Der Management Experte Tom Peters hat vor mehr als 25 Jahren das Buch “In Search of Excellence” verfasst. Excellence ist nicht nur bei der Strategieerarbeitung in einem Unternehmen wichtig. Sondern auch bei der Führung von Mitarbeitenden.
Do you have a trophy room? … Watch out because you might be stuck in the past.
When you are a recognized expert in a quickly-changing area and finding yourself no longer being constantly challenged, it might be time to find and make use of new ideas. In the “Stepcase Lifehack” weblog is an inspiring article addressing this with some new thoughts.
Researchers continue to find that multitasking decreases productivity, increases stress, and may cause physical discomforts such as stomach aches or headaches.
Als eine Hauptursache werden die modernen Kommunikationsmittel identifiziert:
Yet, multitasking in the workplace has reached epidemic proportions. A study by the Institute for the Future reported that employees of Fortune 1,000 companies send and receive 178 messages a day and are interrupted an average of at least three times an hour.
Klartext: 3 Unterbrechungen (= Störungen) pro Stunde dürften 15 Minuten Arbeitszeit pro Stunde ausmachen. Das sind 25 % (!) der Zeit, die durch Störgrössen vaporisiert werden. Die Diagnose ist einfach. Für dieses Problem eine Lösung zu finden, da dürfte guter Rat teuer sein.
“Es gibt viele Dinge, die ein kluger Mann nicht wissen will”, befand einst der Philosoph und Schriftsteller Ralph Waldo Emerson.
Timothy Ferris hat dazu einen Ratgeber gemacht. Er kommt zu der Erkenntnis, dass sich “mit selektiver Ignoranz viel Zeit sparen lässt”. Die Ergebnisse sind eine höhere Produktivität bei dem, auf was es wirklich ankommt, und eine höhere Lebensqualität.
“Bombenanschlag hier, Erdbeben dort, und in der Inneren Mongolei ist ein Reissack umgefallen. Vertreter zankender Tarifparteien plustern sich auf wie australische Killerkröten. “Das Angebot der Arbeitgeber ist nicht von dieser Welt…” Strunzdoofe Rituale, jeder weiss ja, was am Ende ungefähr rauskommen wird. Was soll mir das? Ferner die Chose mit der Linkspartei. Rauf und runter das Thema, noch der letzte Hinterbänkler darf dazu ein Ei legen. Genügt es nicht, das Gedöns am Wochenende kurz im Internet zu überfliegen? Das meiste hat sich dann ohnehin von selbst erledigt.”
Ferriss beschreibt, wie er seinen Arbeitsalltag radikal entrümpelt hat, ohne deshalb weniger zu verdienen. Vor allem eine konsequente “Nachrichtendiät” und die stark reduzierte Nutzung von E-Mail und Internet habe ihn glücklicher, gelassener und erfolgreicher gemacht. Er empfiehlt Nachrichtendiät durch Medienfasten.
Die Ergebnisse sind ziemlich verblüffend: Je schwieriger die Entscheidung, desto grösser ist der Nachteil, den die genaue Abwägung mit sich bringt. Denn wer nach besseren Lösungen sucht findet zuerst einmal eines: noch ganz viel mehr Möglichkeiten. Dann zu entscheiden mögen die Menschen gar nicht. Und dies gilt nicht nur im Einkaufszentrum, wenn es darum geht zwischen sechs oder 24 Sorten Konfitüre auszuwählen.
Dieselben Grundsätze gelten auch im Geschäftsleben. Beispiel aus der Wertschriftenanlage zeigen ähnliches: Professionelle Fondsmanager, die sicher mehr Daten zur Entscheidungsfindung zur verfügung haben als ein durchschnittlicher Anleger, vermögen den Aktienindex nur selten zu schlagen.
Fazit: Vor dieser Erkenntnis ist es sicher opportun darüber nachzudenken, wie denn auch die Intuition systematisch trainiert werden kann.
Der Anteil an “Brainwork” ist immer noch zunehmend. Entscheidend für die persönliche Produktivität ist, wie rasch und wie effizient Gedanken erfasst und in produktive Aktion umgesetzt werden können.
In der Praxis ist bzw. war die Anwendung recht komplex. Von den gängigen Planungswerkzeugen ist jedenfalls keines so optimiert, dass es der natürlichen Arbeitsweise des Menschen entspricht.
Australische Programmierer haben nun mit “Thinking Rock” eine Software veröffentlicht, mit der die GTD-Methodik bedeutend effizienter praktiziert werden kann. Die aktuelle Version ist 1.2.3. Von der Version 2.0 ist ein Gamma-Release verfügbar, der nützliche Funktionserweiterungen erhält. Im ersten Testbetrieb auf Windows lief diese Version stabil.
Programmiert ist das ganze mit Java und ist mit einem Installer für die gängigen Betriebssysteme (Windows, Linux, Apple) erhältlich.
Wenn Sie dieses Dasein in Shorts und Badeschlappen an irgendeiner Küste nicht mehr mögen, seine Austauschbarkeit, seine existenzielle Belanglosigkeit. Wenn Sie kein Second Life, sondern Dörfer, in deren Kafeneions Sie der einzige Fremde sind, lieben. Wenn Sie Erde unter den Füssen und keinen Barhocker unter dem Hintern, und das alles hardcore wollen: weit weg von der Party, keine blonden Frauen am Strand und keine farbigen Drinks, sondern zerfurchte Einheimische und starken Kaffee.
Prof. Horst Wildemann greift in der FTD das Thema “Projektmanagement” am Beispiel von Informatikprojekten auf.
Bei vielen Firmen laufen die Kosten für IT aus dem Ruder. Dabei liesse sich durch ein effektives Projektmanagement viel Geld sparen.
Das gleiche gilt für Produktentwicklungs- und Bauprojekte. Wildemann greift naheliegend “Outsourcing” als alternative Lösung auf, kommt aber rasch zum Schluss, dass das nicht wesentlich besser funktioniert.
Der Grund liegt in der Führung. Projektmanagement ist eine Fertigkeit, die im Unternehmen geschult und gepflegt werden muss. Gleich ob interne oder externe Teams an einem Projekt arbeiten: Sie müssen geführt werden.
Fehlermöglichkeiten gibt es in Projekten bedeutend mehr als im Tagesgeschäft.Der Grund liegt in der Einmaligkeit, die ein Projekt typischerweise ausmacht. Es gibt keine standardisierten Geschäftsprozesse und keine “Best Practice”. Aber viele Aufgabenstellungen, die für die Mitarbeiter im Unternehmen neu sind.
Entsprechend lohnt es sich für Unternehmen, in der internen Ausbildung das Thema Projektmanagement sehr gezielt zu berücksichtigen und zu fördern.
Vor etwa gut zehn Jahren durfte ich einen CEO bei der Realisierung einer grösseren Fertigungsinsel unterstützen. Das war damals noch Neuland in der Schweiz, besonders in der anvisierten Grössenordnung.
Ein Buch, das ich damals zur Lektüre empfahl, war “Das Ziel” von Eliyahu Goldratt. Es beschreibt in Romanform, wie man in einer Produktion zu Höchstleistungen kommt.
Nachdem ich den CEO ein paar Jahre aus den Augen verloren hatte telefonierten wir vor ein paar Wochen miteinander. Er erzählte mir, dass er in der Zwischenzeit ein neues Buch zum Thema gefunden habe.
Ein paar Tage später hatte ich den Titel “Who has moved my cheese?” von Dr. Spencer Johnson in der Post. Untertitel “An A-Mazing way to deal with change in your work and in your life”.
Das Buch handelt von zwei Mäusen und von zwei Zwergen, denen ihr Nahrungsmittel – der Käse – abhanden gekommen ist.
Es ist eine vergnügliche Lektüre. Sie regt aber auch sehr zum Nachdenken an, besonders in Fällen von Unternehmen, deren Existenz aufgrund von neuen Mitbewerbern plötzlich grundsätzlich in Frage gestellt wird.
“20 Minuten” zeigt zum Anlass des Swissair-Groundings von vor fünf Jahren nochmals den Zeitablauf.
Beim Verfolgen der aktuellen Übernahmeschlachten um etablierte Schweizer Unternehmungen gewinne ich den Eindruck, dass dieses Grounding der Wirtschaftselite nicht vor fünf Jahren passiert ist, sondern in vollem Gang ist.
Es stellt sich die Frage, ob die Schweiz zusätzlich zu den Technischen Hochschulen nicht auch 2 – 3 Top Business Schools braucht, deren Absolventen in der Lage sind, internationale Konzerne mit Schweizer Wurzeln global erfolgreich zu führen.
Business Schools, die den unternehmerischen Spirit in die Schweiz zurückbringen, der den Bau der Gotthardbahn, den Aufbau der Textilindustrie, die Gründung der Credit-Suisse und den Aufbau der ETH ermöglicht hat. Da waren keine wissenschaftlichen Ambitionen die Motivation, sondern Unternehmertum.
Das Netzbuch berichtet, dass Luther 1521 das neue Testament in nur 11 Wochen in die deutsche Sprache übertragen hat.
Der Autor postuliert, gleiches sei in der heutigen PC-Welt nicht möglich. Luther hätte an einem grossen Tisch gearbeitet, auf dem er nur ein Geschäft hatte: die Bibel, die er gerade übersetzt. Sonst war der Tisch völlig leer. Nichts konnte ihn von dieser grossen Aufgabe ablenken.
Im Vergleich sei bei einem PC Überkomplexität da: zuviel Ablenkung durch eMails, Chatprogramme, RSS-Reader, …. . Er postuliert deshalb einen Blockwriter, ein Textprogramm das nach dem Grundsatz “reduce to the max” nur die minimalsten Editor-Funktionen enthält.
Beim ganzen Lobpreisungen der Fähigkeiten der Mac-Programme vergisst der Autor, dass Windows-Anwender ganz andere Probleme haben. Einen Puristen-Minimaleditor gibt es mit ConText längst. Was viel mehr nervt sind die ewigen System-Updates. Neuerdings jedesmal, wenn der PC bootet. Stresst bedeutend mehr als früher das Bleistiftspitzen oder im Mittelalter wahrscheinlich das Ablängen von Gänsekielen.