Der High-Tech-Velohersteller BMC hat die Produktion seiner Carbonfaser-Rahmen nach Biel zurückgeholt. Die Gründe sind höhere Qualität, grössere Flexibilität in der Logistik und niedrigere Kosten dank “just-in-time”.
Die modernen Mobiltelefone haben auch Ihre Tücken. Hat das Handy lediglich eine Zifferntastatur wird das Schreiben einer SMS-Nachricht zur Tortur. Bei Smartphones ist der Stand der Technik leider noch so, dass auf der Tastatur des berührungsempfindlichen Bildschirms jeder zweite Buchstabe falsch gedrückt wird, oder beim versehentlichen Berühren der Send-Taste die Nachricht im falschen Moment verschickt wird.
Eine Lösung, die man sich hier ernsthaft überlegen kann, ist wieder mit Morsezeichen zu arbeiten. Mit nur zwei Tasten – Punkt und Strich – ist es möglich, alle Zeichen zu erzeugen. Auch lassen sich gewisse Bedienfunktionen so sehr elegant lösen, wie Brian McConnell zeigt.
Eine erste Software, die ein “Look-and-Feel” ermöglicht, gibt es schon.
Wenn Informations- und Telekommunikationstechnologien in einer Unternehmung die Triebkraft sind, ist es aufgrund der schnellen Entwicklung nicht immer möglich, alles selber weiterzuentwickeln. Das betrifft auch Kernkompetenzen.
BP versucht neu, das am Meeresgrund austretende Öl mit einer rundert 100 Tonnen schweren Stahlgocke aufzufangen und abzupumpen. Im Moment treten täglich etwa 8’200 Tonnen Rohöl ins Meer aus.
Renault zeigt mit dem Sportcoupé Dezir ein Konzeptauto mit Elektroantrieb. Futuristisches Design und angewendete Formel 1-Technologie für die Energierückgewinnung sind die Besonderheiten dieses Fahrzeugs.
Das Auto weckt Emotionen und zeigt, in welche Richtung die Entwicklung alltagstauglicher Elektroautos gehen könnte.
Das Schweizer Flugzeug “Solar Impulse”, mit dem Bertrand Piccard die Erde nur mit Solarenergie umfliegen will, war diese Nacht das erste Mal 24 Stunden in der Luft und hat damit einen Meilenstein in der Flugzeugentwicklung geschafft. Die Landung erfolgt in ein paar Minuten um 08.30 Uhr.
Herzliche Gratulation zu diesem grossartigen Erfolg. Dieser Meilenstein verdient ganz besondere Beachtung, weil das ganze Projekt von privater Seite finanziert ist. Es ist auf private Initiative entstanden und umgesetzt worden und ist ein schönes Beispiel für eine Innovation, die mit klarem Fokus und unternehmerischer Beharrlichkeit verfolgt wird.
Das Unvermögen von BP, den Ölaustritt im Tiefseebohrloch im Golf von Mexico zu stoppen, führt dazu, dass das Unternehmen immer grösseres Geschütz auffahren muss, um wenigstens die Folgen dieser Katastrophe abzumildern.
Das Schiff “A Whale” ist ein Funktionsmuster oder ein Prototyp. Es wird das erste Mal in einem Ernstfall eingesetzt. Das ist quasi der erste Feldtest. Hoffentlich kann damit ein Beitrag zur Lösung der Folgeprobleme dieses Ölaustritts geleistet werden.
Aus Sicht der Forschung und Lehre wäre interessant zu wissen, welche Risiko Management der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung von BP vor diesem Unglück angewendet haben. War BP wirklich blind, zu erkennen, dass das Schadenspotential einer Havarie bei einer Tiefseebohrung in die Grössenordnung des Gewinns von mindestens zwei Jahren geht? Weche Folgerungen ergeben sich daraus für das Risikomanagement von Unternehmen und vergleichbaren Projekten? Welches sind die vorsorglichen Massnahmen und die “Best Practice”, um solche Risiken vorhersehen zu können, angemessene Massnahmen upfront zu planen und diese im eintretenden Krisenfall zeitgerecht eskalieren zu können, um das eintretende Problem zu lösen und Umweltschäden dieses Ausmasses zuverlässig zu vermeiden?
Das Velo neu erfinden – geht das? Betrachtet man die Schaufenster von Velohändlern bietet sich überall das gleiche Bild: Dreieckige Velorahmen, seit 50 Jahren gleich gebaut.
Innovation hat bei den Teilen stattgefunden: Die Übersetzungen sind stetig weiterentwickelt worden. Für Rennvelos gibt es Klickpedale. Bei den Lenkern ist die Bretzel- oder Schmetterlingsform dazugekommen. Veloreifen gibt es auf die Anwendung optimiert, vom Rennreifen bis zum komforterhöhenden Ballonpneu für Citybikes. Bei den Bremsen sind Cantilever-Mechanik und Scheibenbremsen dazugekommen. Aber der Rahmen – immer die gleiche Geometrie.
PG-Bikes bringt jetzt einen neuen Ansatz. Geschwungene Fahrradrahmen dominieren das Bild. Es stehen auch zugkräftige Elektroantriebe zur Auswahl. “Sieht der Nahverkehr in Zürich in ein paar Jahren so aus” schoss es mir durch den Kopf, als ich das Bild auf der Homepage von PG-Bikes sah. Auch das Modell “Blegg Box” “Black Block” dürfte rasch Freunde finden.
Für einen Arbeitsweg von 20 – 40 Kilometern dürften sich diese Velos gut eignen. Die Vorteile sind: Bei Staus kann in einer Kolonne nach vorne aufgeschlossen werden, Veloparkplätze brauchen weniger Platz in der City, dank dem Elektroantrieb können auch Anzugträger mit dem Velo ins Bürofahren und unverschwitzt mit der Arbeit beginnen.
An diesem Wochenende findet in Rapperswil die Eurobot statt. Am 27. und 28. Mai wird die Schweizermeisterschaft, am 29. und 30 Mai die Europameisterschaft für Robotik ausgetragen.
Dieses Jahr ist das Wettkampfthema das Einsammeln von Gemüse auf einem Spielfeld. 50 – 60 Teams aus ganz Europa messen sich. Für die jungen Ingenieure ist es eine herausfordernde Aufgaben, die beste Lösung zu realisieren und ins Finale vorzustossen.
Auch für die Zuschauer wird es spannend. In der Eishockey-Arena hat man einen guten Überblick über die Spieltische. Technikbegeisterte können auch die Boxengasse besuchen und zuschauen, wie die Lernerfahrungen durch die Teams nach jedem Durchgang eingearbeitet werden, um den eigenen Roboter noch ein bisschen schneller oder intelligenter zu machen.
Am 5. Mai 2010 luden IBM und SAP gemeinsam nach Regensdorf ein, um einen Einblick und Überblick in ihre Arbeitsweise zugeben und die Vielseitigkeit der Partnerschaft mit IBM und SAP aufzuzeigen.
Soweit die Einladung. Effektiv gezeigt worden ist, was mit unternehmerischem Weitblick und kluger Allokation der zur Verfügung stehenden Mittel in der Informatikbranche bewegt werden kann.
Zuerst zeigt IBM Research, wie die jährliche CIO-Studie entsteht, die für Informatikleiter und CEO’s eine wichtige Information ist zum Treffen von Investitionsentscheiden im Informatikumfeld. Kernpunkt bildet die “Smarter Planet” Initiative.
Die Rolle von IBM Research ist und die Schwerpunkte sind
Enabling Technologies
Thought Leadership
Proof of Concepts
IBM Research verfolgt 3 Trends: technologische, branchenmässige und soziale. Daraus werden Ideen für denkbare neue Produkte und Marktleistungen geschaffen. Diese gehen in die Forschung. Als Forschungsergebnis resultiert ein Prototyp (gemeint ist wohl ein Funktionsmuster), der dann mit einem Pilotkunden umgesetzt wird. Ist das Pilotprojekt erfolgreich erfolgt eine weltweite Industrialisierung. Ein schönes Beispiel ist der Grafikprozessor der Sony Playstation. Aufgrund der enormen Grafikanforderungen musste ein spezieller Chip entwickelt werden. Zum Vergleich: Die Rechenleistung im Grafikteil einer aktuellen Playstation ist 10’000 Mal höher als die eines Supercomputers vom Typ Cray I!
Die Produktentwicklung geschieht bei IBM in den Geschäftseinheiten. IBM Research fokussiert ausschliesslich auf Forschung. Insgesamt beschäftigt IBM heute 400’000 Mitarbeitende. 3’000 davon sind in der Forschung tätig.
Das Thema “SBB” (schneller, besser, billiger) betrifft auch IBM. Konnten die Technology Forecasts früher auf einen Zeithorizont von 7 – 15 Jahren angelegt werden liegt der Innovationszyklus heute bei 3 – 5 Jahren. Verblüffend ist die Treffgenauigkeit der Vorhersagen des “Technology Outlook”. Für einen Zeithorizont von 3 – 5 Jahren geht die Trefferquote gegen 100 %. Für 5 -7 Jahre liegt sie bei 85 – 90 %! Als Grund dafür wird angegeben, dass die zugrunde liegenden Technologien ja bereits bekannt wären, z. B. in der Form von Patentschriften oder Funktionsmustern.
Für die Geschäftsplanung ergänzt IBM die Führungsinstrumente um ein “Insitute for Business Value” und einen “Global Innovation Outlook”. Damit führt IBM die Geschäfte. Mit diesen Instrumenten ist beispielsweise erkannt worden, dass PC’s mehr und mehr zur Commodity werden. Dies war der Grund, warum sich IBM aus der Herstellung von PC’s verabschiedet hat. Ein weiteres Beispiel ist das Moor’sche Gesetz. IBM hat mit dem “Technology Forecast” erkannt, dass bei einer weiteren Miniaturisierung von elektronischen Chips die Bauteile demnächst im Bereich von Nanometern ankommen. Deshalb erweitert IBM zusammen mit der ETH das Forschungslabor in Rüschlikon um eine Einheit, die in der Lage sein wird, Computerprozessoren im Nanometerbereich zu erforschen.
Die Hauptherausforderungen für IBM liegen auf zwei Gebieten:
Kundenorientierung
IBM musste zu Beginn der 1990er Jahre sehr schmerzhafte erfahren, dass das beste Produkt nichts nützt wenn man keine Kunden dafür hat. Daraus ist im Forecasting der Ast “Business Value” entstanden.
GreenEnergy
Rechenzentren brauchen heute mehr Energie zur Kühlung als für die effektive Rechenleistung. Dafür müssen Lösungen gefunden werden.
Einen anderen Weg als IBM geht SAP. SAP hat auf der Welt mit rund 500 Hochschulinstituten Forschungskooperationen. Forschungsschwerpunkte bestehen zwei:
Das Internet der Dinge und
Das “Internet of Services”.
In Regensdorf hat SAP die Schwerpunkte Versicherungsbranche und Detailhandel. Für den Detailhandel besteht ein Inkubator. Das ist ein “Laden der Zukunft”, der alle denkbaren modernen Technologien enthält, die möglicherweise im Detailhandel eine Anwendung finden. Kunden können hier Anregungen holen für die Entwicklung ihres eigenen Unternehmens oder neue Denkansätze mit SAP-Fachleuten diskutieren. Auch ein Kiosk ist vorhanden.
Beide Firmen – IBM und SAP – bieten auf Anfrage die Möglichkeit, für Interessenten spezifische Workshops durchzuführen. IBM ist in der Lage, in verhältnismässig kurzer Zeit kundenspezifische Prozessorsysteme zu bauen. SAP kann branchenspezifische Gesamtlösungen anbieten, um die Kosten- und Leistungsführerschaft zu erreichen. Auf Anfrage vermittle ich die entsprechenden Kontakte gerne.
Die Computerspiele-Industrie ist mittlerweile von der Grösse her auf Augenhöhe mit der Filmindustrie. Entsprechend gross sind die Spielehersteller und entsprechend komplex sind die Fragen und Aufgabenstellungen in der Unternehmensführung.
Das Unternehmen “Better Place” entwickelt ein Elektroauto mit einem Schnellwechsel-System für die Akkus. In Tokyo findet nun der erste Feldtest statt. Die für den Start anvisierte Zielgruppe sind Taxis.