Microsoft früh am Markt, mit wettbewerbsfähigen Produkten, nota bene. Beispiele dafür sind der Flugsimulator, Frontpage, Access, Publisher. Irgendwie haben sie dann die Weiterentwicklung verschlafen oder die Energie verloren. Mitbewerber haben den Faden aufgenommen und Microsoft hat das Geschäft mehr oder weniger verloren. Die neuen Produkte und Firmen sind Dreamweaver, Adobe und weitere.

Jetzt passiert beim Flight Simulator das gleiche. Warum schafft es das kommerziell erfolgreichste Software-Unternehmen nicht, auch “innovative Leader” zu sein?

Don't Blame the Web When Newspapers Die

The newspaper industry is losing readership. So let’s blame the Internet, right? In fact, circulation began to decline around 1970, with the fading of the once powerful evening newspapers. TV news is to blame there. Circulation of morning and Sunday papers was still increasing gradually, but according to Journalism.org’s The State of the News Media 2004, “By 1990…even the boost from a growing population was not enough to maintain how many newspapers were sold each day. Circulation began dropping at the rate of 1 percent every year from 1990 to 2002.” The slide continues, and now the voice of Silicon Valley, the once powerful San Jose Mercury News, appears to be on the auction block.

It is hard to blame these declines, especially those from 1970 to 1990, on the Internet. There are other factors involved that nobody seems willing to discuss.

Read full article, written by John C. Dvorak in “Publish” …

Digg über Computer Based Learning

Digg stellt in seinem Weblog das Open Source Lernsystem LON-CAPA vor.

Noch fast interessanter als der Beitrag sind die Kommentare, die teilweise von Personen kommen, die im Ausbildungsbereich sehr engagiert tätig sind und Erfahrung mit Computer Based Learning (oder sollte es besser heissen Teaching?) mit bis zu mehreren tausend Studenten haben.

Mein persönlicher Favorit ist Moodle.

Gratiswerbung für den Film "The Da Vinci Code"

Es braucht anscheinend nicht viel, um die westliche Gesellschaft aus der Reserve zu locken. Das Buch “Der da Vinci Code” ist ein spannend geschriebener Thriller. Nicht besser und nicht schlechter als andere aus dem Genre. Zwischendurch ein bisschen langfädig.

Interessant ist, wie die Verfilmung dieses Buches die Gemüter erhitzt. Es ist beinahe unglaublich, welche Medienpräsenz und welche Gratiswerbung dieser Film nun bekommt. Für alle, die das Buch noch nicht gelesen haben und sich überlegen, ins Kino zu gehen: Hier ist eine kurze Inhaltsbeschreibung und eine Filmkritik.

Schweiz – Höhere ADSL-Bandbreiten: Schein und Sein

Im Januar 2006 hat die Swisscom gemeldet, die ADSL-Bandbreiten würden ab Mitte März für Neukunden (die bestehenden Kunden, die bereits bezahlt haben, können ja warten) verdoppelt. Jetzt ist Mitte Mai. Auf der Rechnung für den ADSL-Anschluss werden die höheren Bandbreiten bereits ausgewiesen. Aber heute liefert die Swisscom bzw. der Provider immer noch die gleiche Leistung.

Veräppelt die Swisscom ihre Kunden?

Ausgehen in New York

wird zukünftig noch einfacher mit dem Restaurantführer von Hotchpost.

Für alle, die überlegen ein eigenes Weblog zu starten

hat Peter Turi eine Liste der Anbieter zusammengestellt, die Weblogs als Dienstleistung anbieten. Etliche sind nicht nichtkommerziell.

Wenn Sie der Welt etwas zu sagen haben und es über ein Weblog tun wollen: Vielleicht ist es eine gute Idee, bei einer der Adressen auch ohne grosse Vorkenntnisse gleich zu starten und zu probieren.

Sind das die Geräte, die den Mobiltelefon-Markt durcheinanderwirbeln werden?

Linksys hat zwei neue, drahtlose Internet-Telefone vorgestellt.

Das WIP 330 lässt sich leicht und schnell für die in der Umgebung verfügbaren Netzwerke konfigurieren. Es dürfte der ideale Kandidat sein, um in Internetcafés oder über offene Hotspots zu telefonieren. Als Betriebssystem wird Windows CE verwendet. Das WIP 330 ist kompatibel mit dem SIP v2 Standard. Gizmo-Anwender müssten so auf der ganzen Welt einfach zu erreichen sein.

Das WIP 300 ist ein bisschen einfacher. Es ist dafür ausgelegt, in Linksys Wirelss-G-Netzwerken verwendet zu werden.

Die beiden Produkte haben das Potential, für Mobiltelefonie einen neuen Standard zu kreieren. Eine mögliche Gegenstrategie der Telekomfirmen könnte sein, die netzübergreifenden Roaming-Gebühren und die Roaming-Gebühren im Ausland ganz massiv zu senken.

Ein Rechenbeispiel: Ein Handygespräch von Singapur in die Schweiz kostet bei Sunrise Fr. 4.75 pro Minute. Aus den USA in die Schweiz kostet die Gesprächsminute je nach Abo 2 – 3 Franken pro Minute. Bei einem Kaufpreis von sagen wir 1’200 Franken für das WIP 330 heisst das, dass für den Singapur-Reisenden der Payback bereits nach etwas mehr als 4 Stunden telefonieren erreicht ist. In den USA ist dies nach 400 – 600 Gesprächsminuten der Fall, nach 6 – 10 Stunden. Für Firmen mit Mitarbeitern im Aussendienst dürften sich damit erheblich Einsparungen erzielen lassen.

Auch im Inland könnte diese Technologie attraktiv sein. Bei Gesprächskosten beim Handy von 50 Rappen pro Minute liegt der Payback bei 2’400 Minuten oder 40 Stunden. Da kann jeder mit seiner eigenen Handyrechnung vergleichen, ob sich für ihn ein Umstieg lohnt.

Das neue Auto für James Bond

Forbes stellt das neue Auto von James Bond vor. Man(n) bewegt sich mit Stil. Es ist natürlich wieder ein Aston Martin, diesmal ein DB9 in der Version DBS.

“In true Bond style,” Aston said in a recent statement, “specific details of the new DBS remain top secret.” But the car “encapsulates a link between our elegant DB9 road car and the powerful DBR9 race car.” Aston Design Director Marek Reichman described the DBS as “hinting at our future design direction.”