Cablecom hat sich entschieden, nicht an die Börse zu gehen, sondern das Kaufangebot des amerikanischen Konzerns Liberty Global anzunehmen.
Für Cablecom hat dies den Vorteil, dass die Unternehmensführung einfacher ist als bei einer Börsenkotierung. Konzentration der Geschäftsleitung aufs Kerngeschäft ist möglich.
Interessant ist die neue Konstellation, die sich im Wettbewerb ergeben wird: Liberty wird in elf von vierzehn europäischen Unternehmen der grösste Breitband-Kabelnetzbetreiber sein. Die Telefongesellschaften sind alle noch national organisiert. Jetzt tritt ein US-Konzern gegen die Swisscom an.
Einem Bericht der Financial Times Deutschland zufolge steht der Transrapid in verschiedenen amerikanischen Ausschreibungen in Evaluation. Mit entsprechenden Aufträgen würde diese Technologie nach langer Vorlaufzeit den Marktdurchbruch schaffen.
Forschern des Paul Scherrer Instituts (PSI) und der ETH ist es gelungen, in einem mit Solarenergie betriebenen Reaktor bei 1’200 Grad Celsius Zinkoxid mit Holzkohle zu reinem Zink zu reduzieren.
Damit ergeben sich neue Lösungsmöglichkeiten zur umweltfreundlichen Energieerzeugung. Besonders attraktive Anwendungen des Zinks sind die Nutzung seines Energieinhalts zur elektrischen Stromerzeugung in Zink-Luft-Batterien sowie zur Produktion von Wasserstoff durch seine Reaktion mit Wasserdampf. In beiden Fällen entsteht wieder Zinkoxid, das erneut im Solarreaktor zu Zink reduziert werden kann. Bei einer derartigen Verwendung des Zinks oder des Wasserstoffs als «solarer Brennstoff» lässt sich die Sonnenenergie nach Wunsch zu beliebigen Zeiten und an beliebigen Orten nutzen.
Eine erste Pilotanlage mit einem 300 kW-Reaktor ist in der Nähe von Tel Aviv in Betrieb genommen worden.
Put me at a table at one of the most spectacular beaches in the world where I can look down and practically see the stitching on the surfers’ wetsuits as they angle to catch a wave. The light has the clarity of late fall. Not a shred of cloud in the sky. The glass doors to the terrace are open; the salt-laden breeze plays over the white linen tablecloth, across the sparkling silverware. I take a sip of light, fragrant red. I twirl the spaghetti around my fork, admiring the violet of the clam shells against the green-gold olive oil and the emerald parsley in my spaghetti alle vongole verace.
It could be the Amalfi Coast, maybe Capri, but it’s not.
Continue reading in the LA Times …
Die digitalen Technologien bringen neue Möglichkeiten, aber auch eine höhere Komplexität ins Wohnzimmer. Eine Frage, die für mich schon länger im Raum steht war, ob man zum Geniessen all dieser Errungenschaften eine Tastatur und eine Maus oder einen Notebook mit WLAN auf dem Schoss haben muss.
Dieses Problem ist jetzt gelöst. Logitech bietet mit der ‘Harmony‘ Produktlinie Fernbedienungen an, die sich im Design an die klassische Fernbedienung anlehnen, über einen kleinen Bildschirm verfügen und das repräsentieren, was ich mir unter einer zeitgenössischen Fernsteuerung vorstelle. Auch das Design ist Klasse.
… zeigt Business Week auf. Eine interessante Einsicht in die (Aus-)Wirkungen der Informationsgesellschaft und die Ineffizienz von Grossorganisationen – in den USA wie in Europa.
Five years ago in Lisbon European officials proclaimed their intention to become the world’s premier “knowledge economy” by 2010. The thinking behind this grand declaration made sense of a sort: Europe’s only chance of preserving its living standards lies in working smarter than its competitors rather than harder or cheaper. But Europe’s failing higher-education system poses a lethal threat to this ambition.
Read original article in The Economist.
IPDrum hat ein Verbingungskabel erfunden, mit dem sich ein Handy und der PC verbinden lassen. Damit wird es möglich, auch vom Handy aus mit Skype übers Internet zu telefonieren.
Eine Erklärung, wie’s funktioniert, steht im ‘Golem‘.
Das norwegische Softwarehaus hat sich entschlossen, den Browser Opera auch ohne Werbung kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, Firefox zu überholen und bei den Internet-Browsern hinter Microsoft die Nummer 2 zu werden.
Hier geht’s zum Download, wenn Sie interessiert sind und diesen Browser selber ausprobieren möchten.
In der ‘Online Bilanz‘ ist unter dem Titel ‘Schlappe Leistung’ eine Zusammenfassung über den Zustand der Schweizer Wirtschaft publiziert. Wachstum findet nicht statt. Das Wachstumsprogramm des Bundes wird als ‘Eine wenig wirksame Übung’ eingestuft.
Ich beurteile die Aussichten der Schweizer Wirtschaft nicht so düster. Vielleicht, weil ich durch meine berufliche Tätigkeit überwiegend mit starken, international tätigen Unternehmungen zu tun habe. Sie spüren die ausländische Konkurrenz auch. Sie sind aber bereit, sich dieser Herausforderung zu stellen. Und sie handeln proaktiv.
Einverstanden bin ich mit der Beurteilung, dass wir Mitte der achtziger anfangs der neunziger Jahre den Einstieg in Informatik verpasst haben. Und zwar gründlich. Kurzfristig bestehen hier industriell am meisten Chancen. In der Schweiz ist in Software und Elektronik ein gutes Know-how vorhanden. Woran es mangelt ist am unternehmerischen Willen. An der Nase, gute neue Produktideen aufzuspüren und in zugkräftige Produkte umzusetzen. Und sie erfolgreich zu vermarkten, so wie es Apple, Skype und Gizmo zurzeit vormachen. Das ist nämlich Elektronik, Software und teilweise Feinwerktechnik, alles Gebiete auf denen wir auch in der Schweiz über sehr gutes Know-how verfügen.
Pharma und Biotech ist klar. Hier sind die Schweizer Unternehmen Weltklasse.
Was mich jedoch wundert ist, dass auf keinem Radarschirm Branchen mit “Soft Skills” auftauchen. Musik zum Beispiel. England, Frankreich und Schweden haben einige sehr erfolgreiche Popkünstler und Pop-Orchester hervorgebracht, die eine phantastische Wertschöpfung erzielen. Oder Film. Grosse Filmindustrie hat es in den USA und in Indien. In Europa hat es nicht viel. Und in der Schweiz fast nichts. Dabei wäre auch dies ein Gebiet, das sich perfekt für die Schweiz eignet. Einen guten Film zu produzieren braucht neben einem guten Drehbuch und tüchtigen Schauspielern Disziplin, ein überragendes Projektmanagement und eine enorme Genauigkeit in Details. Eigenschaften, die in der Schweiz gut ausgebildet sind. Platz für ein grossräumiges Filmstudio ist ausreichend vorhanden. Mit der Verkleinerung der Armee werden etliche Waffenplätze leer. Da ist genügend Land vorhanden. Gebäude die sofort genutzt werden können stehen da und warten nur darauf, bezogen zu werden. Jede Randregion würde sich freuen, einen solchen Devisenbringer als Steuerzahler zu gewinnen. Und einfach kopieren und nach Asien verschieben kann man es auch nicht. Weil es sich um ‘Soft Skills’ handelt.
Wenn das Wachstumsprogramm des Bundes schon nichts bringt, wie die Bilanz schreibt, könnte es einfach eingestellt werden. Die Steuern könnten entsprechend reduziert werden. Damit ändern sich die Rahmenbedingungen. Und vielleicht ist es dann möglich, dass ein Unternehmer mittels privater Investoren die Mittel äufnen kann, um in der Schweiz eine professionelle, auch kommerziell erfolgreiche Filmindustrie aus der Taufe zu heben.
Das ist Innovation. Und das ist Unternehmertum.
Die Wetterprognose für die zweite Wochenhälfte wird wieder etwas besser. Den einen oder anderen gelüstet es vielleicht, in der herbstlichen Witterung einen anregenden Spaziergang zu machen.
Im Park der Klinik Münsterlingen, die direkt am Bodensee liegt, sind einige wunderschöne Skulpturen ausgestellt. Die Ausstellung heisst “Spaziergang in Zwischenräumen‘und ist frei zugänglich. Die Ausstellung ist von der Arbeitsgemeinschaft Zürcher Bildhauer gestaltet worden. Thomas Schweizer aus Oberengstringen ist mit dabei mit einer imposanten Figur.
Unternehmerisch betrachtet ist Microsoft auf der Erde wahrscheinlich das erfolgreichste Unternehmen der letzten dreissig Jahre.
Gegenwärtig scheint es jedoch, dass die etwa 30-jährige Firma in einer ‘Midlife Crisis‘ steckt. In Forbes ist dazu ein Hintergrundartikel erschienen. Ob es allerdings reicht, die Mitarbeiter mit “Win, drive, innovate, impress!” anzufeuern bin ich mir nicht so sicher. Zumindest auf der Ebene der Enduser hat Microsoft in jüngster Zeit kaum Innovationen vorzuweisen, weder Weiterentwicklungen noch Neuvorstellungen:
Windows, Word, Excel und Powerpoint werden funktional immer mächtiger, aber gleichzeitig immer träger.
Access ist eine wunderbare Datenbank. Für eine schnell verfügbare Datenbank in einer Büroumgebung ist das Userinterface aber viel zu komplex geworden. Vorbild könnte Data Ease 4.2 sein in der letzten Version vor Windows. Das entspricht den üblichen Büro-Bedürfnissen.
Das Musikgeschäft ist mittlerweile fest in Apple’s Hand. Apple hat es in vier Jahren geschafft, 80 – 85 % des Download-Weltmarkts an sich zu binden und die ganze etablierte Musikbranche im Wettbewerb zu schlagen. Mit einer guten Strategie und mit Charme.
Internettelephonie und VoIP dürften in PC-Betriebssystemen zum Standard werden, so wie der Media Player. Sobald WiMax zur Verfügung steht gibt es keinen Grund mehr für einen Telefon-Festnetzanschluss und ein Handy. Das erledigt der Notebook alles viel eleganter. Hier ist noch völlig unklar, was Microsoft bringt.
Das Weblog-Geschäft scheint Microsoft ebenfalls zu verpassen. Mit Frontpage steht ein gutes Web-Publishing Werkzeug zur Verfügung, das lediglich mit einer Web-Datenbank-Lösung ergänzt werden müsste. Mir scheint, dass die Entwicklung hier völlig eingeschlafen ist. Auch die Weiterentwicklung von Frontpage in Richtung CRM ist nicht einmal in Ansätzen erkennbar. Schade.
Bei den etablierten Firmen, die sich gegen Marktverluste wehren, scheint das favorisierte Abwehrmittel immer der Rechtsweg zu sein. Es werden ganze Armeen von Anwälten aufgeboten, um zu versuchen die kleineren Mitbewerber plattzuwalzen. Dabei hätten gerade die etablierten Unternehmen die Ressourcen, mit Produktneu- und -weiterentwicklungen die Konkurrenz mit Innovation und mit weniger Aufwand hinter sich zu lassen, so wie beispielsweise Apple es vormacht. Und so in der gegenwärtig faszinierendsten Branche stetig weiterzuwachsen und zu prosperieren.
Unternehmerischer Mut und Branchenvoraussicht sind ja vorhanden.
Hermann Otto Solms hat in der FAZ unter diesem Titel einen ziemlich provokativen Artikel publiziert, wie die gegenwärtig völlig verfuhrwerkte politische Situation deblockiert werden kann, damit es Platz gibt für neue Lösungen.
Diese Massnahme würde auch der Schweiz gut anstehen. Vielleicht hätten wir dann auf den verschiedenen Gebieten, über die im Parlament teilweise seit Jahren debattiert wird und bei denen ausser einer ständigen Erhöhung der Staatsquote nichts herauskommt endlich Lösungen, die die Schweiz wirklich vorwärtsbringen.
A look at vendor marketing literature shows that many tout their commitment to innovation, but at the end day, usually have nothing to show for it.
The Boston Consulting Group identified this paradox as a “serious mismatch between what companies are telling their shareholders, employees, analysts, and customers about their commitment to innovation and their real experience with it.”
Interestingly, survey results show that despite being unhappy with ROI in innovation, executives continue to pour money into it. Executing on innovation, it appears, is a major challenge for organizations. Continue reading …
Die Firma Lüscher in Leutwil im Kanton Aargau hat es geschafft, mit dem ‘Jet Print‘ in den Weltmarkt für digitale Grossformat-Drucker auf Inkjet-Basis vorzustossen. Der Drucker druckt bis auf 3 x 3,5 m Fläche bis zu 100 m2 pro Stunde. Angewendet werden schnelltrocknende UV-Farben.
Es gibt auf diesem Gebiet noch zwei weitere ‘Hidden Champions’ mit Stammsitz in der Schweiz. Die Zünd AG im St. Galler Rheintal produziert Inkjetdrucker, die auch als Schneidplotter eingesetzt werden können. Die Firma Spühl in Wittenbach, die zum Legett & Platt Konzern gehört, produziert ebenfalls einen sehr universellen grossformatigen Inkjet-Drucker.
Auch auf der Anwendungsseite dürfen sich die Schweizer Firmen sehen lassen: Christinger in Schlieren hat Furore gemacht mit der witzigen Werbung ‘Tatort’ am Flughafen Zürich und der grossformatigen Werbung an den Parkhaus-Fassaden. Heimgartner in Wil hat frühzeitig den Trend erkannt, die klassischen Wappen digital zu drucken. Grafitec in Wil druckt seine Bau- und andere Reklamen mit Inkjet-Grossformat-Druckern. Und Crazy Flag in Wohlen druckt Werbeflaggen und alles was dazugehört mit klassischen, echten, waschfesten, lichtechten Textilfarben, ebenfalls auf grossformatigen Inkjet-Druckern.
Entsteht in den Tälern entlang der grossen Flüsse in der Schweiz ein ‘Inkjet Valley’?