Do open source business models really lead to innovations?

Gegenwärtig ist eine heisse Diskussion ingang, ob “Open Source” wirklich so viel Innovation bringt, wie erzählt wird. Ausgehend von einem ZDNet Artikel, in dem behauptet wird, die Innovationswirkung von Open Source sei völlig überbewertet, “beweist” ein anderer genau das Gegenteil. Fortune ist der Sache nachgegangen. Es gibt tatsächlich Pros und Kontras.

Was zuerst war – Open Source oder kommerzielle Software – kann ich nicht beurteilen. Aus meiner bisherigen, allerdings erst oberflächenhaften Open Source-SW-Erfahrung kann ich allerdings beitragen, dass die Qualitätsunterschiede zwischen den verschiedenen Projekten gewaltig sind. Dies betrifft einerseits den Software-Code, andererseits den Support. Die Anwenderdokumentation ist teilweise so mager, dass eine Lösung nur mit Unterstützung der Support-Foren möglich.

Wer sich selber ein Bild machen will kann zum Beispiel die Informatiker-Lehrlinge mit WordPress und Joomla ein Weblog und eine Homepage erstellen lassen. Wenn die jungen Leute berichten, was funktioniert und woran sie sich die Zähne ausbeissen, haben sie zweierlei Nutzen: Sie lernen Stärken/Schwächen von Open Source Software kennen und die Auszubildenden lernen in einem überschaubren Rahmen, auf was es in einem Projekt ankommt, bis letztendlich in der “Produktion” alles funktioniert.

Innovation in der Freizeitindustrie: 1 Woche James Bond sein

Produktinnovation ist auch im Dienstleistungssektor gefragt. Bluefish spielt eine Vorreiter-Rolle. Sie bieten ganz aussergewöhnliche Ferien an. Beispielsweise eine Woche als “James Bond”. Sie rücken stilgerecht nach Monaco ein und bekommen eine Mischung aus Ausbildung und Vergnügen, die es in sich hat.

Entdecken Sie es selbst …

Die Taschenuhr ist zurück

Die Taschenuhr ist zurück. Aber nicht in der Form eines Chronometers, sondern im Handy eingebaut.

Dies stellt eine Herausforderung für die Uhrenindustrie dar. Mobiltelefone können photographieren. Mobiltelefone haben eine Uhr eingebaut. Elektronische Kalender haben ein Navigationssystem eingebaut. Navigationssysteme haben einen Währungsumrechner und einen Reiseführer eingebaut.

Die moderne Elektronik und die Miniaturisierung ermöglichen immer neue Technologie/Funktions-Kombinationen. Welche neuen Funktionen bietet die Uhrenindustrie demnächst in ihren Produkten an?

Was ist ein "Rootkit"?

Der “Kopierschutz” auf Musik-CD’s von Sony ist ein Hackertool. Entsprechend fallen die Kommentare in den Medien aus.

Allgemeinverständlich erklärt das ZD-Net, was ein “Rootkit” ist, und wie gefährlich diese Dinger sind. Der Artikel ist auch für Nichtinformatiker lesenswert.

Den Kalender 2006 vorbereiten

Für die Jahresplanung 2006 sind die in  der Office-Software zur Verfügung gestellten Optionen nicht sehr üppig. Im Online-Tagi ist eine Übersicht mit Möglichkeiten und verschiedenen nützlichen Add-on’s für Word, Excel, Powerpoint und Outlook zusammengestellt. Hilfreich, um Alltagsprobleme zu lösen.

Es braucht mutige Reformen

In der Printausgabe der Handelszeitung vom 23. November ist ein wegweisendes Interview mit dem Staatsoberhaupt Liechtensteins erschienen.

Der Erbprinz warnt darin vor einem weiteren Aufweichen des Bankkundengeheimnisses in den europäischen Ländern:
“Die Hochsteuerländer müssen letzlich ihre Hausaufgabe selber lösen: Wenn sie sinnvolle Steuersysteme hätten bestünde kein Interesse, auf andere Länder auszuweichen.”

“Bei den Steuern braucht es mutige Reformen”
sagt der Fürst im Interview.

Eine unbequeme, aber wahre Feststellung auf den Punkt gebracht.

Gratwanderung Rollout und Markteinführung

iSupply hat im Auftrag von Business Week mittels Reverse Engineering versucht, die Herstellkosten für den iPod zu errechnen, um die Margen von Apple abschätzen zu können.

Dem interessierten Leser bietet die Geschichte einen Einblick ins Technologiemanagement moderner Unterhaltungselektronik und ins Roadmapping. Sie zeigt auch, was “Market Intelligence” zu leisten imstande ist.

Und sie zeigt die Gratwanderung, die ein Unternehmen meistern muss, wenn es ein neues Produkt global einführt. Es treten in der Produktion, der Logistik und im Vertrieb immer Engpässe auf, die gelöst werden müssen.

Tops und Flops in der modernen Unterhaltungselektronik

Die vergangenen Tage und Woche haben wieder klar gezeigt, dass sich mit Geld allein kein Markterfolg erzielen lässt. Sony hat mit ihrem “Kopierschutz” zuerst den Ruf des Unternehmens ruiniert. Jetzt gehen die Umsätze zurück, weil Bibliotheken keine Sony-BMG-Produkte mehr kaufen. Wahrscheinlich aus Angst vor Kundenklagen.
Microsoft führt die XBox 360 ein. Das Produkt scheint Kinderkrankheiten aufzuweisen. Im Bootsektor steht ein Hintergrundartikel dazu, der etwas kritisch abgefasst ist, aber guten Einblick in ethische und weniger ethische Geschäftspraktiken bietet.

Venture Capitalists schaffen neue Jobs in Europa

Eine neue, durch die TU München durchgeführte Studie zeigt, dass die meisten neuen Arbeitsplätze in Europa durch von mit Venture Capital finanzierten Unternehmen geschaffen werden.

Biking Switzerland

Die Herausforderung für 2006: Eine Radtour quer durch die Schweiz. Über die Alpen. Details stehen hier.

"Man überschätzt mich gelegentlich"

Diese Aussage macht Marcel Ospel, Chef der Grossbank UBS, in einem Interview mit dem Handelsblatt. Er spricht über Fusionen im allgemeinen und im speziellen im Zusammenhang mit der UBS.

Zum Thema Fusionen stellt er fest:
“Grosse Transaktionen arten leicht in Blutbäder aus und ergeben auch aus Sicht der Aktionäre keinen Sinn. Sie dürfen nicht vergessen, dass es nur wenige grosse, global tätige Investmentbanken gibt – die Branche ist weltweit beinahe so stark konzentriert wie die Ölbranche.”

Die Feststellung über den fraglichen Nutzen von Grossfusionen gilt auch in anderen Branchen.

Smart-Roadster: Sechs Firmen interessieren sich für die Rettung

Vom Smart Roadster (“Schlumpfporsche”) sind seit dem Erscheinen im 2003 35’000 Exemplare überwiegend handgefertigt worden. Im Sanierungsplan für Smart soll der Roadster aus dem Sortiment gestrichen werden.

Nun interessieren sich gleich sechs Firmen dafür, den pfiffigen Roadster selber weiter herstellen zu dürfen.

Neuer Grand Cherokee von Jeep

Automobilisten, die in den USA spritsaufende SUV’s als Familienauto benutzen, sind in der letzten Zeit mit ziemlich schrägen Augen betrachtet worden. Umweltprobleme, die wir lösen müssen und Ressourcenverschwendung dieser Art passen nicht ganz zusammen in der heutigen Zeit.

Jeep hat deshalb das Flagschiff “Grand Cherokee” überarbeitet und präsentiert den Modelljahrgang 2006. Das Fahrwerk ist modernisiert worden, die Lenkung überarbeitet und das Auto ist auch mit einem weniger durstigen 3,7 Liter-Sechszylinder-Motor erhältlich. Der Spritverbrauch von 22 m.p.g. entspricht 9,5 Liter auf 100 km (auf der Landstrasse).

Völlig unklar dagegen ist, warum für das übernächste Modelljahr eine Variante mit 420 PS angekündigt wird. Man kann ja mit diesem Auto nur an der Ampel beim Geradeausfahren beschleunigen. In der Preis- und Leistungsklasse macht ein richtiger Sportwagen sicher mehr Spass. Zum Beispiel ein Porsche, ein Lotus oder ein Ferrari.

Tigerstaaten verändern Sichtweise beim Ausarbeiten einer Unternehmensstrategie

Jack Ma, der CEO des chinesischen Internetportals Alibaba.com, hat Yahoo das chinesische Geschäft abgekauft. Auf dem Gebiet der Internet-Auktionen ist Alibaba bereits bedeutend grösser als eBay.

Mr. Ma vergleicht AOL, Google und Yahoo mit Haien, die die europäischen und amerikanischen Internetmärkte dominieren. In den asiatischen Ländern sind sie aber wenig präsent. Alibaba vergleicht er mit einem Krokodil, das im Jangtsekiang zuhause ist. Er sieht seine Stellung im asiatischen Markt als unangreifbar an.

Seine Ausgangslage ist allerdings gut. In China, Indien und in weiteren asiatischen Ländern kann er eine Bevölkerung von über 2 Milliarden Menschen erreichen. Auch wenn sicherlich erst ein Teil dieser Menschen die Kaufkraft hat, um am Internet teilzunehmen, ist die Rolle von Alibaba trotzdem sehr interessant: Mit dem “100-Dollar-Notebook“, das gegenwärtig durch Nicholas Negroponte am MIT entwickelt wird, wird die kommerzielle Einstiegsschwelle für das Internet um circa den Faktor 10 gesenkt. Das heisst, die Teilnehmerzahlen werden schlagartig zunehmen. Eine flächendeckende Infrastruktur haben diese Länder noch keine. WiMax kommt hier zeitlich genau richtig. Damit lassen sich grosse Gebiete kostengünstig mit Telefon, Fernsehen und Internet versorgen. Hier entsteht auch volkswirtschaftlich ein Vorteil für die Schwellenländer: Sie erhalten modernste Technologie zu niedrigen Kosten, während wir in Europa und USA mit teuren, drahtgebundenen Kommunikationsmitteln und teilweise immer noch kartellistisch agierenden Telefongesellschaften weiter absinken dank zu hohen Kosten und damit einhergehender sinkender Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den Tigerstaaten.

Für den Anwender in Asien ergibt sich dank günstigem Internetzugang und eBay-ähnlichen Börsenstrukturen die Möglichkeit, mit seiner beschränkten Kaufkraft sich die grösstmögliche Lebensqualität und den grösstmöglichen Komfort leisten zu können.
Die Konsequenz daraus ist, dass bei Formulieren einer Unternehmensstrategie in einem multinationalen Unternehmen von allem Anfang an die ganze Welt betrachtet wird. Ein Fokus nur auf die Industrieländer dürfte bei vielen Unternehmen zu kurz greifen.

Sony zieht umstrittenen Kopierschutz vom Markt

Nachdem die neueste Kopierschutzaktion von Sony weltweit Kopfschütteln und heftige Reaktionen in den Medien ausgelöst hat, hat sich das Unternehmen dazu entschlossen, die CD’s mit dem Kopierschutz zurückzuziehen. Leider hat es das Unternehmen versäumt, gleich eine Liste mitzuliefern, welche CD’s man denn nun umtauschen kann und wo und wie. Ist ja witzlos, das Betriebssystem zu säubern und beim nächsten Mal CD in den Notebook einlegen wird das Betriebssystem wieder versaut … . Sony hat auch vergessen anzugeben, an welche Adresse man die Rechnung schicken kann für den Aufwand, die CD-Sammlung zu durchsuchen, die CD’s umzutauschen sowie alle PC’s zu säubern und wie das Risiko abgegolten wird, wenn mit dem Kopierschutz auf einem gut geschützten Betriebssystem durch einen börsenkotierten Konzern mit Hackermethoden eine Hintertür aufgemacht wird.

Bei den juristischen Saiten, die die Musikindustrie aufzieht, ist mir auch unverständlich, mit welcher Begründung auf CD- und DVD-Rohlingen Kopiergebühren erhoben werden. Wenn Musik von CD auf einen Rohling kopiert wird, auf dem der Kunde beim Kauf obligatorisch und ungefragt Kopiergebühr entrichten muss ist es eigentlich unlogisch, dass er nachher vom Plattenlabel wegen Raubkopie verklagt werden kann.

Nimmt mich Wunder, wie lange es dauert bis Konsumenten, Konsumentenschutzorganisationen und der ganze Rechtssprechungsapparat dieses Thema aufnehmen. Die einfachste Lösung ist wohl, eine zeitlang auf den Kauf von Sony-Produkten zu verzichten, das ist am sichersten.