Chris publiziert in seinem Weblog seine Erfahrungen mit der iPod-Produktelinie.
Ein Kompliment für Apple und ein Armutszeugnis für die etablierte Musikbranche, die mit unendlich viel grösseren Ressourcen nichts Vergleichbares zustande bringt.
Avenir Suisse hat heute eine Untersuchung veröffentlicht, die aufzeigt, wie Schweizer Unternehmen mit der demografischen Alterung umgehen. Wie sie damit umgehen wollen, wenn die “Baby Boomer” ins Rentenalter kommen und Arbeitskräfte knapp werden.
Die vollständige Studie kann als PDF-File heruntergeladen werden.
An der ETH in Zürich ist ein Elektromotor erfunden worden, der mit bis zu 500’000 Umdrehungen pro Minute läuft. Das ist eine Verdoppelung gegenüber dem Stand der Technik.
Das Schweizer Unternehmen bietet neu auch Speicherkarten an. Die Homepage ist in englischer und japanischer Sprache. Schwiizertütsch sucht man vergeblich.
Zwei Journalisten der Süddeutschen Zeitung testen ein Nachrüst-Navigationssystem im Auto. Wie die ihren PC bedienen ist mir schleierhaft, ich musste bei der Lektüre schon schmunzeln.
Angestanden sind die zwei Tester am gleichen Ort wie ich: Verlässt man in dicht überbautem Gebiet die vorgeschlagene Route rechnet das Gerätchen manchmal lange (eben: zu lange), bis es die neue Route hat. Das ist dann hier und da über drei Kreuzungen Irrfahrt, bis alles wieder stimmt. Aber vermissen möchte ich die kleine Kiste trotzdem nicht mehr.
Die Chemie und die Nanotechnologie liefern neue funktionale Gewebe. Aus diesen können z. B. fleckenabweisende Hosen hergestellt werden oder Socken, die keine üblen Gerüche mehr verbreiten. Ziel der Forschungsarbeiten ist, Materialien so zu kombinieren, dass zunsätzliche Funktionalitäten aufweisen.
Bei Scoble gesehen: Parodie darauf, was geschehen könnte, falls Microsoft die “iPod Box 2005 Pro” erfindet. Witzig gemacht; phantasieanregend. Vielleicht ist ein Produktetest!
Im Moment wird von den Telekom-Konzernen ein völlig aburdes Geschäftsmodell diskutiert: Neben den Dienstempfängern sollen neu auch die Sender der Informationen (im Visier sind Diensteanbieter wie Google, Yahoo, etc.) für den Transport bezahlen.
Das ist dasselbe, wie wenn bei der Briefpost der Sender und der Empfänger das Porto doppelt bezahlen müssten. Über Konzernleitungen, die derartige Ideen ventilieren, Verwaltungs- und Aufsichtsräte, die solchen Geschäftsleitungsideen kommentarlos einfach zuschauen, Aufsichtsbehörden, die stumm wie ein Fisch bleiben, und Zeitungen, Radio und Fernsehen, die das nicht aufnehmen, kann man hier nur den Kopf schütteln. Die Telekomkonzerne erwachen wahrscheinlich erst, wenn der Aktienkurs ihrer Gesellschaften in den Keller abstürzt. Weil eine Dotcom-Blase wieder einmal wegen realitätsfremder Wunschvorstellungen platzt.
Die Investoren erwarten von einem Unternehmen Innovation und echte betriebliche Leistung. Stimmen diese beiden Dinge nicht ist der Vorteil der modernen Welt, dass man mit ein paar Mausklicks über die Börse die Mittel in Unternehmungen investieren kann, die für den Aktionär und Eigentümer einen echten Mehrwert schaffen. In Pharmakonzerne zum Beispiel, die sich neuen Medikamenten verschrieben haben. Da kommt es zum Glück noch niemandem in den Sinn, den Patienten und den Arzt gleichzeitig zur Kasse zu bitten.
Ein neuer Beraterberuf entsteht: “Ghost Negotiator”. Ein Beitrag in der FTD.
… und effizienten Umgang mit Ressourcen bei Sun und mit Solaris in seinem Weblog.
Im Interview mit der NZZ antwortet Dieter Zetsche, CEO von DaimlerChrysler auf die Frage
Nicolas Hayek hat Ihnen in einem Gespräch empfohlen, die Kosten weiter zu senken und den Hybrid einzuführen. Was halten Sie von seinem Rat?
Ich hoffte, er komme mit einer neuen Idee. Hayek hat aber auf das Fahrzeug verwiesen, das ich schon vor zehn Jahren Probe gefahren bin. Da war der Erkenntnisgewinn gering. Die Empfehlung, die Kosten zu senken, ist willkommen. Wichtig wäre ein zusätzlicher Hinweis, wie das zu tun ist. Wir drehen bei Smart bereits jeden Stein um, um effizienter zu werden.
Meine Empfehlung dazu: Eine Politik der kleinen Schritte genügt nicht. Der Knackpunkt sind nicht die Verluste von Smart allein. Die Verluste sind das Ergebnis einer nicht stimmigen Positionierung und Differenzierung. Ich würde zuerst die Positionierung überdenken und dann das bestehende Fahrzeug und die Differenzierung konsequent darauf trimmen. Einen Designer, dem ich ziemlich viel zutraue, hätte ich im Netzwerk.
Writely ist ein Texprogramm, das nicht mehr auf dem Client präsent sein muss, sondern das auf dem Server residiert. Der Anwender muss nur noch einen Webbrowser präsent haben.
Die Software präsentiert sich als Word-Ersatz. Das Programm basiert auf der Ajax-Technologie. Writely ist im Moment im (kostenlosen) Beta-Test. Nach Abschluss der Tests soll das Programm kostenpflichtig angeboten werden.
Die Idee der server-basierten Anwendungsprogramme ist sicher gut. Writely nimmt für sich in Anspruch, Word-kompatibel zu sein. Ob sich das Geschäftsmodell allerdings durchsetzen lässt bezweifle ich. Mit Open Office 2.0 steht eine client-basierte Lösung der Open Source Gemeinde zur Verfügung, die auf den gängigen Plattformen lauffähig ist. Ob Firmen ihre (möglicherweise vertraulichen) Programme irgendwo im Netz speichern lassen bezweifle ich.
Ob sich dieses Konzept durchsetzen kann dürfte in den kommenden Wochen spannend zu beobachten sein.
Von 1’000 Menschen sieht im Durchschnitt nur einer perfekt. Die 999 anderen haben grössere oder kleinere Sehfehler. Diese lassen sich mit Brillengläsern nur teilweise korrigieren. Mit dem System der Wellenfrontkorrektur wird es möglich, ein Brillenglas herzustellen, das das eigene Auge perfekt korrigiert und es so jedermann ermöglicht, zu sehen wie ein Adler.
Schon längern geistern die Zauberworte “Web 2.0″ und “Ajax” durch das Netz. Im c’t ist ein Übersichtsartikel erschienen, der nicht nur für Geeks und Freaks verständlich erläutert, was es damit auf sich hat.
“Ajax” steht für “Asynchronous JavaScript and XML”. Diese Technologie ermöglicht es, zwischen Client und Server einen fliessenden Datenaustausch zu gestalten, ohne jedesmal ganze Seiten nachladen zu müssen. Damit können Applikationen vom Server geladen werden. Der Nutzen ist vielfältig: Ein PC kann bedeutend schneller eingerichtet werden, weil er im wesentlichen nur noch das Betriebssystem und einen Webbrowser benötigt. Die Wartung wird bedeutend vereinfacht, weil nicht mehr auf jedem PC für jedes Programm jeder “Flick” eingepflegt werden muss, sondern nur noch auf dem Server. Von den Kosten her dürfte diese Innovation vor allem für Unternehmen interessant sein. Es müssen nicht mehr alle Programme für alle PC’s gekauft werden, sondern lediglich die Anzahl Lizenzen, die parallel laufen. Wie zu den guten alten Vax-Zeiten.
Der Trend dürfte sein, dass “Every-Day-Applikationen” wie Word, Excel, Powerpoint & Co. auf den Server wandern. Einen Einblick, wie so etwas aussehen könnte bietet Zimbra.
Microsoft hat angekündigt, für das neue Vista-Betriebssystem im 2. Quartal einen öffentlichen Beta-Test durchzuführen.
Interessenten erhalten im Online Chip eine Übersicht über die Funktionen des neuen Betriebssystems und einen Einblick in die neue Anwenderoberfläche. Es hat ein paar pfiffige Innovationen dabei, z. B. einen Speicherausbau mit USB-Sticks. Interessant sind die Hinweise auf die Neuigkeiten im Bereich PC-Sicherheit und das Tuning. Als Systemvoraussetzung soll ein normaler PC mit 512 MB Hauptspeicher ausreichen. In Office-Umgebungen nicht benötigte Funktionen wie z. B. dreiminensional rotierende Fenster auf dem Bildschirm lassen sich ausschalten. Hinter den Kulissen wird die Leistung erhöht, indem das Betriebssystem nicht benötigte Prozesse selber ausschaltet.
Es scheint, dass das PC-Betriebssystem jetzt vom Wachstum- in die Reifephase gelangt. Im Vordergrund stehen nicht mehr zig neue Funktionen, sondern eine Verbesserung von Anwenderfreundlichkeit und Systemperformance.