Michael W. McLaughlin, Partner von Deloitte Consulting, hinterfragt im “MarketingProfs” ziemlich kritisch den Sinn und Unsinn der immer noch laufenden “Best Practice” Modewelle.
Seine Hauptpunkte sind:
1. They rarely work
2. It’s a follower’s strategy
3. Change comes from within
4. They don’t come with a manual.
Erkenntnisse: a) alles zu seiner Zeit und b) am Schluss artet alles immer in Arbeit aus. “Instant success” gibt es nirgends, umsonst schon gar nicht.
Jan Oliver Löfken zeigt im Brückenbau die Zusammenhänge auf zwischen Fähigkeiten von Materialien und resultierenden technischen Möglichkeiten. Er geht dabei von Leonardo da Vinci bis in die Neuzeit.
Stand der Technik sind Hängebrücken mit maximal 9’000 m Spannweite. Um das Festland von Italien mit Sizilien verbinden zu können, werden neue Brückenkonstruktionen mit neuen Materialien erprobt.
George Ambler bezieht sich in seinem Weblog auf einen Artikel von Stever Robbins von der Harvard Business School. In seinem “Pull Leadership Manifesto” vergleicht er die zwei verschiedenen Führungsstile miteinander. Es ist ein interessanter Denkansatz, der zum Überdenken und Gestalten der Unternehmenskultur im eigenen Unternehmen anregt.
Die Elemente von ” Pull Leadership” sind:
1. Pull leaders take responsibility for the success of their organization and people.
2. Pull leaders work to become attractive to others.
3. Pull leaders align and inspire with values.
4. Pull leaders act as stewards of their organizations and people.
5. Pull leaders architect physical and social space.
Das Fahrzeug eines Entwicklerteams der ETH Zürich hat am Sonntag am Eco-Marathon in F-Ladoux gewonnen. Der Pac-Car hat mit 1,02 Gramm Wasserstoff eine Strecke von 20,68 km zurückgelegt.
Näheres zu diesem Projekt auf der Homepage.
Es ist zwar Dienstag, nicht Freitag. Die Kolumne “Casual Friday” von Christian Schütte über Weiterbildung und Kaffee in der FTD ist aber trotzdem lustig zu lesen.
Die amerikanische Firma Xtracycle bringt das “Sport Utility Bike” in verschiedenen Varianten. Im ersten Moment vielleicht ein bisschen grün angehaucht, aber die Idee hat’s in sich. Das Geschäftskonzept klingt vernünftig. Und das Design begeistert.
Die Leistung der neuen Reihe von Benzin-Direkteinspritzsystemen ist beeindruckend:
15 % niedrigerer Treibstoffbedarf bei gleicher Leistung
Bessere Emissionswerte
30 % tieferer Preis.
Amey Stone räumt in Business Week gründlich auf mit dem Märchen vom “instant” Reichtum. In seinem Interview mit David Callahan fördert er einige Binsenwahrheiten und gute Tugenden zutage, die schon länger bekannt sind, aber gerne vergessen werden.
Die BBC stellt ihren Content öffentlich zur Verfügung. Sie schreiben
backstage.bbc.co.uk attempts to encourage and support those who have provided most of the innovation on the inernet – the passionate, highly-skilled & public-spirited developers and designers many of whom volunteer their time and effort.
In the past the BBC has not always encouraged such “amateur innovators”, however public-spirited their intentions and products. backstage.bbc.co.uk aims to foster a newly constructive and open dialogue with the wider development community using BBC content and tools to deliver public value.
Die NASA stellt mit World Wind ein Programm zur Verfügung, mit der jedermann übers Internet Satellitenaufnahmen auf den eigenen PC holen kann.
Die deutsche PC-Zeitschrift Chip präsentiert dazu noch einige AddOns.
Spielkonsole, Telefon und MP3-Player in einem Gerät. Nokia kündigt an, dass das “Webtablet” ab 2006 mit VoIP auch übers Internet telefonieren kann.
Schaue ich meine letzte Handy-Rechnung an begrüsse ich diese Entwicklung sehr: Bei meiner letzten Geschäftsreise nach Deutschland war es ein bisschen hektisch. Entsprechend häufig war das Handy im Einsatz. Das Abfragen der Combox dauerte meist 0,5 – 2 Minuten. Kosten jeweils 2 – 3 Franken pro Abfrage “dank” der Roaming-Gebühren (in der Schweiz 20 Rp pro Anruf). Rechne ich die Gespräche hoch komme ich auf Telefonkosten von rund 120 Franken pro Stunde.
Das ist happig. Dass dies im Extremfall das Doppelte kostet ist noch knapp nachvollziehbar, wenn zwei Telefongesellschaften involviert sind. Aber das Zehnfache? Ich bin auch Vertreter der Ansicht, dass man den Gewinn bei den Lebendigen erzielen muss. Die Betriebswirtschaft lehrt aber, dass überhöhte Gewinne die Konkurrenz anziehen wie Honig Fliegen anlockt. Die Folge wird sein, dass die neuen Technologien sich besonders rasch am Markt durchsetzen werden. Wahrscheinlich werden sogar ein paar Telefongesellschaften vom Markt verschwinden, weil sie ihre Strukturen nicht genügend rasch den sinkenden Preisen und dem Wandel der Nachfrage anpassen können. In diesem Fall kann man dann nur sagen “selber schuld”.
At its simplest, product development is intuitive. However, as products become more complex, the process itself gets more abstract. And the greater the abstraction, the greater the difficulty in understanding and managing the process.
Look what Alex Cooper wrote in the homepage of Management Roundtable already in 1996. It’s still true.
Microsoft Schweiz kündigt an, dass jetzt auch Mitarbeiter von MS Schweiz ein Weblog führen.
Nachdem ich zum x-ten Mal in meinen Literaturfiles einen Artikel gesucht habe ist der Wunsch nach einer Suchmaschine für die eigene Festplatte wieder gross geworden. Jens Ferner hat im “Online Magazin” eine Übersicht über die gängigen Programme publiziert. Daraus habe ich mir “Copernic” ausgesucht. Die Installation verläuft schnell und problemlos. Die Zeitschätzung für die erstmalige Indexierung ist aber etwas optimistisch. Sie hat bei mir für 30 GB mehrere Stunden gedauert. Die Zeit reicht gut für ein üppiges Mittagessen und eine Runde auf einem 18-Loch Golfplatz. Lassen Sie sich dadurch aber nicht abschrecken: Die Indexierung läuft im Hintergrund, wenn der Rechner Leistung frei hat. Arbeitet man mit Word oder Act geht Copernic in den Hintergrund. Positiv: Copernic indexiert auch Inhalte von PDF-Dateien.
Fazit nach einer Woche: Nützliches Tool, möchte ich nicht mehr missen.
Bruce Byfield vergleicht den Beta von OpenOffice 2.0 gegen MS Word 2003. Er fokussiert dabei auf die Anforderungen von Vielschreibern und Autoren grosser Dokumente. Eine gute Entscheidungsgrundlage für einen Systementscheid.