Schnellübersicht über "Microsoft Office 2006"

Für alle, die nicht viel Zeit haben und sich rasch einen Überblick über das neue Office Paket von Microsoft verschaffen wollen, das für den Herbst 2006 angekündigt ist, hier ein paar Screenshots.

Das “look and feel” gefällt mir. Einige produktivitätssteigernde Weiterentwicklungen habe ich schon entdeckt.

GretagMacbeth soll von X-Rite übernommen werden

meldet die NZZ. Damit entsteht im grossformatigen Digitaldruck der stärkste Anbieter von Farbmetrik-Lösungen.

Pimp your German

Der Wörterbuchverlag Pons hat das Wörterbuch zur Jugendsprache 2006 herausgebracht.

Von “Achselmoped” bis “Zeckenmatte”. Wer an diesen dialektalen Verständigungshürden nicht scheitern will, kann ein Mundartwörterbuch zu Rate ziehen.

Eine Broschüre dieser Art schwebte uns vor, als wir in der Redaktion zum ersten Mal über ein “Wörterbuch der Jugendsprache” nachdachten – eine kleine, vergnüglich zu lesende Verständnishilfe. Denn auch bei der Jugendsprache hat man es mit Wörtern und Ausdrücken zu tun, die nur eingeschränkt gebräuchlich sind (wobei die Gruppe der Sprecher hier altersmäßig begrenzt ist, nicht regional) und deswegen für Schwierigkeiten, Irritationen und Heiterkeit in der Kommunikation sorgen. Das Besondere war aber, dass der Wortschatz von Jugendlichen selbst zusammengetragen werden sollte, denn nur so konnte er möglichst authentisch sein.

Hinweise finden sich bei Pons, Menüpunkt Gesamtprogramm – deutsche Sprache.

Steve Jobs is entering into the Magic Kingdom

Nice story about the behaviour of Steve Jobs: analyzing situations fast and merciless. Taking action almost immediately to fix what he thought is wrong. E. g. bringing Apple’s computer back the sex appeal the have had in the past. Creating products people not just like only, they love them.

What happens now between Apple and Disney is more than an alliance. I hope Steve Jobs can bring back the magic spirit of Walt Disney you can feel in some of the very first attractions the founder an inventor has created personally. The history of electric energy and how the american way of life was born. The science fiction story with “nine eye”. Rejuvenate Disney as a company and make use of the modern technologies available today. Reinvent and redefine what “entertainment” means in 2006.

Periodensystem für Naturstoffe

Wissenschafter der Max-Planck-Gesellschaft haben eine strukturelle Klassifizierung von Naturstoffen “erfunden”. Dabei haben sie zufällig auch eine neue Klasse von Wirkstoffen entdeckt, die für die Pharmazie von grossem Interesse sein dürfte.

VC: Ideas are not the hard part

Dave Winer, an inventor of blogging, writes on “How to reform the VC industry”. He shows the outline of his plan how to reshape the VC industry.

Robert Scoble, known as Scobleizer in the blogging world, answers with 11 points from his own experience.

John B. Roberts picks out point # 7:

Ideas are not what’s lacking. Execution, talent, stubbornness, focus, and leadership are the currency, in combination, which convert into excellent businesses. Ideas are sprinkled, for free, throughout the industry. Yes, having an idea first counts for something… a slim head start. Not much more.

"Ich mache" statt "ich sollte"

«Der Welt werden die Probleme nicht ausgehen», sagte Professor Klaus Schwab an der Schlussveranstaltung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos.

Die wichtigste Botschaft am Schluss kam von einer Teilnehmerin aus dem Plenum: «Ich mache, statt ich sollte machen. Das ist meine Grundhaltung», sagte sie. Den Appell nahm sich auch WEF-Gründer Klaus Schwab zu Herzen.

Quaero – Europäische Antwort auf Google

Der Stern:

“Wir müssen der globalen Herausforderung der amerikanischen Giganten Google und Yahoo begegnen”, sagte der französische Staatspräsident Jacques Chirac bei der Vorstellung seiner politischen Ziele in diesem Jahr. “Heute entsteht eine neue Geographie des Wissens und der Kulturen. Was morgen nicht online verfügbar ist, läuft Gefahr, unsichtbar zu werden.”

Die europäische Antwort auf Google lautet Quaero – was auf Latein so viel bedeutet wie “ich suche”. Das kühne Projekt steckt aber noch in den Kinderschuhen.

Die Computerwoche:

Mit Projekt Quaero hat sich eine deutsch-amerikanische Arbeitsgruppe zum Ziel gesetzt, eine eigene Multimedia-Suchmaschine zu bauen. Die deutsche Beteiligung am vermeintlichen Google-Konkurrenten ist jedoch noch unklar. … Exalead-CEO François Bourdoncle ist sich sicher, dass in etwa sechs Monaten eine Version der Quaero-Suchmaschine verfügbar sein wird. …

Franzosen fürchten kulturelle Enteignung
Den Politikern im Nachbarland gefalle nicht, dass mit “Google Book Search” Bestände auch von französischen Bibliotheken durch amerikanische Suchtechnik indiziert werden sollen. Im März vergangenen Jahres warfen die Franzosen dem amerikanischen Suchmaschinenanbieter vor, Autoren- und Markenrechte zu verletzen sowie die Kulturvielfalt durch die Digitalisierung angelsächsischer Literatur zu gefährden. …

Zwar lobt Suchmaschinenkenner Karzauninkat die Pläne der europäischen Nachbarn, hält sie aber für überaus ambitioniert. “Die wollen Mitte des Jahres schon online gehen, ohne dass bisher potenzielle Dienstleister und Technikpartner außerhalb von Frankreich eingebunden wurden.”

Da wird viel orakelt. Unklar ist, was Sache ist. Wenn das Quaero-Konsortium wirklich Mitte 2006 mit der ersten Version auf dem Markt sein will müssten schon bald die ersten Beta-Tests stattfinden.

Für Europa wäre es eine tolle Sache, über eine eigene Suchmaschinentechnologie zu verfügen. Informations- und Kommunikationstechnologien sind in den nächsten zehn Jahren eine Schlüsselbranche für die Entwicklung der Volkswirtschaften und für das Entstehen neuer Unternehmngen.

Der wilde Westen liegt südlich von Gibraltar

1694 ist vor der Küste von Gibraltatr das englische Kriegsschiff “Sussex” in einem Sturm gesunken. An Bord war ein Schatz. Es ist die Rede von 10 Tonnen Gold und 100 Tonnen Silber. Der Wert der Ladung wird auf 4 Milliarden Dollar geschätzt.

Vom 1998 bis 2001 hat eine britische Bergungsfirma das Wrack gesucht und ist fündig geworden. Die geplante Bergung hat nun einen handfesten diplomatischen Streit zwischen Spanien und dem Vereinigten Königreich ausgelöst. Spanien erhebt Ansprüche auf den Schatz, der direkt vor der Küste Gibraltars im Meer begraben ist. Großbritannien betrachtet die wertvolle gesunkene Fracht als sein Eigentum.

Der Streit um den Goldschatz der “Sussex” bietet der spanischen Presse schon lange reichlich Stoff für Titelgeschichten. Die Zeitung “El Mundo” schrieb schon vor einiger Zeit, der Kampf um die “Sussex” werde “so hart wie die Schlacht von Trafalgar”.

"Grounding": UBS wehrt sich

Aufgrund des grossartig inszenierten Films über den Swissair-Niedergang und den regen Publikumsaufmarsch sieht sich UBS-Chef Marcel Ospel genötigt, in den aktuellen Tageszeitungen Stellung zu nehmen. “Die Swissair ist selbst schuld“. Herr Ospel wehrt sich gegen einen Film, den er nach eigenen Angaben noch nicht gesehen hat.

Entsprechend schal tönt seine Rechtfertigung. Natürlich ist die Gesellschaft, die Konkurs gegangen ist, letztendlich immer selber schuld. Das subtile an diesem Film ist, wie der Regisseur und die Schauspieler die dilettantische Führung der Hauptparteien Swissair-Verwaltungsrat und Grossbanken auf die Leinwand bringen und an den Pranger stellen. Hier zu kontern, die UBS sei der grösste Kunde und bedeutender Geldgeber der Swissair gewesen, wirkt nicht gerade beruhigend. Jedenfalls nicht für Kunden dieser Grossbank. Die UBS und die CS mag juristisch am Swissair-Konkurs keine Schuld treffen. Es gibt aber noch eine führungsmässige und moralische Verantwortung. Was in diesem Film so brillant inszeniert ist und beim Zuschauer die Emotionen hochgehen lässt, ist mit welcher Art und Weise die zwei Grossbanken diese Verantwortung nicht wahrnehmen und stattdessen Ränkespiele spielen.

Darauf, den Kern der Sache im Film, geht M. Ospel überhaupt nicht ein.

Chinesisches Wachstum stimuliert auch die Luxusgüter-Märkte

Der aus dem raschen chinesischen Wirtschaftswachstum resultierende Reichtum stimuliert auch die Nachfrage nach Luxusgütern. Bentley hat 2005 6 Stretchlimousinen (Modell 728) zum Stückpreis von 1,2 Mio $ verkauft. Rolls-Royce Peking ist eine der erfolgreichsten Verkaufsstellen im Konzern.

Geschenk oder giftiger Apfel?

Darüber wird in der “Welt” gerätselt. Microsoft hat von der EU die Auflage erhalten, Schnittstellen zu Windows zu spezifizieren. Nun hat Microsoft gleich den zugehörigen Quellcode veröffentlicht. Die Branche rätselt, was die unternehmerische Absicht von Microsoft ist, diesen Code zu veröffentlichen.

Alle sind neidisch, dass Windows auf 600 Millionen PC’s läuft und wollen sich auch ein Stück vom Kuchen abschneiden.

Dabei ist die grosse Herausforderung doch nicht, Add-on’s zu einer Software zu schreiben, die de-facto Industriestandard ist. Windows ist über 20 Jahre alt. Die Linux-Basis hat Jahrgang 1969. Das sind verglichen mit der Hardware steinalte Betriebssysteme. Das einzige was sicher ist, ist doch, dass mit jeder neuen Betriebssystemversion ein noch leistungsfähigerer PC laufen muss. Wo bleibt da der technische Fortschritt?

Innovation bedeutet, etwas Gutes durch etwas noch Besseres zu ersetzen. Das würde heissen, ein neues Betriebssystem zu erfinden, das leicht ist, elegant und schnell. Und nicht ein Dinosaurier, wie Windows es ist, oder ein Flickenteppich wie Linux.

Nanotechnology is more than hot

Nanotechnology often inspires images of “science fiction” rather than science. The word conjures visions of technological marvels such as atoms and molecules joining together to create materials hundreds of times lighter yet stronger than steel.

The predictions for nanotechnology are fantastic. A. T. Kearney explains the technology, their growth potential and communicates some ideas how it could fit into the strategy of a company.

Braucht's den "Chief Information Officer" noch?

Diese Frage wird in einem Artikel im ZD News diskutiert.

Der Autor ist ziemlich pessimistisch. Seine Argumentation ist anregend, gilt aber nach meinem Dafürhalten nur für Unternehmen, denen die Ideen ausgehen.

Für alle anderen sind die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien nach wie vor ein mächtiges Mittel zur Schaffung von Wettbewerbsvorteilen. Dafür einen CIO einzusetzen macht Sinn, denn Utopie und Machbarkeit liegen auf diesem Gebiet oftmals nahe beieinander.

Innovation in der Konstruktion von Golfschlägern

Thomas Walk, meines Wissens der einzige Golfschläger-Hersteller in Deutschland, hat mit der MOI-Konstruktion einen Weg gefunden, der das Erlernen des Golfschwungs drastisch vereinfacht.

Dadurch dass alle Schläger im Set das gleiche Trägheitsmoment (MOI = Moment of inertia) aufweisen, lässt sich ein 3er Eisen genauso leicht schwingen wie ein 7er Eisen. Bei Hölzern, die bei mir die “persönliche Knacknuss” sind, soll der gleiche Effekt auch funktionieren.

Ein Erfahrungsbericht von Oliver Heuler steht hier.