Acer baut EMEA-HQ in der Schweiz

Der taiwaneische Computerhersteller Acer baut in Bioggio im Tessin seine Europa-Zentrale, teilt die NZZ mit.

Inside Channels zeigt eine Architekturskizze des geplanten Neubaus.

ITC: Das Jahrzehnt der Entwickler beginnt

Die vergangenen Jahre waren in der Informatik vor allem durch Produktivitätssteigerungen geprägt. Der Schwerpunkt lag auf “Business Process Reengineering”. So richtig bedeutende Neuerfindungen gab es nicht sehr viele.

Mit den neuen Gadgets ändert dies.

“The demand for developers is increasing because everyone wants an app now — from Target to Allstate to Joe’s Garage down the street. “

So schreibt Jason Hiner im “Tech Republic” Blog.

Für Unternehmen bedeutet dies, dass es wahrscheinlich klug ist, die notwendigen Leute jetzt gezielt aufzubauen und ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich SW-Entwickler wohl fühlen und produktiv sein können. Um im “war for talents” gute Leute nicht nur zu gewinnen, sondern diese auch halten zu können.

Back to the Future – Morsen am Handy

Die modernen Mobiltelefone haben auch Ihre Tücken. Hat das Handy lediglich eine Zifferntastatur wird das Schreiben einer SMS-Nachricht zur Tortur. Bei Smartphones ist der Stand der Technik leider noch so, dass auf der Tastatur des berührungsempfindlichen Bildschirms jeder zweite Buchstabe falsch gedrückt wird, oder beim versehentlichen Berühren der Send-Taste die Nachricht im falschen Moment verschickt wird.

Eine Lösung, die man sich hier ernsthaft überlegen kann, ist wieder mit Morsezeichen zu arbeiten. Mit nur zwei Tasten – Punkt und Strich – ist es möglich, alle Zeichen zu erzeugen. Auch lassen sich gewisse Bedienfunktionen so sehr elegant lösen, wie Brian McConnell zeigt.

Eine erste Software, die ein “Look-and-Feel” ermöglicht, gibt es schon.

Marktnische "Desktop Datenbank"

Sucht man als Anwender eine PC-Datenbank für den Desktop oder das Notebook wird’s schwierig. Die Leichtigkeit und Eleganz eines dBase oder DataEase und die Geschwindigkeit, mit der sich kleine Datenbanken entwickeln lassen, sind verschwunden.

Welches sind die Grundfunktionen einer Datenbank aus Anwendersicht? Das Aufbauen eines Datenmodells. Das Erstellen einer oder mehrerer Masken. Ein Abfrage- und Berichtsgenerator, um die Daten auszuwerten.

Leider ist noch keine Lösung in Sichtweite. LewisC zeigt in seinem Blog lediglich, dass verschiedene Anbieter an Lösungen hirnen.

Datenbank für Windows Phone 7

Mit Windows Phone 7 zielt Microsoft vor allem auf Geschäftskunden. Klar, dass es da für die Entwicklung von Anwendungen ein Datenbanksystem braucht. Das amerikanische Unternehmen McObject hat zu diesem Zweck jetzt Perst vorgestellt. Es handelt sich um eine objektorientierte Datenbank. Perst ist Open Source Software.

Gespannt bin ich darauf, welches Unternehmen als erstes ein neuzeitliches CRM bringen wird, das sich auf dem Desktop und dem Handy gleichermassen nutzen und problemlos verlinken lässt.

Larry Ellison über Managementfehler

Sun Microsystems ist von Oracle übernommen worden. Der Firmengründer von Oracle, Larry Ellison, arbeitet bei der Integration von Sun in Oracle persönlich mit.

Einige seiner Gedanken darüber, was er bei Sun nach dem Kauf im Rahmen der Post Merger Integration angetroffen hat, wie er die Situation beurteilt und welche zukünftige Ausrichtung für Sun denkbar ist, beschreibt Jack Schofield im Guardian.

Oracle auf dem Weg zum One-Stop-Shop? Vom Silizium über die Computer über die Rechenzentren über die Software bis zum Enduser? Die Voraussetzungen dazu wären da. Auch um integrierte Lösungen in einer Cloud zu betreiben, wo die Reise wahrscheinlich hingeht.

Inbetriebnahme eines HTC HD2

Ziele bei der Ablösung des bestehenden Handys durch ein Smartphone neuester Provenienz waren:

  1. Telefonieren können
  2. Kamerafunktion für die Dokumentation von Flipcharts und Pinwänden, um nicht ständig eine Digicam mitführen zu müssen.
  3. Elektronische Agenda mit Terminen und Tätigkeiten
  4. Filofax-ähnliche Funktion, um das klassische Zeitplanbuch in Papierform abzulösen.
  5. Ersatz des Auto Navigationssystems
  6. Integration des MP3-Players.

Leider kann man ja diese modernen Werkzeuge vor dem Kauf nicht ausprobieren. Folglich ist bei der Inbetriebsetzung mit Überraschungen zu rechnen.

Die erste Überraschung ist die Kleinheit der Schachtel, in der HTC das HD2 ausliefert. Zuoberst liegt das Handy, darunter das Netzladegerät, ein Datenkabel, eine Sprechgarnitur mit Kopfhörer und eine kompakte Kurzanleitung. Das Auspacken und Vorbereiten des Akkus ging Ruck-Zuck. Beim ersten Einschalten erscheint relativ zügig ein Bild, dass die SIM-Karte verkehrtherum eingesetzt ist – sehr anwenderfreundlich, wie das gemacht ist.

1. Telefonieren können
Als alles richtig eingesetzt ist startet das Telefon. Telefonieren ist sofort möglich.

Punkt 1 der Anforderungsliste ist erfüllt.

2. Kamerafunktion
Die Kamerafunktion funktioniert problemlos. Einfach auf der “Sense”-Oberfläche von HTC den Button “Kamera” anklicken. Die Bedienung ist einfacher als bei einer klassischen Digitalkamera.

Punkt 2 der Anforderungsliste ist somit auch erfüllt.

3. Elektronische Agenda mit Terminen und Tätigkeiten
Der Anschluss an den PC ist ebenfalls sehr einfach. Das Handy meldet sich mit einem Hinweis, von wo bei Microsoft Active Sync heruntergeladen und installiert werden kann. Der Vorteil dieser Installationsart ist, dass die Kunden bei der Auslieferung eines Geräts immer die neueste Softwareversion bekommen.

Die erste Synchronisation von Terminen, Adressen und Aufgaben geht zügig vonstatten.

HTC Sense, die Anwenderoberfläche des HD2, weist einen eigenen Kalender auf, der die Outlook-Termine zur Anzeige bringt. Dieser Kalender ist hervorragend gemacht. Beim Antippen des Kalenderblatts erscheint eine Terminliste mit den Terminen für die nächsten paar Tage. Mit einem Klick kann auf den aktuellen Monat umgeschaltet werden, um einen bestimmten Tag zu suchen. Da könnte Microsoft für Outlook auch noch ein paar neue Dinge lernen.

Mit den Tätigkeiten ist es leider nicht so toll. Tätigkeitslisten in Outlook zu führen ist ja bekannterweise ein unsägliches Geknorze. Hier fehlt im HD2 noch etwas. Es steht lediglich die Aufgabenverwaltung von Outlook zur Verfügung, schade.

Auf dem Desktop habe ich gute Erfahrungen gemacht mit mGSD, dem Nachfolger von Monkey GTD. Es handelt sich um ein Mikro-Wiki, in dem in einer HTML-Datei ein Wiki programmiert ist, und in dem die täglichen Tätigkeiten geplant werden können. Es ist mit Abstand das schnellste und einfachste, um die täglichen Tätigkeiten alle im Griff zu behalten und sicherzustellen, dass nichts vergessen geht.

Um die Tätigkeiten auf dem Smartphone planen und verwalten zu können habe ich die HTML-Datei einfach in einen Ordner auf dem Handy kopiert und im Handy-Browser aufgerufen. Wunderbar, das Wiki kann gestartet werden. Die relativ kleine Schrift des Wikis zeigt, welche enorme Auflösung der kleine Handy-Bildschirm aufweist. Mit einer Spreizbewegung mit zwei Fingern lässt sich der Ausschnitt vergrössern.

Zwei Probleme treten allerdings auf. Der Browser dreht sich nicht von selber ins Querformat. In einem Diskussionsforum finde ich heraus, dass HTC die Bildschirmdrehung relativ restriktiv geregelt hat. Mit dem Utility “BsB Tweaks” ist es möglich, mit der Funktion “Rotate” weitere Programme freizuschalten, damit sie sich beim Drehen des Handys automatisch ans Querformat anpassen. Ähnlich wie früher mit DIP Switches lassen sich in der Registry Veränderungen einfach vornehmen.

Jetzt erscheint mGSD besser lesbar. Ein Editieren auf dem HD2 erweist sich jedoch als kaum möglich. Die Funktionen des Wikis lassen sich zwar betätigen. Ein flüssiges Arbeiten ist jedoch nicht möglich. Beim Versuch, die Änderungen zu speichern, motzt der eingebaute Browser Opera dann, das könne er nicht. Die Ursache scheint fehlendes Java zu sein. Vielleicht schreibt jemand eine Anwenderoberfläche und die notwendigen Zusätze, damit mGSD auf einem Smartphone lauffähig wird?

Jänu, also weitersuchen. Gibt es vielleicht doch noch einen Zusatz, um mit Outlook-Aufgaben ähnlich elegant arbeiten zu können? Die Suche führt zu pTasks. Leider bietet der Autor dieses Programm nicht mehr zum Download an.

Der Punkt “Tätigkeitslisten” ist nicht erfüllt.

4. Filofax-Funktion
Bleibt noch die Filofax-Funktion. mGSD würde diese eigentlich erfüllen. Da es sich auf dem Handy aber kaum bedienen lässt entfällt es als Lösung, leider. Mobile Word erweist sich als zu komplex und lässt sich kaum bedienen. Das gleiche mit OneNote Mobile. Die Bedieneroberfläche von Windows Mobile und den Mobile Office Programmen von Microsoft ist ein wahrer Graus. Hoffentlich bietet HTC im Herbst für das HD2 einen Upgrade auf Windows Phone 7 an.

Als Lösung für schnelle Notizen installiere ich Notepad Mobile, einen kleinen, wieselflinken Texteditor. Der hat leider auch einen kleinen Nachteil: aus irgend einem Grund lässt er sich nicht in die Sense-Oberfläche integrieren und muss über den Datei-Explorer gestartet werden. Ist nicht so schön, aber es funktioniert.

Der Punkt “Filofax” ist höchsten zu 10 % erfüllt.

5. Ersatz des Auto-Navigationssystems
Eigentlich hätte ich gerne wieder Navigon gehabt. Meine Anfrage, ob ein Upgrade von MN5 auf MN7 möglich wäre, damit ich die bestehenden Karten weiterverwenden könne, wurde von Navigon abschlägig beschieden. Auf Nachfrage erfuhr ich weiter, dass Navigon zum MN7 keine Karten für die USA anbieten kann. Hmm, seltsam. Zum PNA 5000 wurden diese gleich auf DVD mitgeliefert.

Die nächste Anfrage ging an Garmin. Gibt es von Garmin eine Navi-Software für Windows Mobile, mit der bestehende Karten weiterverwendet werden können? Nein, leider nicht. Garmin bietet keine Navi-Software für Windows Mobile an. Schade, das eMap von Garmin war bisher das überzeugendste Navigationsgerät, das ich hatte.

Der dritte Versuch galt OpenStreetMap. Kartenmaterial wäre anscheinend fast für die ganze Welt verfügbar. Eine brauchbare Navigationssoftware habe ich leider keine gefunden. Navit lässt sich wohl installieren, funktioniert aber nicht richtig. Die Fonts sind viel zu gross, anscheinend erkennt Navit das Gerät nicht richtig. Schade; was nützen gute Karten, wenn es keine Navi-Software dazu gibt? Fairerweise muss ich aber noch anfügen, dass Navit erst als Version 0.1.1 vorliegt.

Beim weiteren Nachforschen stellt sich heraus, dass auf dem HD2 Google Maps bereits installiert ist. Weiter lässt sich CoPilot 8 herunterladen und installieren. Es wird eine Testlizenz für 15 Tage mitgeliefert. Das elegante an CoPilot ist, dass es auf das Outlook Adressbuch zugreifen kann.

Der Punkt “Auto-Navigation” ist mit CoPilot erfüllt.

6. Integration des MP3-Players
Ein Player ist auf dem HD2 bereits installiert. Musik auf das Handy zu kopieren ist alles, was notwendig ist.

Dieser Punkt ist erfüllt.

Was habe ich mitgeliefert bekommen, was ich nicht bestellt habe?
a) Eine elegante Anwenderoberfläche im Stil von Zen-Design. Diese macht die Inbetriebnahme des Geräts schnell und einfach und ermöglicht einen direkten Zugriff auf die vielen Funktionen des Geräts.

b) Ein besonderer Aufsteller ist die Agenda-Funktion in HTC Sense.

c) Eine Börsenkurs-Applikation, mit der sich über Yahoo Finance die Kursentwicklung mitverfolgen lässt.

d) Einen RSS-Reader, um unterwegs die persönliche Zeitung lesen zu können: Informatik-Klatsch im Golem, Wirtschaft in der NZZ, Börse bei Cash, Politik Schweiz in der NZZ, Lokales aus der Region Zürich im Tages-Anzeiger und die Formel 1 im Blick. Der eingebaute Reader RSS Hub genügt dafür vollständig. Eine erweiterte Lösung ist der Handy-Reader von YomoMedia. Ein wahrer Augenschmaus. Leider lassen sich die Feeds nicht lokal abspeichern.

e) Eine stilvolle Tischuhr. Es dürfte nur eine Zeitfrage sein, bis auch Uhrenhersteller wie zum Beispiel die Swatch Group Add-ons anbieten, damit ihre Kunden sich ihre Omega oder Longines oder Rado auch auf dem Handy installieren können. Rado würde besonders gut zur Sense-Oberfläche passen, finde ich.

f) Einen drahtlosen Router. Für den Fall, dass ich irgendwo in der Prärie gerne meine eMails auf das Notebook herunterladen möchte, lässt sich das HTC HD2 als Router einsetzen.

Warum IBM und SAP dermassen erfolgreich sind

Am 5. Mai 2010 luden IBM und SAP gemeinsam nach Regensdorf ein, um einen Einblick und Überblick in ihre Arbeitsweise zugeben und die Vielseitigkeit der Partnerschaft mit IBM und SAP aufzuzeigen.

Soweit die Einladung. Effektiv gezeigt worden ist, was mit unternehmerischem Weitblick und kluger Allokation der zur Verfügung stehenden Mittel in der Informatikbranche bewegt werden kann.

Zuerst zeigt IBM Research, wie die jährliche CIO-Studie entsteht, die für Informatikleiter und CEO’s eine wichtige Information ist zum Treffen von Investitionsentscheiden im Informatikumfeld. Kernpunkt bildet die “Smarter Planet” Initiative.

Die Rolle von IBM Research ist und die Schwerpunkte sind

  • Enabling Technologies
  • Thought Leadership
  • Proof of Concepts

IBM Research verfolgt 3 Trends: technologische, branchenmässige und soziale. Daraus werden Ideen für denkbare neue Produkte und Marktleistungen geschaffen. Diese gehen in die Forschung. Als Forschungsergebnis resultiert ein Prototyp (gemeint ist wohl ein Funktionsmuster), der dann mit einem Pilotkunden umgesetzt wird. Ist das Pilotprojekt erfolgreich erfolgt eine weltweite Industrialisierung. Ein schönes Beispiel ist der Grafikprozessor der Sony Playstation. Aufgrund der enormen Grafikanforderungen musste ein spezieller Chip entwickelt werden. Zum Vergleich: Die Rechenleistung im Grafikteil einer aktuellen Playstation ist 10’000 Mal höher als die eines Supercomputers vom Typ Cray I!

Die Produktentwicklung geschieht bei IBM in den Geschäftseinheiten. IBM Research fokussiert ausschliesslich auf Forschung. Insgesamt beschäftigt IBM heute 400’000 Mitarbeitende. 3’000 davon sind in der Forschung tätig.

Das Thema “SBB” (schneller, besser, billiger) betrifft auch IBM. Konnten die Technology Forecasts früher auf einen Zeithorizont von 7 – 15 Jahren angelegt werden liegt der Innovationszyklus heute bei 3 – 5 Jahren. Verblüffend ist die Treffgenauigkeit der Vorhersagen des “Technology Outlook”. Für einen Zeithorizont von 3 – 5 Jahren geht die Trefferquote gegen 100 %. Für 5 -7 Jahre liegt sie bei 85 – 90 %! Als Grund dafür wird angegeben, dass die zugrunde liegenden Technologien ja bereits bekannt wären, z. B. in der Form von Patentschriften oder Funktionsmustern.

Für die Geschäftsplanung ergänzt IBM die Führungsinstrumente um ein “Insitute for Business Value” und einen “Global Innovation Outlook”. Damit führt IBM die Geschäfte. Mit diesen Instrumenten ist beispielsweise erkannt worden, dass PC’s mehr und mehr zur Commodity werden. Dies war der Grund, warum sich IBM aus der Herstellung von PC’s verabschiedet hat. Ein weiteres Beispiel ist das Moor’sche Gesetz. IBM hat mit dem “Technology Forecast” erkannt, dass bei einer weiteren Miniaturisierung von elektronischen Chips die Bauteile demnächst im Bereich von Nanometern ankommen. Deshalb erweitert IBM zusammen mit der ETH das Forschungslabor in Rüschlikon um eine Einheit, die in der Lage sein wird, Computerprozessoren im Nanometerbereich zu erforschen.

Die Hauptherausforderungen für IBM liegen auf zwei Gebieten:

  1. Kundenorientierung
    IBM musste zu Beginn der 1990er Jahre sehr schmerzhafte erfahren, dass das beste Produkt nichts nützt wenn man keine Kunden dafür hat. Daraus ist im Forecasting der Ast “Business Value” entstanden.
  2. Green Energy
    Rechenzentren brauchen heute mehr Energie zur Kühlung als für die effektive Rechenleistung. Dafür müssen Lösungen gefunden werden.

Einen anderen Weg als IBM geht SAP. SAP hat auf der Welt mit rund 500 Hochschulinstituten Forschungskooperationen. Forschungsschwerpunkte bestehen zwei:

  • Das Internet der Dinge und
  • Das “Internet of Services”.

In Regensdorf hat SAP die Schwerpunkte Versicherungsbranche und Detailhandel. Für den Detailhandel besteht ein Inkubator. Das ist ein “Laden der Zukunft”, der alle denkbaren modernen Technologien enthält, die möglicherweise im Detailhandel eine Anwendung finden. Kunden können hier Anregungen holen für die Entwicklung ihres eigenen Unternehmens oder neue Denkansätze mit SAP-Fachleuten diskutieren. Auch ein Kiosk ist vorhanden.

Beide Firmen – IBM und SAP – bieten auf Anfrage die Möglichkeit, für Interessenten spezifische Workshops durchzuführen. IBM ist in der Lage, in verhältnismässig kurzer Zeit kundenspezifische Prozessorsysteme zu bauen. SAP kann branchenspezifische Gesamtlösungen anbieten, um die Kosten- und Leistungsführerschaft zu erreichen. Auf Anfrage vermittle ich die entsprechenden Kontakte gerne.

Wie Carol Bartz die Welt sieht

Im Interview mit dem Handelsblatt erläutert Carol Bartz, CEO von Yahoo, wie sie das Internetunternehmen Yahoo führt, welches die grossen Herausforderungen sind.

Sie gewährt einen Einblick in die strategischen Überlegungen von Yahoo. Und zeigt, dass Unternehmensführung auf verschiedenen Ebenen stattfindet – im Boardroom beim Festlegen der Schwerpunkte, wo die Musik spielt, und im kleinen in vielen Details wie zum Beispiel dem Sicherstellen, dass nicht jeder im Unternehmen selber erfinden muss, wie für eine Anwendung das Hilfesystem gestaltet wird.

joojoo – jetzt bekommt Apple Konkurrenz

Das Computerunternehmen Fusion Garage aus Singapur hat einen Tablet Computer namens JooJoo vorgestellt, der bereits ab Mitte Mai 2010 ausgeliefert werden soll.

Das Unternehmen kommt auf seiner Homepage gleich zur Sache. Hauptverkaufsargumente sind ein normalgrosser 12-Zoll-Bildschirm, wie er von Netbooks bekannt ist, Multitasking, als Appstore das ganze Internet mit den Originalprogrammen. Als Betriebssystem wird Linux eingesetzt. Das Gerät bootet in 9 Sekunden und ist in der Lage, HD-Videos abzuspielen.

Cloud Computing wird Wirklichkeit

Slashdot zufolge sind mit Ubuntu bereits 12’000 “Enterprise Cloud” Lösungen realisiert worden. Dies zeigt, dass hier ein neuer grosser Trend startet.

Für Ubuntu ergibt sich damit eine Möglichkeit, auch Einnahmen zu erzielen.

Was Microsoft und Apple von Ubuntu lernen können

… ist Zuverlässigkeit und Kontinuität. Dies zeigt Jason Heiner in seinem Bericht in TechRepublik auf. Eine kleine Lektion in Strategie und wie man Kundenzufriedenheit erzeugt.

Cobian Backup 10 ist erschienen

Ein nützliches kleines Programm für die Datensicherung ist Cobian Backup, das jetzt in der Version 10 erschienen ist.

“Schattenkopien” konnte schon die Version 9; dies ist zum Beispiel notwendig, um MS SQL-Datenbanken sichern zu können.

Die Version 10 kann neu Dateien auch spiegeln, d.h. 1:1 auf einen anderen Datenträger kopieren. Weiter ist es möglich, zu sichernde Dateien nach Datum auszuwählen wie z.B. “alle Dateien, die neuer sind als 30 Tage”.

Die Backups können im ZIP-Format komprimiert werden. Mit der schlanken Anwenderoberfläche kommen auch Newbies zurecht, die ihre Daten ordentlich sichern wollen.

Gute Nachrichten für Anwender von XCopy

Gute Nachrichten für alte Hasen, die immer noch mit XCopy arbeiten: Bei TechNet gibt es eine aktualisierte Version, die unter Windos XP, Vista und Windows 7 lauffähig ist. Sie ist mit einer grafischen Anwenderoberfläche ausgestattet. Die Neuigkeiten werden in einem unterhaltsamen Video erklärt.

Erster "Fast Follower" mit iPad-ähnlichem Produkt am Markt

Neofonie hat gemäss ITespresso mit dem WePad den ersten Schiefertafel-PC, der dem iPad ähnlich ist.

Das Gerät weist ein schönes Design auf und läuft mit dem Betriebssystem Android. Das Gerät hat das Zeug, Kultstatus zu erlangen.

Es dürfte wohl nicht lange dauern, bis auch Google dies entdeckt und dann mithilft, mit seinen Ressourcen Neofonie zu befeuern, damit sich der Erfolg schneller einstellt.