Brian Knutson, Professor für Neurologie und Psychologie an der Stanford University, hat mit Hinrstrommessungen neue Zusammenhänge herausgefunden. In dem Teil des Gehirns, in dem erfreuliche Gefühle angesiedelt sind, pulsierte das Blut, als die Studenten Aktien- und Anleihegeschäfte durchführten. Auf Knutsons Radarschirm leuchtete diese Region des Gehirns, in dem der Kern der menschlichen Begierde sitzt, auf.
Die Impulse können dabei so stark sein, daß der Teil des Gehirns, wo der rationale Verstand angesiedelt ist, das Nachsehen hat. Damit legt sich Knutson mit der konventionellen Wirtschaftstheorie an. Diese behauptet, wenn es um Geld und Kapitalanlagen gehe, habe der Verstand das Sagen.
Writely kam vor kurzem auf den Markt als erstes internetbasiertes Textprogramm. Es wurde innert kürzester Zeit von Google übernommen.
Jetzt kommt als zweites Programm AjaxWrite in der Version 0.9 auf den Markt. Hinter dem Projekt steht Michael Robertson, der Erfinder von MP3.com.
Ganz am Schluss der “FAQ”-Sektion stehen zwei interessante Antworten, die Rückschlüsse auf die verfolgte Strategie zulassen:
I heard that Sun and Google are partnering to create Google Office. How does ajaxWrite compare?
Google Office is vaporware meaning people talk about it, but it exists only in the press’ imagination. People interested in a traditional office suite should absolutely try OpenOffice.org because it’s a capable office suite available at no charge. But not even Google’s engineers can turn the giant semi-truck like OpenOffice into a hybrid vehicle that can run over the net like ajaxWrite. The OpenOffice software suite is approximately 65,000kb in size while ajaxWrite is just 400kb or to put it another way 150 times smaller. Now it’s not an entirely fair comparison because OpenOffice.org is multiple programs, not only a word processor. But any way you measure it, it will not be possible to transform OpenOffice.org into a snappy web delivered software program like ajaxWrite.
How can ajaxWrite be free? How long will it be free?
We believe that the software industry is standing on the verge of a very large shift where almost all software products become an online service; users will no longer have to buy CDs in a cardboard box at the store, and then suffer through a lengthy install process. Because it costs very little to distribute software via the internet, the software cost model will change and make it possible for products like ajaxWrite to be free. There may be a charge in the future for additional functionality or storage, but the core software will remain free.
Im Rahmen der Zulassung für den neuen Airbus A380 muss der Hersteller nachweisen, dass sich das Flugzeug im Notfall innert 90 Sekunden evakuieren lässt.
Am 26.3.2006 fand dieser Test in Hamburg statt. 873 Testpassagiere stürzten sich auf Kommando aus dem Flugzeug. Die Aktion dauerte sogar nur 80 anstelle der vorgeschriebenen 90 Sekunden. Es gilt als sicher, dass Airbus diesen Test bestanden hat.
Bei blog.ch gefunden: Das Lunch over IP Weblog mit der neuen Spezial-Fonduemischung.
Das überraschte mich wirklich: über den Start-up Loremo wird im Alarm:clock berichtet, einer US-VC-Publikation.
Das Fahrzeugkonzept ist toll: Es vereinigt moderne Technik und modernes Design. Ein Auto, das nicht nur vernünftig, sondern auch schön ist.
Auf http://www.finance.google.com ist eine neue Marktleistung von Google im öffentlichen Beta-Test: Finanz-Nachrichten.
Das interessante daran ist, wie Google die Daten, die sie in ihrer Suchmaschine zusammentragen, quasi neu bündelt und so zu neuen Marktleistungen kommt.
Spannend zu beobachten dürfte sein, wie die weiteren Suchmaschinenanbieter diesen Faden aufnehmen. “Wissen ist Macht” gilt auch für Content-Anbieter. Aber eben nur, wenn sie dieses Wissen auch anbieten. Wenn es ungenutzt in den Datensilos herumliegt bringt es nichts.
Sehr clever, wie Google das umsetzt.
Der Tagesanzeiger publiziert unter dem Titel “Streit ums Internet der Amateure” Pro und Kontra zum Thema Weblog.
Alle die Innovationsmanagement aus eigener Erfahrung kennen wissen, dass bei einem neuen Vorhaben immer die “Bedenkenträger” zuerst kommen und allen beweisen wollen, dass etwas nicht oder nicht funktionieren wird.
Hautnah kann man es momentan beim Origami-PC beobachten, der von Microsoft und einigen grossen Hardwareherstellern eben vorgestellt worden ist.
Das schlimme ist, dass die Bedenkenträger immer recht haben. In jedem Projekt geht einmal etwas schief, können in einem Teil die Ziele nicht in der geplanten Zeit verwirklicht werden, stimmen in der Markteinführung der Marktbedarf und die lieferbare Menge nicht zusammen. Das gehört zu Projekten und ist ein Teil des Lebens. Wenn solche Probleme auftreten muss man sie einfach anpacken und lösen.
Warum glaube ich selber so stark an dieses neue PC-Konzept? Ich gehöre beruflich zu den Vielreisenden, die meistens viel Dokumentation mitschleppen müssen. Stelle ich das mobile Büro auf die Waage kommen immer so um die 9 – 10 Kilo zusammen. Das Volumen der Mappe liegt an der Grenze, um es im Flugzeug noch in die Kabine mitnehmen zu können, um während des Flugs arbeiten zu können. Ist der PC noch 1 Kilo schwer spart das knapp 2 kg Gewicht, also beinahe 20 %. Kleiner ist das Ding auch noch. Und ob der PC jetzt mit XP oder Vista als Betriebssystem läuft: Das ist in einem Projekt nicht matchentscheidend.
Dann hat das neue Produkt noch einen zweiten Vorteil: Bei einem Tablet-PC ist das handschriftliche Notizenerstellen durch die Grösse des Geräts ergonomisch nicht gerade brillant. Das neue, kleine Gerät kann man hingegen bequem aufs Knie nehmen. Den Notizblock braucht’s auch nicht mehr, und die Notizen lassen sich gleich elektronisch in der Projektdoku ablegen. Und die Bedenkenträger glauben, das dieses Produkt keinen Markt hat? Wir werden ja sehen.
Steve Ballmer kündigte am Donnerstag in New York an, dass Microsoft eine 500 Millionen schwere Anzeigenkampagne starten will, um die Marktanteile bei Kundenverwaltung und mobilem Informatikeinsatz zu erhöhen.
Das ist ja gut und recht, für mich stellt sich nur die Frage wie und mit was. Die Kernapplikationen in einer Unternehmung sind die Auftragsbearbeitung und die Rechnungswesen-Systeme. Hier sind die Hauptplayer SAP und Oracle. Da hat Microsoft nichts wirklich Wettbewerbsfähiges. Weitere sehr informatik-intensive Anwendungen liegen typisch im Engineering. In CAD-Systemen und technisch-wissenschaftlichen Anwendungen. Da ist Microsoft bei den Applikationen nicht vorne mit dabei. Der dritte Bereich ist das ganze Publishing. Druckpressen werden im grossen Stil durch Internet-Auftritte abgelöst. Die Post hilft mit ihren Preissteigerungen auf der ganzen Welt kräftig mit, diesen Trend noch zu beschleunigen. Hier haben Adobe und die Open-Source-Szene die Nase vorne. Ähnlich sieht es bei den bewegten Bildern aus. In der Filmherstellung ist Microsoft noch ein niemand.
Umgekehrt betrachtet ist Microsoft in einer Vielzahl von Computern mit dem Betriebssystem vertreten. Office ist weltweit der Bürostandard und hat Schreib- und Rechenmaschine ersetzt. Microsoft hat das grösste F+E-Budget aller Informatikunternehmen. Wird dieses Budget richtig eingesetzt, und gelingt es Microsoft, nur in einem oder zwei der oben genannten Gebiete zu reüssieren, so müsste das Unternehmen seine Grösse nochmals verdoppeln können.
Das sind schöne Aussichten für die Microsft-Aktien.
Kurzfilme aus dem Untergrund mausern sich zum Renner im Internet. Kein Wunder bei der zum Gähnen langweiligen Kost, die man im hyperkommerziellen Fernsehen über sich ergehen lassen muss.
Eine Einführung und Hinweise gibt’s hier.
Die Technology Review beschreibt eine Datenbank, die quasi ein Inhaltsverzeichnis über Anwendungen der Nanotechnik darstellt. Zielpublikum sind gewöhnliche Menschen, die feststellen möchten, ob eine bestimmte Anwendung Fiktion, Prototyp oder fertiges Produkt ist.
Corel hat die neue Version X3 von Office Perfect herausgebracht. Das Paket umfasst Lösungen für Text, Tabellenkalkulation und Präsentation.
Interessant ist, dass auch bei Corel keine Datenbank mehr im Officepaket dabei ist.
Bin gespannt, wann von einem unabhängigen Softwarehaus eine schlanke, einfach anzuwendende Datenbank im Stil von Data Ease 4.2 (ich meine die letzte DOS-Version, nicht die Windows-Version) auf den Markt gebracht wird. Wenn eine Abteilung schnell und einfach eine Datenbankapplikation braucht gibt es im Moment nichts. Von Microsoft nicht, von Corel nicht, von Lotus nicht.
Franco Sbarro ist ein Autodesigner, der sein Atelier in der Nähe von Grandson hat. In Pontarlier bildet er jährlich eine Designerklasse aus.
Die besten Entwürfe der Studenten werden jedes Jahr an Automobilausstellungen gezeigt. Oftmals sind es sehr spektakuläre Sportwagen.
Dieses Jahr hat Sbarro am Genfer Autosalon etwas ganz besonderes gezeigt, den Alfa “Diva”. Es handelt sich um einen wunderschönen italienischen Sportwagen auf Basis des Ferrari 430. Angetrieben wird das Fahrzeug mit einem Motor aus dem Alfa 147 GTA.
Zur Fotostrecke geht es über einen Link in der linken Navigationsspalte.
Das erste Rennen in einer neuen Formel 1-Saison ist immer besonders spannend. Hier werden das erste Mal die Ergebnisse der Arbeit der Entwicklungsabteilungen auf der Rennstrecke gemessen und verglichen.
Im gestrigen Training in Bahrein hatte Ferrari überraschend und sehr dominierend die Nase vorn. Am heutigen Rennen starten gleich zwei Ferrari (Schumacher und Massa) aus der ersten Startreihe. Auf Platz 3 und 4 folgen Renault und Honda.
Der Fleischkonsum stagniert. Fleischersatzprodukte nehmen im Detailhandel eine immer grössere Ladenfläche ein.
In Norddeutschland gab es letzte Woche wieder einen Skandal mit vergammeltem Fleisch. Ob da ein Zusammenhang besteht? Und was die Fleischveredlungsbetriebe wohl unter “Hygiene” und “Kundenzufriedenheit” verstehen?